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Emerson, Lake & Palmer

Pictures at an Exhibition

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1971
Besonderheiten/Stil: Klassikrock / Adaptionen; Klassischer Prog
Label: Island / Atlantic
Durchschnittswertung: 11.75/15 (6 Rezensionen)

Besetzung

Keith Emerson Organ, Piano, Moog Synthesiser
Greg Lake Vocals, Bass, Accoustic Guitar
Carl Palmer Drums

Tracklist

Disc 1
1. Promenade 1 1:57
2. The Gnome 4:17
3. Promenade 2 1:23
4. The Sage 4:41
5. The Old Castle 2:31
6. Blues Variation   (Ende 1. Seite) 4:14
7. Promenade 3 1:28
8. The Hut Of Baba Yaga 1 1:12
9. The Curse Of Baba Yaga 4:09
10. The Hut Of Baba Yaga 2 1:07
11. The Great Gates Of Kiev. The End   (Ende "Pictures") 6:27
12. Nutrocker   (Bonus) 4:32
Gesamtlaufzeit37:58


Rezensionen


Von: Christian Rode @ (Rezension 1 von 6)


Die Adaption des bekannten Werkes „Bilder einer Ausstellung“ von Modest Mussorgsky gehörte schon frühzeitig zum Live-Repertoire von ELP, d.h. sogar noch vor Veröffentlichung der ersten LP. So ist z.B. eine noch etwas rohe Fassung bereits bei ihrem zweiten Live-Auftritt beim Festival auf der Isle of Wight 1970 zu hören. Eine Studioeinspielung hat es nie gegeben. „Pictures at an Exhibition“ war einfach Bestandteil der frühen ELP-Live-Show.

1971 wurde dann offiziell der Live-Mitschnitt vom 26. März 1971, aufgezeichnet in der Stadthalle von Newcastle, veröffentlicht. Durch die beständige Live-Performance ist das Stück etwa gegenüber der genannten frühen Aufnahme deutlich gereift. ELP waren wohl dieser Ansicht, denn sie befanden diese Aufzeichnung für wert, veröffentlicht zu werden.

„Pictures at an Exhibition“ ist eine Spielwiese für die jungen Klassik-Rocker. Vor allem Keith Emerson tobt sich ordentlich aus und führt die klanglichen Möglichkeiten des noch relativ neuen Moog-Synthesisers vor. Diese äußern sich vor allem in jaulenden, sägenden, blubbernden und fiependen elektronischen Geräuschen. Was hier zum Ausdruck kommt ist eine Art kindlicher Spielfreude. Spielfreude und nochmals Spielfreude zeichnet die Aufführung des Stückes aus. Dies möchte ich, bei aller berechtigten Rede von dem ambitionierten Versuch, klassische Musik in kontemporären Gewande zu interpretieren etc. betonen. Diese Synthie-Spielereien klingen für heutige Ohren vielleicht stellenweise etwas naiv, dokumentieren aber perfekt den damaligen Zeitgeist und machen einfach Spaß beim Zuhören!

ELP liefern dabei mit „Pictures at an Exhibition“ eine vollkommen eigenständige Version des Klassikers ab. Sicher, das Stück beruht auf Mussorgsky, greift immer wieder die klassischen Motive auf, aber hat doch durch Emersons wüste Improvisationen an den Keyboards, durch Lakes bewegenden Gesangsvortrag und Palmers Schlagzeugakrobatik einen unvergleichlichen Charakter gewonnen.

Die Gesamtkomposition macht in der Fassung von Newcastle einen sehr dynamischen und geschlossenen Eindruck. Dies wird noch deutlicher, wenn man es mit der Fassung z.B. von der Isle of Wight 1970 vergleicht. Was dort noch etwas zusammengestückelt und holprig klingt, wirkt auf PICTURES AT AN EXHIBITION aus dem Jahr 1971 rund!

