SUCHE
Erweiterte Suche
NEUE REZENSIONEN
14.12.2017
Isproject - The Archinauts
Isildurs Bane - Off the Radar
PuzzleWood - Gates of Loki
13.12.2017
World Trade - Unify
Squartet - Adplicatio Minima
12.12.2017
Acqua Fragile - A New Chant
Spock's Beard - Snow Live
Opeth - Opeth/Enslaved Split EP
11.12.2017
Syd Barrett - The Madcap Laughs
The Perc Meets The Hidden Gentleman & The Lavender Orchestra - Praha
Lesoir - Latitude
10.12.2017
LEF - HyperSomniac
Intervals - The Way Forward
Sairen - Ultima Lux
9.12.2017
Emerson, Lake & Palmer - Brain Salad Surgery
Bernocchi, FM Einheit, Jo Quail - Rosebud
8.12.2017
Paranight - Into the Night
Starsabout - Halflight
ARCHIV
STATISTIK
24176 Rezensionen zu 16526 Alben von 6435 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

Rusty Pacemaker

Ruins

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2015
Besonderheiten/Stil: Gothic; Metal; Psychedelic
Label: Solanum Records
Durchschnittswertung: 8/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Rusty Pacemaker voice, guitar & all other instruments

Gastmusiker

Franz Löchinger drums
Lady K voice

Tracklist

Disc 1
1. Ruins 7:56
2. Made of Lies 3:50
3. Ocean of Life 5:17
4. The Game 4:15
5. Night Angel 6:08
6. Candlemass 7:30
7. Forever 1:19
8. Matter over Mind 6:04
9. Knowing 3:46
10. Pillow of Silence 7;23
Gesamtlaufzeit53:28


Rezensionen


Von: Christian Rode @ (Rezension 1 von 2)


Ein s/w-Foto mit einem Vogel, der erschöpft oder vielleicht auch schon tot auf einer Bordsteinkante liegt, dazu der Titel „Ruins“ und die von schwermütiger Lebensphilosophie getragenen Texte lassen erahnen, wohin die Reise geht. „We know that we will not survive, we're thrown into water, the ocean of life, tryin' to grow older to become a little wise, we know that our existence and this agony expires, ocean of life...“

Der „Verrostete Herzschrittmacher“ führt uns in eine finstere Welt, in der sich Düsterrock, Doom und ein wenig moderne Psychedelic ein Stelldichein geben. Getragen werden die Songs von den kraftvollen Drums, den dunkel klingenden Gitarren und der monotonen, manchmal leicht angeschrägten Stimme von Rusty selbst. Ungewohnte, aber umso effektvollere Ergänzung erfährt diese Mixtur durch das gelegentliche Gastspiel von Lady K, die mit engelsgleicher Stimme einen dringend erforderlichen Kontrast schafft.

Pacemaker gelingt es, die auf Dauer etwas monoton wirkende Stimmung mit einigen hübschen, selbstverständlich melancholischen Melodien aufzupeppen. Ein höherer Gesangsanteil von Lady K hätte an dieser Stelle aber sicher gut getan. Da wäre mehr an Wirkung drin gewesen. Wenn man sich aber mit dem gleichförmig-trüben Gesang Pacemakers anfreunden kann und der insgesamt schon ziemlich depressiven Stimmung, kommt man als Hörer durchaus auf seine Kosten.

Anspieltipp(s): Ocean of Life, Candlemass
Vergleichbar mit: Antimatter, Paradise Lost
Veröffentlicht am: 2.9.2015
Letzte Änderung: 3.9.2015
Wertung: 9/15

Zum Seitenanfang

Von: Marc Colling @ (Rezension 2 von 2)


Die Musik von RP klingt düster und desillusioniert. Insofern hat Kollege Christian Recht, wenn er sie mit Antimatter vergleicht. Die doomigen und metallischen Töne sind bei Mick Moss zwar nicht ganz so ausgeprägt, aber diese Traurigkeit und Melancholie ist schon vorhanden. Und die schwache und eintönige Stimme, die dauernd aufzubegehren versucht, ist ein wichtiges Merkmal seiner Musik. Dabei entdeckt RP, dass sowieso alles verloren ist und irgendwie wird man den Verdacht nicht los, dass er der Meinung ist es mache deshalb auch keinen Sinn mehr zu kämpfen.

Das übliche Arsenal an doomigen Gitarren und Bässen, sonoren Bassdrums sowie meist schwerfällige, lethargische und schleppende Rhythmen klingen herbstlich grau. Nur selten zieht der Maestro die Zügel an, wie etwa im recht rockigen und sogar metallastigen MADE OF LIES oder dem sehr an Killing Joke erinnernden Track MATTER OVER MIND.

Auf Dauer wirkt das alles sehr anstrengend auf den Hörer. RP schafft es zwar, sogar einen Refrain wie einen Kinderreim inmitten von düsteren Gitarrenriffs klingen zu lassen wie im Titeltrack RUINS, doch sind solch durchaus interessanten Ideen zu selten. Hervorheben sollte man noch den balladesken und mit einer tollen Frauenstimme von Lady K interpretierten Song NIGHT ANGEL. Ansonsten bewegt sich alles im genretypischen Bereich des Doom und Gothic, ohne Ausfälle aber auch ohne den großen Knaller.

Anspieltipp(s): Night Angel
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 8.10.2016
Letzte Änderung: 8.10.2016
Wertung: 7/15
für Freunde des Genres durchaus empfehlenswert, vorher jedoch wegen der Stimme anhören

Zum Seitenanfang

© 1999-2017; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum