SUCHE
Erweiterte Suche
NEUE REZENSIONEN
9.9.2010
Genesis - The Way We Walk Vol.2 - The Longs (Live)
Genesis - The Way We Walk Vol.1 - The Shorts (Live)
Genesis - We Can't Dance
McLuhan - Anomaly
Circle - Sunrise
8.9.2010
Kramer - Life Cycle
Pavor - Furioso
ARC - Arcturus
7.9.2010
Ose - Adonia
6.9.2010
Arkhé - Arkhé
Burnin Red Ivanhoe - Right on
The Black Noodle Project - Ready To Go
Friends of Dean Martinez - Atardecer
5.9.2010
Tangerine Dream - Autumn In Hiroshima (Part Three from the Five Atomic Seasons)
Lo-Fi Resistance - A Deep Breath
4.9.2010
Atrox - Orgasm
7ieben - Lupus und Lea
Oceansize - Self preserved while the bodies float up
ARCHIV
STATISTIK
16790 Rezensionen zu 10718 Alben von 4023 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

Ruins

Stonehenge

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1990 (Hier besprochen: Neuveröffentlichung 1999 mit 7 Zusatztracks (Remixes aus der LP Ruins III))
Besonderheiten/Stil: Zeuhl; sonstiges
Label: Shimmy Disc
Durchschnittswertung: 12/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Tatsuya Yoshida drums, vocals
Kazuyoshi Kimoto bass, vocal, violin

Tracklist

Disc 1
1. Big Head 4:59
2. Iron Lady 2:15
3. Cathechism 2:44
4. Kibbutz 3:20
5. Fallout 2:19
6. Plexus 1:00
7. October 3:52
8. Hexagon 2:44
9. Anaclasis 2:07
10. Holebones 2:25
11. Hail 2:38
12. Stonehenge 3:59
13. Thebes 6:08
14. Fragment 1:10
15. B.U.G. 6:38
16. Ripples 2:38
17. Masacari 2:00
18. Divided 2:14
19. Octopuus 3:19
20. Dadaism 4:07
21. Infect 5:52
Gesamtlaufzeit68:28


Rezensionen


Von: Ralf J. Günther @ (Rezension 1 von 2)


Hallo! Nur kurz, lieber Leser: Hast Du es vielleicht eilig in Deinem Leben? Die paar Jahrzehnte, die man auf diesem Globus bestenfalls herumläuft – ist das wirklich genug Zeit, um sie an langatmige Progkompositionen wagnerianischen Zuschnitts zu verschwenden? Müßte das nicht alles ein bißchen schneller gehen? Zugegeben, die 3-Minuten-Werke der Punk-Ära waren keine gute Alternative, denn da steckte in den meisten Stücken bloß Musik für 60 Sekunden, und so blieben doch wieder zwei Drittel Langeweile.

Anders sieht es da bei Ruins aus. Mehr als die Hälfte der Titel auf dieser CD ist deutlich kürzer als 3 Minuten, nur selten kommen "Longtracks" von fünf, sechs Minuten vor. Aber die Stücke sind nicht kurz, weil den Musikern nichts eingefallen wäre, sondern weil sie es scheinbar darauf anlegen, ihre Ideen so fix wie möglich zum Vortrag zu bringen. Und so gerät man als Hörer nach Schließen der CD-Schublade unvermittelt in einen hektisch sich drehenden Strudel aus wildem Bassgeriffe, skurrilen Gesängen und sich überstürzenden Schlagzeugsynkopen. Die Sache klingt wenig geschliffen, der Bass ist stark verzerrt, die Stimmen quietschen schon mal, als wäre jemand auf den Hamster getreten. Aber klar: Keiner hatte hier Zeit, für Schönklang zu sorgen. Das nächste Stück ist schließlich nur Sekunden entfernt. Am Schluß mancher Tracks beeilt sich die Band daher gerne besonders.

Wie Udo an anderer Stelle bemerkt hat, haben Ruins teilweise einen deutlichen Zeuhl-Hintergrund. Aber - Tempo, Tempo - muß ein Zeuhl-Werk unbedingt als schwerfälliger 30-Minüter daherkommen wie bei Magma? Das geht doch auch in Zwo-38, wie Track 16 "Ripples" beweist (der, wenn ich es richtig sehe, zu den Titeln gehört, die auf der ursprünglichen Veröffentlichung von "Stonehenge" nicht enthalten waren).

Man kann nicht verschweigen, daß diese Platte einen ziemlichen Blecheimer-Sound hat. Manchmal habe ich das Gefühl, per Telefonleitung der wilden Jamsession außer Kontrolle geratener japanischer Manga-Figuren zugeschaltet zu sein. Doch eigentlich müßten Ruins aus Korea kommen, nicht aus Japan. Denn ungefähr so eilig wie auf dieser Platte hatte es auch die südkoreanische Nationalmannschaft während ihrer Spiele bei der Fußball-WM.

Wie bewertet man das nun? Eine ausdrückliche Warnung an alle, die schwebende Klänge, sehnsuchtsvolle Atmosphäre oder gar Bombast mögen. Dies hier ist zickig, rumpelig, kreischig und so richtig schön ungemütlich. Aber macht Spaß.

Oh je, viel zu lang geschrieben. Also nur noch schnell: Das war´s.

Anspieltipp(s): Anspielen? Dauert viel zu lange. Alles hören geht schneller!
Vergleichbar mit: Koenjihyakkei
Veröffentlicht am: 2.7.2002
Letzte Änderung: 2.7.2002
Wertung: 12/15
Wer guten Sound nicht wirklich völlig egal findet, der muss ein paar Punkte abziehen.

Zum Seitenanfang

Von: Udo Gerhards @ (Rezension 2 von 2)


Monströs. Spassig. Monströs spassig! Diese vollkommen abgedrehte, übergeschnappte, wahnwitzige Tour-de-force sollte jedem Progger als "required listening" verschrieben werden. Hier geht die Post ab, und Schmidts Katze sollte ihr Gnadenbrot bekommen.

Anspieltipp(s): Egal
Vergleichbar mit: ???
Veröffentlicht am: 5.7.2002
Letzte Änderung: 5.7.2002
Wertung: 12/15

Zum Seitenanfang

Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Ruins

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1986 Ruins 10.00 1
1987 First Gig 10.00 1
1987 Ruins II 11.00 1
1991 Early Works: Live & Unreleased Tracks 10.00 1
1992 Burning Stone 11.00 1
1993 Graviyaunosch 12.00 1
1993 II & 19 Numbers 11.00 1
1995 Hyderomastgroningem 12.00 1
1997 Improvisations 12.00 1
1997 Mar-Oct '97 12.00 1
1997 Refusal Fossil 11.00 1
1998 Vrresto 13.00 1
1998 Symphonica 11.00 1
2000 Pallaschtom 12.50 2
2001 Mandala 2000 / Live at the Kichijoji Mandala II 11.00 1
2002 Tzomborgha 11.50 2
2005 High on Fire/Ruins 7.00 1

Zum Seitenanfang

© 1999-2009; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
Design: Ralf Damaschke - Webmaster: Udo Gerhards
RSS 2.0 - Klip - Sidebar
Impressum