Ein Klassiker in perfekter Performance! Eine der Prog-Scheiben, die in jede Sammlung gehört.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 10.7.2002
Letzte Änderung: 25.6.2004
Wertung: 15/15

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Von: Achim Breiling @ (Rezension 2 von 6)


"Pictures At An Exibition" war die erste Prog-Scheibe, die ich zu Ohren bekommen habe. Es war irgendwann in der Mittelstufe, als wir im Musikuntericht "Werk und Bearbeitung" - oder so ähnlich - durchnahmen, anhand von Modest Mussorgskys "Bilder einer Ausstellung". Dazu hörten und "analysierten" wir Mussorgskys Original, die Ravelsche Orchesterfassung, die Synthesizer-Version von Tomita und eben ELPs Interpretation dieses Werkes. Damals fand ich diese Verrockung ziemlich furchtbar, Tomita klanglich interessant, aber der Ravel war mein Favorit (eine Einspielung seiner Fassung habe ich mir dann auch zugelegt … eine der ersten LPs die ich mir selbst gekauft habe). Inzwischen hat sich das geändert, ziehe ich doch das Solo-Klavier-Original jeder anderen Bearbeitung vor. Wie auch immer, einige Jahre nach besagtem Musikstundenerlebnis stieß ich dann auf einem Flohmarkt wieder auf diese ELP-Scheibe, deren Erwerb dann meine bis heute anhaltende Hassliebe zu ELP einleitete.

"Pictures At An Exibition" ist natürlich keine Bearbeitung von Mussorgskys Werk. Ich würde es als Suite von Rockimprovisationen nach Themen von Mussorgsky bezeichnen, fehlt doch mehr als die Hälfte des Originalmaterials (alles das, was im Original nach "Das Alte Schloss" und vor "Die Hütte auf Hühnerfüssen" kommt) und ist die Interpretation der Band stellenweise doch sehr frei. Als solche finde ich ELPs Versuch ganz gelungen, wenn ich auch die "Verschmalzung" von "The Old Castle" und dessen Vermengung mit der Lake-Komposition "The Sage" ziemlich abscheulich finde. Ansonsten ist diese Scheibe ein schwungvoller Konzertmitschnitt, der die Band in ihrer wohl besten, experimentierfreudigsten Phase zeigt. Emersons Synthesizersounds haben durchaus Charme und klingen auch heute noch interessant genug. So exaltiert wie er sie einsetzt, hat dies nach ihm auch selten jemand getan. Wirklich gut ist "The Gnome", in dem es der Band gelingt die gespenstische Stimmung des Originals zu erreichen. Auch der Komplex aus "Hut/Curse Of Baba Yaga" und "Great Gates of Kiev" ist klasse, schön bombastisch, wild und schräg aber auch geheimnisvoll und elegisch - auch wenn sich Lakes Gesang hier hart an der Grenze zum Kitsch bewegt.

Da ich aber einen sehr stark klassisch geprägten Musikhintergrund habe, komme ich nicht umhin die Musik hier mit dem Original zu vergleichen. Und da schneiden ELP dann doch recht schlecht ab, ist das, was sie aus "Bilder einer Ausstellung" machen, im Grunde ziemlich roh und primitiv (was auf der anderen Seite aber den eigenen Charakter dieser Interpreation ausmacht). Zudem wirkt das Ganze mitunter ziemlich zusammengeschustert. Was hat z.B. diese "Blues Variation" in dem Stück verloren, oder dieses unsägliche "The Sage"?

Trotzdem macht es mir immer noch Spaß - auch wenn inzwischen gut 20 Jahre vergangen sind, seit ich diese Scheibe zum ersten Mal auf dem Teller meines Plattenspielers liegen hatte - ELP hier beim Rocken zuzuhören. Ich kann daher Christian nur zustimmen: "Pictures At An Exibition" ist eine der Prog-Scheiben, die in jede Sammlung gehört.

