SUCHE
Erweiterte Suche
NEUE REZENSIONEN
17.10.2018
Trigon - 30 Jahre Traumzeit
16.10.2018
Soft Machine - Hidden Details
15.10.2018
Sherpa - Tigris & Euphrates
14.10.2018
Hokr - Klid V Bezčasí
The Flaming Lips - Clouds Taste Metallic
Seventh Wonder - Tiara
Bi Kyo Ran - Anthology vol.1
Sanguine Hum - Now We Have Power
13.10.2018
DRH - Thin Ice
Various Artists - Hamtai! - Hommage à la musique de Christian Vander
ALU - Die Vertreibung der Zeit (1980-1986)
Riverside - Wasteland
12.10.2018
Datashock - Kräuter der Provinz
Rotor - Sechs
Gösta Berlings Saga - ET EX
11.10.2018
Dream Theater - When dream and day reunite (Official bootleg)
Dan Caine - Cascades
Crippled Black Phoenix - A Love Of Shared Disasters
ARCHIV
STATISTIK
24969 Rezensionen zu 17122 Alben von 6671 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

Michael Brückner

Breakfast On Yuggoth

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2003
Besonderheiten/Stil: Ambient; Elektronische Musik
Label: Eigenverlag
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Michael Brückner Electronics, Sounds

Gastmusiker

Franziska Taube Voice (Track 9)

Tracklist

Disc 1
1. Sunrise on lake Hali 5:49
2. Shoggoths morning dance 5:46
3. Inside the Blue Cave 10:45
4. Invocation of the chaos pt. 1 1:58
5. Invocation of the chaos pt. 2 1:35
6. Humans break fast 4:51
7. Humankind for breakfast 4:26
8. Discoveries of the Ghooric Zone 5:48
9. I can see millions now 10:56
10. The gods are hungry still 0:54
11. Upon which we feed 1:51
12. Lament for an unknown friend 3:19
13. Even superhumans break 5:30
14. Evil finally eats itself... 1:45
15. ...and maybe peace remains 6:54
Gesamtlaufzeit72:07


Rezensionen


Von: Achim Breiling @


Ein Jahr nach dem Erscheinen von "The Outsider" veröffentlichte Michael Brückner mit "Breakfast On Yuggoth" ein zweites Album mit von H.P. Lovecraft inspirierter Musik (und insgesamt sein 55stes!). Wie Brückner im Beiheft schreibt, war vor allem Lovecrafts Gedichtssammlung "Fungi from Yoggth" die inspirierende Vorlage, zudem auch eine an Lovecrafts Cthulhu Mythos angelehnte SF-Geschichte von Richard A. Lupoff (namens "Discovery of the Ghooric Zone").

Dieser Thematik entsprechend gibt es auf "Breakfast On Yuggoth" vornehmlich düster-avantgardistische Elektronikklänge zu hören, wie man sie eben mit Yuggoth assoziieren würde, dem kalten und dunklen Planet jenseits des Neptuns, auf dem das schreckliche Gottwesen Cxaxukluth haust und der von den pilzartigen Mi-go bewohnt wird, die dort in ihren Minen das seltsame Metal Tok'l abbauen. Die abscheulichen Shoggoth, grausig-riesige Protoplasma-Schleimmonster, scheinen dort auch zu hausen, denen wir in "Shoggoth morning dance" sogar bei ihrer morgendlichen Gymnastik zuhören können. Auch wenn letztere Nummer keineswegs fröhlich klingt, zeigt sie doch, dass Brückner hier auch die eine oder andere Prise Humor untergebracht hat (und das ist nicht die einzige Stelle - siehe z.B. auch den Albumtitel).

Ansonsten gleiten die elektronischen Klänge, die man wie die von "The Outsider" wohl am besten in der Schublade Dark Ambient unterbringt, voluminös, bedrohlich, sperrig und gewichtig voran, dabei aber ausgesprochen farbig und vielspurig. Im Vergleich zu seinem ersten Lovecraft-Album ist die Musik etwas einheitlicher und zusammenhängender ausgefallen, durchströmt alle Nummern eine ähnlich düster-bizarre bis nervös-hektische Atmosphäre (was es auch etwas anstrengend macht, sich das Ganze an einem Stück anzuhören). Bisweilen geraten die Soundgemenge auch fast in industriell-maschinelle Gefilde (man höre z.B. die beiden Teile von "Invocations of chaos") oder stellen reine freiformatige Elektronikgespinste dar.

Gelegentlich auftauchende rhythmische Muster und dezente Schlagwerkeinlagen sorgen für etwas Auflockerung, was auch für diverse, immer mal wieder durchs Klangbild schwebende, verspielte Melodiefragmente gilt (man höre z.B. "Humans break fast"). Im mächtigen "I can see millions now" gibt es sogar klangvollen Damengesang, allerdings rückwärts abgespielt.

"Breakfast On Yuggoth" ist eine rundum gelungene Angelegenheit, ein fuer das Genre Dark Ambient (dem ich die Scheibe einfach mal zugeordnet habe), dessen Produktionen oft nur aus allerlei auf- und abwaberndem Brummen bestehen, sehr abwechslungsreiches und vielschichtiges Album, das allen Klangabenteurern, die düstere Ambientsounds und freiformatigere Elektronikgemenge schätzen, sehr empfohlen sei!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 2.1.2016
Letzte Änderung: 3.1.2016
Wertung: 11/15

Zum Seitenanfang

Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Michael Brückner

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1999 Incarnation Generator 9.00 1
2002 The Outsider 11.00 1
2006 trips and ticks 6.00 1
2011 Endless Mind Portal 9.00 1
2012 R is for "Rocket" and S is for "Space" 10.00 1
2012 100 Million Miles under the Stars 11.00 1
2013 Kings of the Earth 9.00 1
2013 Naura 7.00 1
2013 In letzter Konsequenz 9.00 1
2014 Two Letters from Crimea - Live at St.Peter, Frankfurt, April 2014 11.00 1
2014 Thirteen Rites of Passage 11.00 1
2014 Ombra Revisited 11.00 1
2016 trois briques 11.00 1
2016 The Giant Illusion 10.00 1
2016 Muzikhala 9.00 1
2016 Hikari 11.00 1
2017 Mousic 5.00 1
2017 Drones 10.00 1
2017 All The Pieces Fit Forever 9.00 1
2017 Movies Moving In My Head 9.00 1
2017 Trees Of Olivandá 11.00 1

Zum Seitenanfang

© 1999-2018; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Datenschutzerklärung - Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum