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Broekhuis, Keller & Schönwälder

Orange

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2007
Besonderheiten/Stil: instrumental; Elektronische Musik
Label: Manikin Records
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Bas Broekhuis Analog & Digital Synthesizers, Sequencer, Drums, Percussion
Detlef Keller Analog & Virtual Analog Synthesizer and Sequencers
Mario Schönwälder Analog & Virtual Analog Synthesizer, Computer & Sequencer

Tracklist

Disc 1
1. Orange One 21:05
2. Orange Two 40:19
3. Orange & Blue 10:23
Gesamtlaufzeit71:47


Rezensionen


Von: Achim Breiling @


"Orange" ... Sonnenuntergang, ein Abendrot ziert das Cover ... Friedlichkeit, Ruhe, eine Spur Melancholie? Andererseits sind hinten auf dem Digipack Orangen zu sehen. Also eher Sommer, Südeuropa, Sonne ... Wärme, Entspannung, Heiterkeit? Beides falsch. Bas Broekhuis, Detlef Keller und Mario Schönwälder haben ihr erstes Farbenalbum "Orange" genannt, weil es Aufnahmen enthält, die in den Niederlanden (meist bei Konzerten) entstanden sind. "'Orange', eine Hommage an unsere zahlreichen Fans in den Niederlanden", steht da auf einem der beiden Innenteile des Digipacks zu lesen.

In klanglicher Hinsicht scheint mir aber Sonnenuntergang, Abendrot, Friedlichkeit, Ruhe und eine Spur Melancholie trotzdem gut zu passen. Recht gemächlich und entspannt bewegen sich die Klänge in "Orange One" jedenfalls dahin. Sanfte Elektronikmelodien gleiten da aus den Boxen, begleitet von etwas Perkussion, die erst nach einiger Zeit mit bewegteren Sequenzermustern unterfüttert werden. Recht warm und wohlig ist die Musik, die dann in der zweiten Hälfte der Musik etwas dynamischer, fast hymnisch (ein wenig à la Jarre um "Oxygene") ausgefallen ist. Schön!

"Orange Two" wirkt etwas kühler oder kosmischer, besteht im Grunde aus einer endlosen Wiederholung einer kurzen, von Perkussion und Schlagwerkartigem begleiteten Synthesizerphrase, die allerdings durch verschiedenste Tonhöhen und Klanfarben geführt und von allerlei sich verändernden Begleitsounds und Elektronikmustern umspült wird. Zudem ändert sich die Dynamik der Musik ständig. Das abschließende "Orange & Blue" wogt dann etwas schwungvoller und aquatisch voran, die Perkussion steht prägender im Mix und es gibt immer wieder hallende Einwürfe von E-Piano und Klavier.

"Orange" bietet alles in allem sehr farbige und abwechslungsreiche Elektroniksounds in der Berliner Tradition, in einem modernen, durch allerlei Perkussives angereicherten Klanggewand. Eher entspannt, wenn auch meist versehen mit einer leichten melancholischen Note kommt die Musik aus den Boxen. Wie bei kaum einem anderen Album des Trios atmet hier das Coverbild dieselbe Atmosphäre aus wie die Musik. Wer also einen nuancenreichen Sonnenuntergang klanglich erleben möchte, der sollte sich "Orange" zulegen.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 20.9.2015
Letzte Änderung: 11.6.2016
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Broekhuis, Keller & Schönwälder

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2002 Wolfsburg 11.00 1
2008 Live @ Dorfkirche Repelen 2 11.00 1
2009 Blue 10.00 1
2012 Red 12.00 1
2014 Direction Green 10.00 1
2015 Green 12.00 1
2017 Red Live @ USA 12.00 1
2017 Yellow 11.00 1

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