Anspieltipp(s): The Gnome
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 17.4.2004
Letzte Änderung: 22.4.2004
Wertung: 10/15

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Von: Ralf J. Günther @ (Rezension 3 von 6)


Achim teilt mit mir – und vermutlich mit vielen anderen – die gleiche Musikunterrichterfahrung. Auch ich hatte das Vergnügen, in der Schule das Thema "Rock und Klassik“ nicht zuletzt anhand von „Pictures at an Exhibition“ durchdeklinieren zu dürfen. Entweder aber ist Achims Erinnerung schlechter als meine oder mein Musikunterricht war besser, denn bei uns lief das unter „Adaption“, und das trifft die Sache ja eigentlich ganz gut.

ELP haben Passagen, Themen und Motive aus Mussorgskys Musik einem Rockensemble anverwandelt (dieses Wort wollte ich schon lange mal benutzen), und daraus folgt eigentlich schon, dass mein Vorschreiber völlig Recht hat: Wohltönende Ausführungen darüber, es handele sich hier um eine tiefdringende Interpretation des Originals, sind nicht allzu ernst zu nehmen. Mussorgsky hat nun mal nicht geschrieben, was ELP spielen. Eher könnte man von einer Art auszugsweisen Nacherzählung sprechen, die das Original mal mehr, mal weniger wörtlich zitiert, aber eben auch viele eigene Worte gebraucht. Tja, und Sätze wie „So würden Mussorgsky/Bach/Beethoven etc. heutzutage klingen“ (bezogen auf Bands wie ELP, ELO, Nice) waren Werbeslogans, die man besser auf sich beruhen lässt.

All das heißt nicht, dass sich die Gruppe (trotz mancher Effekthascherei) mit ihrer Vorlage nicht ernsthaft auseinandergesetzt hätte. In diesem Punkt aber scheint mein Musikunterricht nun wieder ähnlich uninspirierend gewesen zu sein wie der von Achim. Denn was an einer Platte wie "Pictures at an Exhibition" eigentlich interessant ist, wurde da nie wirklich thematisiert. Es ging unseren besorgten Pädagogen doch mehr darum, die illegitime Kaperung klassischer Musiktradition zugunsten finsterer kommerzieller Absichten anzuprangern. Zumindest mein Musiklehrer hoffte insgeheim darauf, dass wir Schüler das eines Tages doch endlich einsehen würden, v.a. diejenigen, die wie ich - und im Gegensatz zu Achim – die ELP-Verrockung alles andere als fürchterlich fanden. Aber die Hoffnung erfüllte sich nicht. Kein Wunder, die zugrundeliegende kulturkritische Argumentation (die man z.B. bei Chris Cutler heute noch fast genauso findet), kam und kommt mir reichlich verkniffen vor. Man kann Mussorgsky und ELP mögen, und zwar auch ohne dauernd zu betonen, dass das eigentlich Wahre, Gute und Schöne natüüüürlich beim Original liegt.

Für meine Begriffe muss man die Quintessenz dieser Musik aus der Perspektive des Rocks suchen. Alben wie „Pictures at an Exhibition“ – und in jenen Jahren gab es schließlich eine ganze Menge ähnlich gelagerter Projekte – haben viel dazu beigetragen, dem Rock eine etwas (oder sogar: sehr viel) komplexere musikalische Sprache beizubringen. Ganz klar - Klassik-Adaptionen waren dazu nicht der einzige und schon gar nicht der Königsweg, aber sie waren ein Weg neben anderen. Und trotz des häufigen Hangs zum Spektakel und zur Sentimentalität konnten sie durchaus überzeugend klingen, wenn sie gut gemacht waren, was mir bei den „Pictures“ der Fall zu sein scheint.

