Stonehenge
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Shimmy Disc |
| Durchschnittswertung: |
12/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Tatsuya Yoshida |
drums, vocals |
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| Kazuyoshi Kimoto |
bass, vocal, violin |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Big Head
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4:59
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| 2. |
Iron Lady
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2:15
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| 3. |
Cathechism
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2:44
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| 4. |
Kibbutz
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3:20
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| 5. |
Fallout
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2:19
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| 6. |
Plexus
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1:00
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| 7. |
October
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3:52
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| 8. |
Hexagon
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2:44
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| 9. |
Anaclasis
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2:07
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| 10. |
Holebones
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2:25
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| 11. |
Hail
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2:38
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| 12. |
Stonehenge
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3:59
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| 13. |
Thebes
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6:08
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| 14. |
Fragment
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1:10
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| 15. |
B.U.G.
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6:38
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| 16. |
Ripples
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2:38
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| 17. |
Masacari
|
2:00
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| 18. |
Divided
|
2:14
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| 19. |
Octopuus
|
3:19
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| 20. |
Dadaism
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4:07
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| 21. |
Infect
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5:52
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| Gesamtlaufzeit | 68:28 |
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Rezensionen

Hallo! Nur kurz, lieber Leser: Hast Du es vielleicht eilig in Deinem Leben? Die paar Jahrzehnte, die man auf diesem Globus bestenfalls herumläuft – ist das wirklich genug Zeit, um sie an langatmige Progkompositionen wagnerianischen Zuschnitts zu verschwenden? Müßte das nicht alles ein bißchen schneller gehen? Zugegeben, die 3-Minuten-Werke der Punk-Ära waren keine gute Alternative, denn da steckte in den meisten Stücken bloß Musik für 60 Sekunden, und so blieben doch wieder zwei Drittel Langeweile.
Anders sieht es da bei Ruins aus. Mehr als die Hälfte der Titel auf dieser CD ist deutlich kürzer als 3 Minuten, nur selten kommen "Longtracks" von fünf, sechs Minuten vor. Aber die Stücke sind nicht kurz, weil den Musikern nichts eingefallen wäre, sondern weil sie es scheinbar darauf anlegen, ihre Ideen so fix wie möglich zum Vortrag zu bringen. Und so gerät man als Hörer nach Schließen der CD-Schublade unvermittelt in einen hektisch sich drehenden Strudel aus wildem Bassgeriffe, skurrilen Gesängen und sich überstürzenden Schlagzeugsynkopen. Die Sache klingt wenig geschliffen, der Bass ist stark verzerrt, die Stimmen quietschen schon mal, als wäre jemand auf den Hamster getreten. Aber klar: Keiner hatte hier Zeit, für Schönklang zu sorgen. Das nächste Stück ist schließlich nur Sekunden entfernt. Am Schluß mancher Tracks beeilt sich die Band daher gerne besonders.
Wie Udo an anderer Stelle bemerkt hat, haben Ruins teilweise einen deutlichen Zeuhl-Hintergrund. Aber - Tempo, Tempo - muß ein Zeuhl-Werk unbedingt als schwerfälliger 30-Minüter daherkommen wie bei Magma? Das geht doch auch in Zwo-38, wie Track 16 "Ripples" beweist (der, wenn ich es richtig sehe, zu den Titeln gehört, die auf der ursprünglichen Veröffentlichung von "Stonehenge" nicht enthalten waren).
Man kann nicht verschweigen, daß diese Platte einen ziemlichen Blecheimer-Sound hat. Manchmal habe ich das Gefühl, per Telefonleitung der wilden Jamsession außer Kontrolle geratener japanischer Manga-Figuren zugeschaltet zu sein. Doch eigentlich müßten Ruins aus Korea kommen, nicht aus Japan. Denn ungefähr so eilig wie auf dieser Platte hatte es auch die südkoreanische Nationalmannschaft während ihrer Spiele bei der Fußball-WM.
Wie bewertet man das nun? Eine ausdrückliche Warnung an alle, die schwebende Klänge, sehnsuchtsvolle Atmosphäre oder gar Bombast mögen. Dies hier ist zickig, rumpelig, kreischig und so richtig schön ungemütlich. Aber macht Spaß.
Oh je, viel zu lang geschrieben. Also nur noch schnell: Das war´s.
| Anspieltipp(s): |
Anspielen? Dauert viel zu lange. Alles hören geht schneller! |
| Vergleichbar mit: |
Koenjihyakkei |
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| Veröffentlicht am: |
2.7.2002 |
| Letzte Änderung: |
2.7.2002 |
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Monströs. Spassig. Monströs spassig! Diese vollkommen abgedrehte, übergeschnappte, wahnwitzige Tour-de-force sollte jedem Progger als "required listening" verschrieben werden. Hier geht die Post ab, und Schmidts Katze sollte ihr Gnadenbrot bekommen.
| Anspieltipp(s): |
Egal |
| Vergleichbar mit: |
??? |
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| Veröffentlicht am: |
5.7.2002 |
| Letzte Änderung: |
5.7.2002 |
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