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Space Debris

At Finkenbach 2012

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2015
Besonderheiten/Stil: improvisiert; instrumental; live; Blues; Jazzrock / Fusion; Spacerock
Label: Space Debris
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Mitja Besen bass
Winnie Rimbach-Sator keyboards
Christian Jäger drums
Tommy Gorny guitar

Tracklist

Disc 1
1. SunnyFreaks 9:24
2. Finkimountain 19:52
3. Woodways (part 1) 8:16
4. Woodways (Part 2) 9:46
5. Out of the Sun 7:54
6. Demons   (bonus) 16:06
Gesamtlaufzeit71:18


Rezensionen


Von: Christian Rode @


„Wir sind Space Debris aus dem schönen Odenwald. Unser Konzept ist die freie Improvisation, man weiß also nie, was so genau passiert. Das heißt, alles ist völlig frei, so wie wir alle sein sollten“, verkündet ein Bandmitglied am Ende des ersten Stückes dieser Live-CD. Bevor jetzt jemand erschrickt, der die Band noch nicht kennt: freie Improvisation heißt bei Space Debris nicht, dass man als Hörer voller Bangheit wartet, welcher schauerliche Ton wohl als nächstes den Gerätschaften der Musiker entfleuchen mag. Nein. Auch wenn alles freie Improvisation ist, Space Debris ist ein unglaublich gut geöltes Quartett und was man hier hört, ist gut strukturiert (für freie Improvisation sowieso...), aber mit einigem dran, was man live so erwarten darf. Und Space Debris spielen quasi immer live.

Bei dem Auftritt in Finkenbach im Jahr 2012 (nebst dem Bonus aus Koblenz von 2014) werden eifrig instrumentaler Blues-, Jazz- und Spacerock mit einem swingenden Groove vermengt, was auch Freunden von Jambands gefallen dürfte. Und es geht einfach darum, sich vom Fluss der Musik davontreiben zu lassen, die mal gradlinigere, mal verzwirbeltere Phasen hat, aber stets getragen vom Groove der Rhythmusfraktion, während sich Saiten und Tasten hier und da schon leicht schrullige Dialoge liefern. Mal rockt es bluesig, mal rockt es jazzig und mal führt die Improvisation in den Space Debris. Und wie gewohnt geht bei diesen Jungs alles mit einer solchen Leichtigkeit und wie aus einem Guss, dass man gar nicht merkt wie einem geschieht, wie man von einer Phase in die nächste gebeamt wird. Irgendwelche allzu offensichtlichen Referenzen an Vorbilder sind inzwischen auch nicht mehr zu hören. Der Grad an Perfektion ist insgesamt beachtlich; dabei bleibt der Sound immer vollkommen warm und analog.

Wer die bisherigen Ergüsse der Band mochte, wird auch hier nicht enttäuscht. Neues wird nicht unbedingt geboten, aber das Live-Feeling ist enorm. Und wer Space Debris bisher noch nicht kennen sollte, aber für die genannten Einflüsse empfänglich ist, dem sei die Scheibe auch empfohlen.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 23.6.2015
Letzte Änderung: 23.6.2015
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Space Debris

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2002 Krautrock-Sessions 1994-2001 11.00 1
2005 Kraut Lok 11.00 2
2006 Three 11.00 3
2007 Into the Sun. Live at Burg Herzberg Festival 2006 (DVD) 11.00 2
2008 Elephant Moon 11.50 2
2009 Live Ghosts 10.50 2
2011 Archive Volume 3: Deepest View 10.50 2
2011 Archive Volume 2: All Man 10.00 2
2011 Archive Volume 1: Journey to the Starglow Restaurant 10.00 2
2013 She's a Temple 10.33 3
2014 Phonomorphosis 11.00 2
2017 Behind the Gate 12.00 1
2017 Back to Universe. Archive Volume 4 11.00 1

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