Tja, und ich seh nicht ein, warum man das nicht würdigen sollte. Schließlich profitieren wir noch heute davon, denn was wäre der „Prog“ ohne musikalische Mittel, die sich vom Mainstream-Allerlei abheben? Dass der „Klassik-Rock“ den Ausverkauf des rauhen echten Rocks an bildungsbürgerliche Vorurteile bedeute, keine Ahnung, was an dieser selbst reichlich vorurteilsbeladenen Behauptung, die man immer wieder liest, so wahnsinnig entlarvend sein soll. Denn erstens scheint sie von der irrigen Voraussetzung auszugehen, dass Gefallen an einer Sache mit dem kompletten Ausschalten kritischen Denkens gleichgesetzt werden müsse. Und zweitens sind Abiturienten und Universitätsabsolventen halt auch Menschen, was man nicht zuletzt daran erkennt, dass sie wie alle anderen Menschen am dämlichsten wirken, wenn sie sich selbst peinlich sind.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 22.4.2004
Letzte Änderung: 22.4.2004
Wertung: 12/15

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Von: Fix Sadler (Rezension 4 von 6)


Zeitzeugen mögen mir widersprechen oder recht geben; Pictures At An Exhibition erblickte als Vinyl-Ausgabe eigentlich nur das Licht der Welt, weil die erste Progsupergroup ein Stückchen vom Kuchen der heftig florierenden Bootlegaufnahmen haben wollte... So ist es mir zugetragen worden.

Die Bearbeitung der Mussorgski-Themen musste aus Mangel an ausreichendem Eigenmaterial (obschon man Stücke von Atomic Rooster, King Crimson und The Nice im Programm hatte) herhalten, und das ist einfach kultig!

Ich werde mich nicht auf den untugendhaften Pfad bewegen und einen Vergleich zwischen dem Original und anderen Bearbeitungen bemühen. Es sei einfach nur darauf hingewiesen, dass man trotz möglicher ELP-Allergie in dieses Album reinschnuppern sollte. Ich finde es extrem unterhaltsam, witzig und auf seltsame Weise stimmungsvoll, selbst Nutrocker gehört irgendwie dahin... Allerdings sehe ich auch kein Meisterwerk in dieser Platte, dafür scheppert der Sound zu sehr, es gibt ungelungene Übergänge und Emerson flippt mir 2-3 Mal zu sehr rum. Nüchtern betrachtet ist die "kastrierte" Studio-Version von The Return of the Manticore (die auch noch auf In The Hot Seat und The Atlantic Years Verwendung findet) "besser", weil runder. Aber der Kultfaktor, der Kultfaktor...

Fazit: Sollte sich jeder Proghead zumindest mal zu Gemüte geführt haben.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 28.6.2004
Letzte Änderung: 28.6.2004
Wertung: 10/15

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Von: Ralf J. Günther @ (Rezension 5 von 6)


Ein Nachtrag, der mir wichtig genug ist, um ihn als eigene Rezi einzugeben: Die remasterte CD ist mit einem Bonustrack ausgestattet, nämlich der 1993er Studioversion von "Pictures at an Exhibition". Die Band vergewaltigt darin ihre ursprüngliche Adaption, die dabei unheilbaren Schaden erleidet. Näheres über mein Unbehagen daran hier in Rezension Nr. 3.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 29.1.2006
Letzte Änderung: 29.1.2006
Wertung: keine

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Von: Nik Brückner @ (Rezension 6 von 6)


Das Album erscheint dieser Tage als erstes einer Reihe von "Deluxe Edition"-CDs, dieses als Doppel-CD.

Die erste CD enthält das bekannte Album, ergänzt um ein "Pictures at an Exhibition Medley" genanntes Stück, das angeblich "Promenade", "The Gnome", "Promenade", "The Sage", "The Hut of Baba Yaga" und "The great Gates of Kiev" enthält und etwas über eine Viertelstunde lang ist, tatsächlich aber eine weitere komplette Version der "Pictures" darstellt und geschlagene 35 Minuten dauert. Weihnachtsüberraschung? Verkaufstrick? Leider steht nicht dabei, von wann diese Live-Aufnahme stammt, vermutlich ist sie aber vom Isle Of Wight Festival 1970.

