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Samuel Hällkvist

Variety of Live

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2015
Besonderheiten/Stil: Jazzrock / Fusion; Worldmusic / Ethno; sonstiges
Label: BoogiePost Recordings
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Samuel Hällkvist guitars,devices,MIDI programming
Pat Mastelotto traps & buttons
Mocako Asano voice
Qarin Wikström voice & keys
Guy Pratt bass
Stefan Pasborg drums

Gastmusiker

Richard Barbieri Keyboards,Programming
Yazz Ahmed trumpet
Denys Baptiste sax
Yukiko Taniguchi voice

Tracklist

Disc 1
1. Greyer Melange 5,50
2. Chord: Horror Vacui 4,59
3. Mirror Garden 2,27
4. Klopotec 4,47
5. Heru ra-ha/Road 7,49
6. Music for the Maraca Triplet 6,44
7. In Transfer 2,22
8. Spooky Country 3,36
9. Cluck old Hen 5,21
Gesamtlaufzeit43:55


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


Samuel Hällkvist darf man als einen experimentierfreudigen Jazz-Gitarristen einstufen. So möchte er auf „Variety of Live“, dem fünften Werk unter dem eigenen Namen, die Grenzen zwischen Rock, Jazz und Prog niederreißen, oder sie zumindest mal auf elegante Weise ignorieren.

„Variety of Live“ sollte ursprünglich nur Live-Aufnahmen von der Tour beinhalten, die Hällkvist zusammen mit Pat Mastelotto (King Crimson), Guy Pratt (u. A. Pink Floyd, Madonna, Michael Jackson), der Sängerin und Keyboarderin Qarin Wikström (von der Pop-Rock-Truppe Kostcirkeln) und dem Jazz-Schlagzeuger Stefan Pasborg absolvierte. Schon diese kurze Aufzählung zeigt deutlich, dass man in diesem Umfeld sein auf die Musikgenres bezogenes Schubladendenken mal ablegen sollte.

Am Ende ist aus „Variety of Live“ eine (zumindest für den Hörer) kaum übersehbare Mischung aus bearbeiteten Konzert- und Studioaufnahmen geworden. An der endgültigen Version beteiligten sich dann noch der Keyboarder Richard Barbieri (Japan, Porcupine Tree), die japanischen Sängerinnen Mocako Asano und Yukiko Taniguchi, der Saxophonist Denys Baptiste und der Trompeter Yazz Ahmed.

Dem passionierten Stilmischer Hällkvist gefiel die Tatsache, dass die zwei japanischen Sängerinnen sich in völlig unterschiedlichen Stilrichtungen heimisch fühlen: Mocako in Folk und Yukiko in Shoegaze.

Durch solch interessante Herangehensweise wirkt die Musik fast zwangsläufig über weite Strecken eher unüblich. „Greyer Melange“ überrascht durch die ätherischen Damengesänge zum leichtfüßigen Prog-Jazz. Im ersten Teil von „Chord: Horroh Vacui“ erwarten den Hörer Saxsolos zu polyphonen Keyboardfiguren, um anschließend dem temperamentvoll-spacigen Jazz-Rock zu weichen. „Mirror Garden“ verstehe ich eine meditativ-stimmungsvolle Verbeugung vor der sog. World Music. Das Stück wurde übrigens ausnahmsweise mal von Barbieri komponiert und vereinigt schöngeistige Piano- und Mellotron-Flöten-Klänge.

In „Klopotec“ und „Keru ra-ha/Road“ glaube ich die Inspirationen wie Funk, Trey Gunn und Weather Report auszumachen. In Stücken wie „Music for the Maraca Triplet“ und „Cluck old Hen“ werden auf unnachahmliche Weise die Elemente der Elektronik (darunter vor allem elektronische Samples), der World Music und der bluesig eingefärbten Jazz-Prog-Fusion vereinigt.

Die stilistischen Begegnungen und die Vielfalt von „Variety of Live“ halte ich persönlich für bereichernd und originell.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit: Jazz-Rock-World Music-Elektronik-Prog
Veröffentlicht am: 13.9.2015
Letzte Änderung: 13.9.2015
Wertung: 11/15

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