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SOT

Redwings Nest

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2014
Besonderheiten/Stil: instrumental; Jazzrock / Fusion; RIO / Avant
Label: Sotanic Sounds
Durchschnittswertung: 12/15 (1 Rezension)

Besetzung

Skjalg Reithaug
Anders Hunstad
Lars Andreas Haug

Tracklist

Disc 1
1. They Called Me Sotanic... 3:51
2. Odd Jethegrythe 2:59
3. Ming-Mang Dynasty 5:17
4. Morrakvisten 2:32
5. Jan Mayen 3:32
6. Anne Kath 3:36
7. Redwings Nest 6:09
8. Second Row 3:23
9. Han Sagde Så 2:36
10. Tore Hund 2:52
11. Journey 5:53
Gesamtlaufzeit42:40


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @


Etwa zweieinhalb Jahre nach dem Debüt Kind of Saltz erschien Mitte 2014 mit Redwings Nest das zweite Album des norwegischen Trios aus Skjalg Reithaug, Anders Hunstad und Lars Andreas Haug.

So unverändert wie die Besetzung ist auch der Stil geblieben, der ja eigentlich eine Kombination vieler Stile ist. Auch auf Redwings Nest vermengen die Drei munter kantigen Jazzrock mit Avant-Prog und einigen Ausflügen ins Metallische. Für letztere sorgt Gitarrist Skjalg Reithaug, der sein Instrument gerne kräftig bratzen lässt, aber auch allerlei verknotete Läufe hinlegt. Trommler Anders Hunstad wuselt dazu flink über die Felle, und das letzte Sahnehäubchen trägt wieder Lars Andreas Haug an verschiedenen Blasinstrumenten bei. Wie schon auf dem Debüt, bedient er auch hier vornehmlich die in der Rockmusik eher selten anzutreffende Tuba, mit der er wunderbar burleske, manchmal an Ländler (Avant-Ländler natürlich) anmutende Kapriolen hinlegt.

Allerdings ist die Tuba hier nicht mehr ganz so präsent wie auf dem Debüt. Nicht, weil die weniger eingesetzt würde, aber durch Verfremdung ist sie vielfach nicht mehr als solche erkennbar, sondern klingt mehr nach einem Bass. Das ist zwar durchaus ein netter Effekt, aber wozu ein ungewöhnliches Instrument so verfremden, dass es wie ein gewöhnliches klingt? Immerhin bleiben noch genug burleske Tubaeinsätze übrig. Neben der Tuba bedient Lars Andreas Haug, wie erwähnt, noch andere Blasinstrumente, darunter Trompete und Saxophon. Hin und wieder gibt es auch noch etwas textlosen Damengesang von einem Vokalensemble namens PUST oder sonstige Stimmeinlagen.

Manchmal - und zwar doch etwas häufiger als auf dem Debüt - schaltet das Trio einen Gang zurück, bringt gar Anklänge von Wohlklang in die Musik (etwa auf Jan Mayen oder Journey), streift einmal auch Ambient-Gefilde (Han sagde så), aber diese Momente machen rasch wieder Platz für neue Vertracktheiten. So purzelt die Musik größtenteils wieder vertrackt und verquer aus den Boxen, um den Liebhaber kantiger Klänge zu erfreuen. Eine abenteuerliche Mischung, die immer noch viel Spaß macht, auch wenn sie gegenüber dem Vorgänger nicht wesentlich anderes bringt.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 4.7.2015
Letzte Änderung: 4.7.2015
Wertung: 12/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von SOT

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2011 Kind of Saltz 12.00 1

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