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Van der Graaf (Generator)

The Aerosol Grey Machine

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1969
Besonderheiten/Stil: Psychedelic; sonstiges
Label: FIE! Records
Durchschnittswertung: 10/15 (3 Rezensionen)

Besetzung

Hugh Banton Piano, Oran, Percussion, B. Vox
Keith Ellis Bass, B. Vox
Guy Evans Drums, Percussion
Peter Hammill Vox, Acoustic Guitar

Gastmusiker

Jeff Peach Flute

Tracklist

Disc 1
1. Afterwards 4:58
2. Orthenthian St 6:19
3. Running Back 6:36
4. Into a Game 6:57
5. Ferret & Featherbird 4:34
6. Aerosol Grey Machine 0:46
7. Black Smoke Yen 1:27
8. Aquarian 8:21
9. Giant Squid 3:19
10. Octopus 7:57
11. Necromancer 3:30
Gesamtlaufzeit54:44


Rezensionen


Von: Christian Rode @ (Rezension 1 von 3)


Im umfassenden, informativen und wirklich köstlichen Booklet (in der Ausgabe von FIE! Records) plaudert Peter Hammill aus dem Nähkästchen. Er gibt dort auch eine musikalische Selbsteinschätzung des damaligen Sounds: "Well, it's an 8-track recording, so it's virtually live (...) I suppose I sound... well, I was... very young, or naïve, or dumb, or whatever. (?) A nod to Mingus? A tad of musique concrete? A bit of a serious laugh? All present and correct, sir! Underground Music!"

Underground Music! Und zwar englischer Underground, d.h. für meine Ohren ein bisschen Procul Harum, ein bisschen frühe Pink Floyd, ein bisschen schon wie später Van der Graaf Generator und natürlich ne Menge Zeittypisches (v.a. Einflüsse der Psychedelic und Hippie-Musik), z.T. auch wie die ganz, ganz frühen Genesis. D.h. es klingt mal pastoral, mal ausgeflippt und immer etwas versponnen bis trübsinnig, größtenteils durch den Hammillschen Gesang verursacht. Die Stücke gewinnen durch seinen Gesang einfach diese typische Entrücktheit (z.B. das entspannte Afterwards mit zauberhafter Melodie, relaxten Drums und Procul-Harum-mäßigem Orgelsound oder das schön geflötete Running Back.

Stellenweise klingt es noch etwas unausgegoren, unfertig, aber durchaus schon mit gelungenen Ansätzen, z.B. Into a Game oder das auf der Original-LP nicht enthaltene Ferret & Featherbird. Die besten Sachen kommen - abgesehen von Afterwards - aber zum Ende hin. Etwa Aquarian, das eine Mischung aus psychedelischen Pink Floyd a la Set the Controls und späteren Van der Graaf Generator mit geradezu hitverdächtiger Melodie liefert. Oder das instrumentale Giant Squid mit sagenhaft dynamischem Zusammenspiel von Bass, Drums und Orgel. Oder das nicht minder dynamische Octopus, ebenfalls mit dieser irren Orgel-Drum-Bass-Korrespondenz... erinnert an Floyds Interstellar Overdrive. Und schließlich noch bedrohlicher Düster-Pop (Necromancer).

Ein Album, das erfreulicherweise kein Produzent mit Streichern und Bläsern und Zuckerguss verpfuscht hat wie zeitgleich bei Genesis geschehen (FROM GENESIS TO REVELATION). Zwar noch längst nicht der große Wurf, aber richtungsweisend. Irgendwie fehlt nur David Jackson am Saxofon...

Anspieltipp(s): Afterwards, Aquarian
Vergleichbar mit: Pink Floyd
Veröffentlicht am: 9.7.2002
Letzte Änderung: 3.3.2012
Wertung: 10/15

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Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 2 von 3)


Ein wirklich schönes Debüt. Hier sind VdGG noch stark von Flower Power und Psychedelic beeinflusst. Die Songs klingen im Vergleich zu späteren Platten der Band geradezu fröhlich, allenfalls mal mit einem Anflug von leiser Melancholie versehen ("Afterwards", "Running Back"). Neben diesen lyrisch-versponnenen Stücken sind für mich die psychedelischen Freakouts "Aquarian" und "Octopus" die Höhepunkte des Albums.

Anspieltipp(s): Afterwards, Aquarian
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 17.4.2004
Letzte Änderung: 17.4.2004
Wertung: 10/15

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Von: Andreas Pläschke @ (Rezension 3 von 3)


Noch ein Hinweis: Es gab / gibt(?) diese CD auch in einer Ausgabe von "Repertoire records", auf dieser Version fehlen "Ferret & Featherbird" sowie "Giant Squid", dafür enthält sie die erste Single mit "People you were going to" und " Firebrand". Es gibt sehr informative Linernotes von Chris Welch und auch Peter Hammill.

Ich liebe dieses Album in seiner leichten Psychedelicart, die trotzdem schon leicht düstere Athmosphäre, die zu Zeiten des Flower Power nicht so angesagt war (die DOORS waren die Ausnahme!). Die späteren VdGG sind schon zu erkennen, und doch klingt es hier "poppiger", verspielter und akustischer. Hammills Stimme noch nicht so expressiv wie auf späteren Werken, es fehlen diverse Zutaten wie Jacksons Saxophonausbrüche. Dafür gibt es z.B. in "Running back" sehr schöne Flöteneinlagen.

Meine Favoriten sind neben dem erwähnten "Running back" die letzten drei Stücke der regulären LP "Aquarian", "Necromancer" und "Octopus", die deutlich in die Richtung "The last we can do..." zeigen.

Die Single ist ein Popsong in VdGG-Gewand mit diversen Wechseln und da in unter drei Minuten! "Firebrand" ist dagegen ein an Vanilla Fudge erinnernder Rocker, mit zäh fließender Orgel und Hammillschen Gesangsausbrüchen. Hat manchmal auch was von IRON BUTTERFLY ;-)

Anspieltipp(s): Aquarian, Necromancer, Octopus
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 17.4.2004
Letzte Änderung: 4.2.2006
Wertung: 10/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Van der Graaf (Generator)

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1970 H to He Who am the Only One 14.00 4
1970 The Least We Can Do Is Wave To Each Other 10.67 3
1971 Pawn Hearts 12.33 3
1974 The long hello Vol. I 10.00 1
1975 Godbluff 13.00 4
1976 World Record 10.33 3
1976 Still Life 12.50 4
1977 The Quiet Zone / The Pleasure Dome 10.75 4
1978 Vital 11.00 4
1985 Time Vaults 8.50 3
1986 First Generation (Scenes From 1969-1971) - 1
1986 Second Generation (Scenes From 1975-1977) - 1
1993 'I Prophesy Disaster' - 1
1994 Maida Vale 12.00 1
2000 The Box 13.50 2
2003 Godbluff Live 1975 Charleroi Palais des Expos 27.09.75 (DVD) 13.00 1
2005 Present 11.75 4
2007 Real Time 12.00 2
2008 Trisector 11.67 3
2009 Live At The Paradiso, 14.04.07 10.00 1
2011 A Grounding in Numbers 11.50 2
2012 Recorded Live In Concert At Metropolis Studios, London 12.50 2
2012 ALT 10.00 2
2015 Merlin Atmos 12.00 2
2015 After The Flood / At The BBC 1968-1977 13.00 1
2016 Do Not Disturb 12.00 4

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