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Perfect beings

Perfect Beings II

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2015
Besonderheiten/Stil: ArtPop; RetroProg
Label: Eigenproduktion
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Ryan Hurtgen Gesang
Johannes Luley Gitarre
Dicki Fliszar Schlagzeug
Chris Tristram Bass
Jesse Nason Keyboards

Tracklist

Disc 1
1. Mar del Fuego 4.22
2. Cryogenia 3.49
3. Samsara 1.36
4. The Love Inside 8.52
5. Volcanic Streams 5.55
6. The Yard 5.27
7. Go 4.49
8. Rivermaker 5.08
9. Cause and Effect 5.12
10. The Thrill Seeker 4.38
Gesamtlaufzeit49:48


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


Schon das eröffnende “Mar del Fuego” lässt aufhorchen. Und zwar nicht, weil man klangtechnisch eine Passage fast schon demonstrativ im Wakeman/Howe/Squire-Modus absolviert, so dass je nach Hörer Hoffnungen, oder Befürchtungen geweckt werden könnten, man hat es mit einem Yes-Klon zu tun. Beeindruckend sind vielmehr die anschließenden Einfälle von „Mar del Fuego“. Die gehen in ihrer Vielfalt über Yes eindeutig hinaus und lassen den Hörer eher an Genesis und Camel denken.

Leider, oder glücklicherweise, wird man auf dem restlichen Album weitere eindeutige Huldigungen an Yes nur noch selten finden können. Deshalb ist der etwas irreführende Beginn des Albums wohl eher augenzwinkernd gemeint.

Woher die wichtigsten Inspirationen für Perfect Beings auch kommen mögen, das balladesk-hymnische „Cryogenia“ überzeugt durch die ausgewogenen Arrangements und die schöngeistigen Melodien.

In „The Love Inside“ gelingt Perfect Beings etwas, was auch im Bereich des sogenannten Retroprog keine Selbstverständlichkeit darstellt: die lyrischen Melodien weisen eine derart hohe Einprägsamkeit vor, dass sie einen nicht so schnell wieder verlassen werden. Zusammen mit den durchdachten Instrumentalpassagen sind Perfect Beings mit „The Love Inside“ wohl ganz nah an einem kleinen Meisterstück.

In Stücken wie „Volcanic Streams“, „The Yard“, oder „Go“ beginnen Perfect Beings möglicherweise damit, sich von den Retroprog-Einflüssen freizuschwimmen. Teile von „Volcanic Streams“ klingen für mich, als würden Brother Ape, Paul McCartney und Pat Metheny zusammen „Prog“ machen.

Noch stärker nach Paul McCartney’s Wings - nicht zuletzt durch die Stimme von Ryan Hurtgen - klingen für mich „The Yard“, „Go“ und „The Thrill Seeker“. Wobei die eigene Note von Perfect Beings darin besteht, diese möglichen Einflüsse mit je einer Prise Prog, Alternative Rock und Jazz-Rock zu versehen. In „Go“ wird es für einige Sekunden sogar richtig schräg und dissonant. In „Cause and Effect“ wird nochmals die Begabung von Perfect Beings deutlich, zahlreiche hörenswerte Einfälle innerhalb von fünf Minuten unterzubringen, ohne dass das Ganze überladen wirkt.

Wenn man eine richtig gute und kompositorisch starke Band zwischen retro und modern, zwischen Prog und Artpop erleben möchte, der sollte „Perfect Beings II“ nicht verpassen!

Anspieltipp(s): The Love Inside
Vergleichbar mit: Retroprog in der Gegenwart
Veröffentlicht am: 11.10.2015
Letzte Änderung: 11.10.2015
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Perfect beings

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2014 Perfect beings 12.00 1
2018 Vier 11.33 3

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