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24718 Rezensionen zu 16918 Alben von 6589 Bands.
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IZZ

Sliver of a Sun

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1999
Besonderheiten/Stil: RetroProg
Label:
Durchschnittswertung: 11.33/15 (3 Rezensionen)

Besetzung

Tom Galgano Piano, Synths, Acoustic Guitar, Vocals
John Galgano Bass
Brian Coralian Electric and Acoustic Drums, Percussion
Philip Gaita Bass, Guitars
Greg Dimiceli Drums, Percussion, Backing Vocals

Gastmusiker

Danielle Alieri Lead Vocals on Where I Belong, Flute on Lonadoone and Background Vocals
Paul Bremner Guitars
Michele Salustri Background Vocals

Tracklist

Disc 1
1. Endless Calling 5:07
2. I Get Lost 4:41
3. Lornadoone 4:14
4. She Walked Out The Door 3:00
5. Assurance 9:03
6. Take It Higher 3:14
7. Double Bass (Instr.) 2:23
8. Just A Girl 4:16
9. Meteor 5:21
10. Razor 7:00
11. Where I Belong 10:20
Gesamtlaufzeit58:39


Rezensionen


Von: Sal Pichireddu @ (Rezension 1 von 3)


Die amerikanische Szene ist, neben der schwedischen, zweifellos die aktivste und produktivste in der schönen, neuen Prog-Welt. Zahlreiche neue, junge und hungrige Bands buhlen um die Gunst der Szene. Gute Chancen das Wohlwollen möglichst vieler Fans zu erwerben, haben die Jungs von IZZ.

Verschachtelte Kompositionen mit irrwitzigen Tempowechseln, knackigen Bassläufen und scheppernden Drums wechseln sich mit regelrechte Ohrwürmern ab. Moment einmal... da war doch 'was?! Ja, genau - Spock's Beard fährt seit Jahren dieses Konzept und haben so den Prog-Olymp erklommen. Ist IZZ nun eine schnöde Bärte-Kopie? Nein, so weit kann man nicht gehen - ihr Sound ist eindeutig dreckiger, weniger melodisch als jener der Bärte, insgesamt ist die Musik viel kantiger. Kurios (das sei nur am Rande erwähnt), dass auch hier zwei Brüder, die Italo-Amerikaner Tom und John Galgano den Ton in der Band angeben.

Die Musik von IZZ ist trotz dieser, nennen wir sie einmal "strukturellen" Verwandtschaft zu Morse & Co. trotzdem nicht der sichere Tipp für alle Bärtigen, genauso wenig könnte man sagen, dass IZZ partout nichts für Spock's Beard-Skeptiker ist. Sicher, IZZ bleibt trotz all der kantigen Sounds innerhalb der Grenzen des Prog-Mainstreams. Wirklich experimentell ist dieses Album nie, doch v.a. das ungewöhnliche harte Zusammenspiel der zwei Drummer Greg DiMiceli und Brian Coralian mit dem Basser Philip Gaita verleiht der Band eine besondere, persönliche Note, die auf die nächsten Alben neugierig macht.

Man wird nicht umhin kommen, sich ein individuelles Bild von dieser Band zu machen (anstatt auf den unterzeichnenden Rezensenten zu vertrauen).

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit: Spock's Beard
Veröffentlicht am: 5.7.2002
Letzte Änderung: 5.7.2002
Wertung: 10/15

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Von: Thomas Schüßler @ (Rezension 2 von 3)


Ja, es ist ein irrer Stilmix, den IZZ hier angerührt haben. Voller Elan nehmen sich die Jungs der Sache an, schießen dabei aber ein-, zweimal über das Ziel hinaus (das folkige "Lornadoon" und die letzten fünf Minuten New-Age-Geblubber hätten nicht sein müssen, tragen aber zur Vielfalt der Stile bei).

Ansonsten setzen IZZ den geneigten Hörer einem Wechselbad der Gefühle und Stimmungen aus, das seinesgleichen sucht. Herausragend dabei sind die beiden längeren Stücke "Razor" und "Assurance", die beide einen, pardon, schweinegeilen instrumentalen Mittelteil aufweisen.

Wenn sich IZZ für das nächste Album eine klarere Linie zurechtlegen, dann wird ihnen die Zukunft gehören.

Anspieltipp(s): Razor, Assurance
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 18.8.2003
Letzte Änderung: 18.8.2003
Wertung: 11/15

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Von: Thorsten Gürntke @ (Rezension 3 von 3)


Wer die letzte Scheibe von Spock's Beard abgefahren nennt, der sollte sich bitte dieses göttliche Album von den New Yorkern IZZ einfahren.

Abgedreht gehts bereits mit "Endless Calling" los. Spock's Beard meets Psychotic Waltz. Einfach vollkommen schräg. "I Get Lost" hingegen könnte aus der Feder von "Cairo" stammen. Nur das die stellenweise etwas zu sehr auf Länge setzen. Der Song kommt kompakt, mit wunderschönen Einlagen und tollem Gesang. Die Flöte und der Songaufbau mit Akkustikgitarren und stellenweise weiblichem Gesang in "I Get Lost" erinnert stark an Jethro Tull. Eine Prise Gipsy Kings könnte auch dabei gewesen sein. "She Walked Out The Door" erinnert an ruhigere Beatles Stücke. "Assurance" ist dann ein fast 10minüter. Episch und von geilen Bassläufen durchzogen, dazu geniale Melodien. Uaah. Der Mittelpart vereint Akkustikgitarren mit chinesisch angehauchten Keyboardspielereien. Dann wirds etwas heavier. Klasse. "Take It Higher" ist dann so ziemlich der ungewöhnlichste Song auf dem Album. Eingängig, von einem Refrain getragen, den man sofort mitträllern kann. Der Beat läßt das Bein unweigerlich mitwippen. Genial - Warum läuft sowas nicht im Radio?

"Double Bass" ist dann ein kurzes Instrumentalstück bei dem es richtig zu Werke geht. "Just A Girl" - wieder sehr eingängig. Ruhige Akkustikgitarren paaren sich wieder mit genialen Melodien. Verrückt. Bei "Meteor" kommt dann der Spock's Beard Einschlag wieder zum Tragen. Der Song könnte auch von denen sein. "Razor" ist dann mal wieder ein längeres sehr psychedelisches Stück. Abstrakte Songstrukturen lassen keinen Wunsch mehr offen. Ziemlich jazzig angehaucht kommen viele der Parts daher. Man, die Band kennt echt keine Grenzen. "Where I Belong" beginnt ziemlich mystisch. Mit Frauenstimme und Keyboardteppichen, dazu ein cooler Basssound. Das Stück erinnert gegen Ende wieder an Spock's Beard - und ist am ehesten ein typischer Progrock-Song.

Silver Of A Sun ist ein Debut der Extraklasse. Hier werden interessante neue Elemente mit Altbekanntem gepaart. Das Ergebnis klingt ungeheuerlich frisch. Wer das Teil bestellen will, der sollte sich per Mail direkt an die Band wenden.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 19.8.2003
Letzte Änderung: 17.1.2004
Wertung: 13/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von IZZ

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2002 I move 12.33 3
2004 ampersand volume 1 10.00 1
2005 My River Flows 11.25 4
2007 Live at NEARfest 10.00 1
2009 The Darkened Room 11.67 3
2011 IZZ LiVE 8.00 1
2012 Crush of Night 12.00 1
2015 Everlasting Instant 10.00 2
2016 Ampersand Vol. 2 9.00 1

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