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Ange

Au-Delà Du Délire

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1974
Besonderheiten/Stil: Klassischer Prog
Label: Philips
Durchschnittswertung: 11/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Christian Decamps Vox, Piano
Francis Decamps Keys, Vox
Jean-Michel Brezovar GTR
Gérard Jelsch Drums, Percussion
Daniel Haas Bass

Gastmusiker

Eric Bibonne Vox
Michel Lefloch Vox
Henry Loustau Violin

Tracklist

Disc 1
1. Godevin Le Vilain 2.57
2. Les Longues Nuits D'Isaac 4.10
3. Si J'étais Le Messie 3.00
4. Ballade Pour Un Orgie 3.22
5. Exode 5.00
6. La Bataille Du Sucre (Inclus La Colere Des Dieux) 6.30
7. Fils De Lumière 3.52
8. Au-Delà Du Délire 9.02
Gesamtlaufzeit37:53


Rezensionen


Von: Christian Rode @ (Rezension 1 von 2)


Ange spielen hier von der musikalischen Substanz her gesehen eine ganz eigene Mischung aus frühen Genesis, King Crimson und ein bisschen Pink Floyd. Dazu kommt eine typisch französische Note, nicht allein durch den gelegentlich theatralischen Gesang. Der Gesang ist auch der mitunter schwierigste Aspekt, da er leider zu oft als Sprechgesang oder für mein Empfinden übertriebenes Geschrei daher kommt; mehr Melodie wäre angezeigt gewesen. Die besten Stücke (Les Longues..., Exode und Fils de Lumiere) bieten allerdings eine gelungene Melange aus Verspieltheit und Düsternis mit schönen Melodien. Hier liegt meines Erachtens die eigentliche Stärke der Band.

Nervig - vor allem wegen des Gesangs - ist das spacige Si j'etais... Aus dem etwas langwierigen La Bataille... hätte mehr gemacht werden können. Der abschließende Titelsong hat in der ersten Hälfte etwas chansonhaftes, das ganz angenehm eingeht, ist dann im zweiten Teil mehr Rock als Prog, mehr Pink Floyd als Genesis. Nett auch das an die frühen Genesis erinnernde kammermusikalische Ballade...

Insgesamt ein durchaus hörenswertes, sehr eigenes Album.

Anspieltipp(s): Les Longues Nuits d?Isaac, Exode
Vergleichbar mit: frühe Genesis, King Crimson
Veröffentlicht am: 6.2.2004
Letzte Änderung: 8.3.2012
Wertung: 10/15
11-12 Punkte mit anderem Gesang

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Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 2 von 2)


Den direkten Vorgänger dieses Albums kenne ich leider (noch) nicht, aber im Vergleich zum Debüt "Caricatures" ist dies nicht nur eine deutliche Steigerung, spätestens hier haben Ange dann auch ihren ganz eigen, einzigartigen Stil gefunden. Die superbe Mischung aus Chanson, Hardrock, mittelalterlichen Elementen und klassischem Prog sucht wahrlich ihresgleichen.

Herausragend - wie immer - der Gesang von Christian Decamps, dessen expressive Technik mit ständigem Wechsel von Flehen, Schreien und gesprochenem Wort durchaus Parallelen zu Peter Hammill aufweist. Sehr gut gefallen mir auch die Francis Decamps beigesteuerten Keyboardklänge, die oft eine gewisse altertümliche Atmosphäre erzeugen.

Die Klangqualität ist um einiges besser als bei "Caricatures", auch wenn es nicht an die in den letzten Jahren veröffentlichten Livedokumente wie "Tome 87" heranreicht. Dennoch: absolut empfehlenswert.

Anspieltipp(s): Fils de Lumière, Au-delà du délire
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 4.9.2005
Letzte Änderung: 4.9.2005
Wertung: 12/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Ange

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1972 Caricatures 8.00 3
1973 Le Cimitière Des Arlequins 9.00 2
1975 Emile Jacotey 12.00 1
1976 Par les Fils de Mandrin 10.50 2
1977 Tome VI 10.00 1
1977 Guet-Apens 11.00 1
1980 Vu d'un chien 7.00 1
1995 Un p'tit tour et puis s'en vont 13.00 2
1999 La Voiture A Eau 11.00 1
2000 Rêves-Parties 13.00 1
2001 Culinaire Lingus 12.00 2
2002 Tome 87 - Live 11.00 2
2003 En Concert - Par Les Fils De Mandrin - Millésimé 77 12.00 1
2005 ? 10.00 1
2006 Live Tour 2003-2004 - Par Les Fils De Mandrin (DVD) 13.00 1
2007 le tour de la question 12.00 1
2007 Zénith an II 12.00 1
2007 Souffleurs de vers 9.00 1
2009 Souffleurs de vers Tour 11.00 1
2010 Le bois travaille, même le dimanche 11.00 3
2012 Moyen-Âge 11.50 2
2012 Escale à Ch'tiland 12.00 1

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