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bArtMan

Los Gigantes

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2015
Besonderheiten/Stil: ArtPop; Elektronische Musik; Neoprog; RetroProg; sonstiges
Label: Eigenpressung
Durchschnittswertung: 8/15 (1 Rezension)

Besetzung

Torsten Bartkowiak All Instruments

Tracklist

Disc 1
1. Overture / In My Thoughts 5:50
2. Introverted 4:45
3. Open My Eyes 5:51
4. This Goodbye 3:41
5. City Jungle 4:02
6. Los Gigantes 3:55
7. Pico Del Teide 4:18
8. Paisaje Lunar 3:08
9. Roques De Garcia 3:39
10. Los Gigantes (Reprise) 3:17
11. Be Careful With Nature 4:01
12. Harmonic Influence 7:35
Gesamtlaufzeit54:02


Rezensionen


Von: Harald Schmidt @


Do the Bartman – dieses Musikstücklein ist mir aus der Jugend noch in Erinnerung, aber hier geht es beim Projektnamen wohl eher um den Verweis zum Nachnamen des Künstlers Torsten Bartkowiak. Beworben wird das Album in verschiedenen Formaten – vom digitalen Download über die klassische CD-Version bis hin zum surroundsoundigen Bluray-Output. Letztere Version scheint mir ein wenig darauf hinzudeuten, dass diese Demo-CD etwas Werbung für das Studio des Protagonisten machen soll, in dem u.a. Surround-Mixes und Videoproduktionen erstellt werden.

Das Album bietet eine Mischung aus druckvollen rockig-proggigen Abschnitten, "Pink Floyd"-artigen Einschüben und massiven orchestralen Soundtrack-Sequenzen. Gleich der Opener ist mit seinen orchestral-feierlichen Streichern und der Orgel ein gutes Beispiel hierfür, während das anschließende Introverted mit seinen Chören und der akustisch ausgerichteten Slide-Guitar an die eine oder andere Floyd-Ballade erinnert. Überhaupt scheinen die Briten mit ihren 70er-Alben ein offensichtlicher Einfluss für bArtMan zu sein. Für diesen Anspruch kommen die Stücke in ihrer Struktur dann aber nicht clever genug daher: Es ist auffällig, dass manche Wiederholungen bestimmter Teile einfach zu wenig variiert werden und damit die Stücke etwas schwerfällig wirken lassen.

Das klingt nach gebremstem Schaum und somit etwas formelhaft und phlegmatisch, obwohl die weiteren Zutaten durchaus passen. Da sind diese wirklich turmhohen und dichten Arrangements und tolle Orgelsounds von der Kirchenorgel bis hin zur Farfisa. Stark wird es genau hier – wenn sich diese weiten und orchestralen Flächen auftun und mit Percussion und wuchtigen Drums verbinden. Soundtrack-Fans werden hier ihre Freude haben und mitunter kommt auch ein leichter Elektronik-Touch durch. Beides wird häufig durch schöne Akustik-Gitarren geerdet, das klingt immer wieder schön. Der Gesang hat kein besonders ausgeprägtes Charisma, ist aber durchaus solide.

Alles in allem ist das Album ordentlich gemacht, insbesondere wenn man bedenkt, dass es ein musikalisches Ein-Mann-Projekt ist, das mehr oder weniger in einer Art Home-Studio eingespielt wurde. Die durchgehende Harmonielage betont spürbar die Inspiration durch die Natur und ihre bizarre Bergwelt - eben „Los Gigantes“. Alles ist recht fließend ausgelegt und gewinnt – wie eingangs schon angedeutet – seinen Reiz aus der Kreuzung der orchestral-bombastischen Flächen mit den durchaus eckigen Prog-Elementen, wodurch dann trotz der Harmonie durchaus abrupte Brüche auftreten können. Nicht besonders aufregend, aber in dieser Art auch nicht alltäglich.

Anspieltipp(s): Overture / In My Thoughts
Vergleichbar mit: Orchestralen Soundtracks, Pink Floyd
Veröffentlicht am: 6.8.2015
Letzte Änderung: 6.8.2015
Wertung: 8/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von bArtMan

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2012 bArtMan³ 8.00 1
2013 Journey into the Dark 9.00 1
2017 kaaf 11.00 1
2018 Goodbye Cruel World 11.00 1

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