CD 2 enthält einen Konzertmitschnitt aus dem Londoner Lyceum vom 9. Dezember 1970, also 3 Monate vor dem Pictures-Konzert, das damals veröffentlicht wurde. Zu hören ist wiederum "Pictures at an Exhibition", ergänzt durch "The Barbarian", "Knife Edge", "Rondo" und "Nutrocker".

Diese Editionen werden sicher höchst unterschiedliche Reaktionen hervorrufen. Diejenigen, die angesichts dieser Rezension die Augen verdreht haben, werden jetzt ohnehin nicht mehr mitlesen, allen anderen, einschließlich jenen, die nach den Manticore-Boxen immer noch nicht genug von ELP haben, sei gesagt, dass hier drei durchaus spannende Liveaufnahmen aus der Frühphase der damals noch recht ungeschliffenen Band veröffentlicht wurden, deren Soundqualität deutlich über Bootleg-Niveau liegt und dass es die kleinen Unterschiede sind, die die drei Versionen von "Pictures" interessant machen. Hie und da gibt es kleine Zwischenspielchen, die man (so) nicht vom Originalalbum kennt, die Improvisationen variieren ordentlich und "Rondo" ist hier 18 Minuten lang. Wen das jetzt vom Hocker reißt, sollte sich gleich auf den Weg zum nächsten ELP-Großversorger machen, alle anderen kann ich beruhigen, allzu viel verpasst man mit der "Deluxe Edition" nicht.

Anspieltipp(s): "Pictures at an Exhibition Medley", "Knife Edge"
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 17.11.2008
Letzte Änderung: 3.2.2009
Wertung: keine Sehe die Deluxe Edition nicht besser oder schlechter als die Durchschnittswertung für das Originalalbum

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Emerson, Lake & Palmer

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1970 Emerson, Lake & Palmer 10.50 2
1971 Tarkus 11.00 3
1972 Trilogy 11.33 3
1973 Brain Salad Surgery 12.50 2
1974 Welcome Back My Friends To The Show That Never Ends 12.33 3
1977 Works, Volume 1 6.75 4
1977 Works, Volume 2 3.00 8
1978 Love Beach 6.75 4
1979 Works Live 10.00 1
1992 The Atlantic Years 12.00 1
1992 Black moon 4.75 4
1993 The Return of the Manticore 12.00 4
1993 Live At The Royal Albert Hall 9.00 3
1994 In The Hot Seat 1.60 5
1997 Live in Poland 8.00 1
1999 Pictures at an Exhibition. Collectors Edition (DVD) 12.67 3
2001 The Original Bootleg Series From The Manticore Vaults Vol.Two 12.00 1
2001 The Original Bootleg Series From The Manticore Vaults Vol.One 11.00 1
2002 Works Orchestral Tour, Olympic Stadium, Montreal 1977 / The Manticore Special (DVD) 10.00 1
2002 Live at the Isle Of Wight Festival 1970 10.00 1
2002 The Original Bootleg Series From The Manticore Vaults Vol.Three 8.00 1
2002 Re-Works 7.00 1
2004 Welcome Back (DVD) 9.00 1
2004 Inside Emerson Lake & Palmer. 1970 - 1995. An independent critical review (DVD) 10.00 1
2004 Masters From The Vaults (DVD) 10.00 1
2005 Beyond The Beginning (DVD) - 1
2005 Live at Montreux 1997 (DVD) 6.00 1
2006 The Birth Of A Band - Isle of Wight Festival Sat August 29th 1970 (DVD) 10.00 1
2006 The Original Bootleg Series From The Manticore Vaults Vol.Four 5.00 1
2007 From the Beginning - 1
2009 Works Deluxe Edition - 1
2010 High Voltage - 1

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