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Theodor Bastard

Oikoumene

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2012
Besonderheiten/Stil: Psychedelic; Worldmusic / Ethno
Label: Theo Records
Durchschnittswertung: 9/15 (1 Rezension)

Besetzung

Yana Veva Gesang, Keyboards
Fedor Svolotch Bass, Marimba, Daf
Kusas Percussion
Ranadhir Ghosh Esraj
Andy Dmitriev Schlagzeug
Taras Frolov Keyboards
Paul Krasnickiy Schlagzeug
Vladimir Belov Cello
Paul Hrabrov Bass
Dmitry Gorenko Didgeridoo
Rampur Rani Sarod
Nick Boyko Percussion
Zmitser von Holzman Zalejka, Panflöte, Okarina

Tracklist

Disc 1
1. Takaya Mija 5:36
2. Farias 5:26
3. Gerda 5:59
4. Benga 4:45
5. Sagrabat (Diumgo) 3:35
6. Oikoumene 7:42
7. Tapachula 7:09
8. Intifadah 5:13
9. Clean Kron 3:26
10. Sol de Morte 3:45
11. Anubis 4:57
12. Benga (Fun-da-Mental Version)   (remixed by Aki Nawaz) 6:43
Gesamtlaufzeit64:16


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @


Oikoumene - ein eigenartiger Albumtitel. Der Titel des im Frühjahr 2012 erschienenen Albums hat jedoch nichts mit Kirchenfragen zu tun, sondern bezieht sich auf die ursprüngliche Bedeutung des griechischen Wortes oἰκουμένη, was nichts anderes bedeutet als „bewohnt“. In der Antike bezeichnete man damit den bewohnten Teil der Welt.

Und so gibt es hier also Songs, die von traditioneller Musik aus aller Herren Länder inspiriert ist. Leider fehlen nähere Angaben. Jedenfalls hat die Band für Oikoumene auf ihr elektronisches Klanginstrumentarium weitgehend verzichtet, dafür gibt es die volle Breitseite an Ethno-Instrumenten mit so klangvollen Namen wie Daf, Doira, Udo (!), Reko-Reko oder Caxixi. Das habe ich jetzt nicht alles recherchiert, allerdings scheint es sich zu einem großen Teil um Schlaginstrumente zu handeln.

Im Ergebnis klingt die Musik recht ähnlich der auf Vetvi, Ethno-Musik mit einigen psychedelischen Einflüssen, die hier freilich auf Grund der zurückgefahrenen Elektronik nicht so dominant sind. Es sind mehr die tranceartigen Rhythmen unzähliger Schlaginstrumente, die hier für die psychedelische Atmosphäre sorgen. Manchmal, wie in Gerda (sic) treten dann doch E-GItarren und Keyboards etwas mehr hervor, dann produziert die Band wunderbaren Ethno-Psychedelic-Rock. Dazu kommt wieder der schamanistisch wirkende Gesang von Yana Veva, bei dem man immer wieder den Eindruck bekommt, hier würde irgendein uraltes Ritual zelebriert. Nur dass dieses nicht immer in der sibirischen Taiga angesiedelt ist. So finden sich gelegentlich auch lateinamerikanische, afrikanische oder indische Klänge.

Leider teilt Oikoumene das Problem der erwähnten Vetvi - manchmal, eigentlich sogar häufiger als auf dem Nachfolger, wird die Musik allzu luftig und ätherisch, gerät in arge Nähe von New-Age-Klängen; ein paar mehr dynamischere Songs hätten dem Album gutgetan. Für Liebhaber von Trance-Ethno-Musik ist Oikoumene dennoch eine gute Wahl. Reinhören auf Bandcamp.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 23.11.2015
Letzte Änderung: 23.11.2015
Wertung: 9/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Theodor Bastard

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2004 Pustota 11.00 1
2015 Vetvi 10.00 1

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