The Quiet Zone / The Pleasure Dome
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Charisma |
| Durchschnittswertung: |
11/15 (3 Rezensionen) |
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Besetzung
| Graham Smith |
Violine, Viola |
| Nic Potter |
Bass |
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| Peter Hammill |
Gesang, Gitarre, Keyboards |
| Guy Evans |
Schlagzeug |
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Gastmusiker
| David Jackson |
Saxophon (7,9) |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Lizard Play
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4:29
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| 2. |
The Habit of the Broken Heart
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4:40
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| 3. |
The Siren Song
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6:04
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| 4. |
Last Frame
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6:13
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| 5. |
The Wave
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3:14
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| 6. |
Cat's Eye / Yellow Fever (Running)
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5:20
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| 7. |
The Sphinx in the Face
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5:58
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| 8. |
Chemical World
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6:10
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| 9. |
The Sphinx Returns
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1:12
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| 10. |
Door
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3.23
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| 11. |
Ship of fools
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3.46
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| 12. |
The Wave
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3.14
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| Gesamtlaufzeit | 53:43 |
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Rezensionen

Nach "World Record" verabschiedeten sich mit Organist Hugh Banton und Bläser David Jackson (als Sessionmusiker noch auf zwei Titeln dabei) gerade die beiden Musiker, die den Sound der klassischen VdGG am stärksten geprägt hatten (abgesehen von Hammills Gesang natürlich). Statt diese Instrumente neu zu besetzen, stieg mit Graham Smith ein Geiger ein, dazu kam der frühere Bassist Nic Potter zurück. Gleichzeitig wurde der Bandname auf Van der Graaf verkürzt.
Die musikalischen Unterschiede zu den früheren VdGG Werken sind immens. Die Stücke sind wesentlich kürzer, 6 Minuten werden nicht überschritten. Nach dem teilweise etwas zu ausufernden "World Record" tut diese Straffung ganz gut. Im Vordergrund stehen nun akustische Gitarre und Violine, letztere klingt in Stücken wie "Lizard Play" fast wie eine E-Gitarre. In "Siren Song" und "Wave" wechselt Hammill ans Klavier und präsentiert zwei wunderschöne Balladen. Daneben gibt es auch richtig rockende Songs wie das grandiose "Cat's Eye / Yellow Fever", komponiert von Graham Smith, der hier ein wahres Feuerwerk an der Violine entfacht. Andere Stücke wie "The Habit of the Broken Heart" haben schon fast poppige Anklänge, ohne deswegen ins Banale abzurutschen.
Leider war "The Quiet Zone / The Pleasure Dome" schon das letzte Studioalbum von Van der Graaf, nach dem Livealbum "Vital" trennte man sich 1978 endgültig.
| Anspieltipp(s): |
Siren Song, Cat's Eye / Yellow Fever |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
13.1.2003 |
| Letzte Änderung: |
13.1.2003 |
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Nach dem Abschied von Organist Banton und Saxophonist Jackson entschied man sich, einen Geiger an Bord zu nehmen, um den VdGG-Sound zu verändern und ihm eine besondere Note zu verleihen. Dies war sicherlich eine gute Wahl, denn das extravagante Spiel Jacksons ist nicht zu kopieren. Damit einher geht eine deutliche Straffung der Songs, was nach dem ausufernden "Meurglys III" vom halbgaren Vorgänger "World Record" auch nötig war. Hammill bedient neben den Tasten auch noch die Gitarre, die jedoch nur eine untergeordnete Rolle spielt. Das Markanteste am neuen VdG-Sound ist neben Hammills Gesang das vorzügliche Geigenspiel Graham Smiths, das den Grundstock für eine gelungene Neuausrichtung der Band legt. Schade, daß diese Besetzung nicht länger zusammenblieb.
| Anspieltipp(s): |
Lizard Play, The Sphinx in the Face |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
10.5.2004 |
| Letzte Änderung: |
10.5.2004 |
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Nach "World Record" hat Hugh Banton seine Ankündigung wahr gemacht und die Band verlassen. Wie es aus dem Booklet der remasterten Neuauflage von "The Quiet Zone/The Pleasure Dome" aus dem Jahr 2005 hervorgeht, wollte David Jackson ursprünglich dabei bleiben, stellte aber bei den Aufnahmen zu "The Quiet Zone/The Pleasure Dome" fest, dass die Sache für ihn ohne die Keyboards von Banton nicht funktionierte und ging schließlich auch eigene Wege.
Ohne zwei wichtige Mitstreiter, dafür mit dem ex-String Driven Thing Graham Smith an der Violine und dem kaum ins Gewicht fallenden Bassisten Nic Potter als Neuzugängen (Smith hat vorher auf "Over" von Hammill gespielt, Potter hat schon früher bei VdGG ausgeholfen) klingt "The Quiet Zone/The Pleasure Dome" weitgehend wie eine Soloplatte von Hammill.
Dafür, dass sich dieses Album 1977 im (damaligen) Neuland zwischen Prog, New Wave und Hammill'schem Individualismus bewegte, sahen die zwei Coverbilder irreführend traditionell proggig aus. Kann es sogar eine gute Fee sein, was sich da über dem Globus auf einer Schaukel sichtlich wohl fühlt? Und dann, auf der Rückseite, jongliert Hammill, im weissen Anzug und Krawatte, mit einem weissen Apfel....Proggig, oder was?
Musikalisch eher weniger: Auffallend ist der spartanische Sound der Platte, meistens mit der Rhythmisches spielenden akustischen Gitarre und Schlagzeug im Vordergrund und der Geige als melodischer Begleitung. In einigen Songs übernimmt das Piano oder die elektrische Klampfe die Rolle der akustischen Gitarre.
Die natürlich aus der Feder von Hammill stammenden Lieder auf der ersten, "The quiet zone" genannten LP-Seite (auf der CD sind es die ersten vier Songs) transportieren die wie üblich schwermütigen Texte und Stimmungen des Komponisten.
Die unter der Überschrift "The pleasure dome" laufenden Songs der zweiten LP-Seite (bzw. die nächsten fünf auf der CD) sind da schon ingesamt energetischer ausgefallen, allen voran das zusammen mit Graham Smith geschriebene "Cat's Eye/Yellow Fever (Running)" und das leicht aggressive "Chemical world".
Das flotte, new-wavige "The Sphinx in the face" würde sich auch auf einer Soloplatte von Hammill Anfang der 80-er, wie z.B. "Sitting targets", gut machen.
Das riffige, psychedelisch-temperamentvolle "The door", hier in der Studio-Version als Bonus Track, taucht später auf dem Konzertalbum "Vital" auf. Letzteres gilt auch für den aggressiven Bonus Track "Ship of fools". (Bei den Tracks 11 und 12 der Ausgabe von 2005 ist allerdings etwas durcheinandergeraten: Auf dem Cover ist "Ship of fools" als Track No. 11 aufgelistet. In Wirklichkeit ist dieser Titel aber als Track No.12 vorhanden, während sich unter der Nummer 11 die instrumentale Version von dem bedächtigen "The Wave" verbirgt.)
Mit der "klassischen" Van der Graaf Generator-Musik hat "The Quiet Zone/The Pleasure Dome" nur sehr wenig gemeinsam. Das ist schon eher etwas für Hammill-Solo-Fans, auch wenn es kaum Hörer geben wird, die Hammill Solo schätzen und Van der Graaf Generator verschmähen.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
20.8.2005 |
| Letzte Änderung: |
20.8.2005 |
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