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Peter Hammill

Chameleon in the Shadow of the Night

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1973 (Remaster-Ausgabe mit Bonustiteln 2006 bei EMI)
Besonderheiten/Stil: Klassischer Prog; sonstiges
Label: Charisma
Durchschnittswertung: 10/15 (3 Rezensionen)

Besetzung

Peter Hammill vocals, gtr, keyboards

Gastmusiker

Nic Potter bass
Guy Evans drums, percussion
David Jackson saxes, flute
Hugh Banton organ

Tracklist

Disc 1
1. German overalls 7:05
2. Slender threads 5:02
3. Rocks and role 6:41
4. In the end 7:24
5. What's it worth 4:00
6. Easy to slip away 5:21
7. Dropping the torch 4:11
8. (In the) black room / The tower 10:56
Gesamtlaufzeit50:40


Rezensionen


Von: Andreas Pläschke @ (Rezension 1 von 3)


Diese Platte ist teilweise Hammill-Solo, teilweise aber auch noch mit den kompletten VdGG aufgenommen ("Rock & role" oder " Black room") und zeitlich genau zwischen VDGG "Pawn heart" und "Godbluff" einzuordnen. Die Solosongs sind sehr akustisch instrumentiert, während die 'VdGG'-Songs durch die Bandbesetzung voller und eindringlicher klingen. und auch auf einer regulären VdGG-Platte hätten erscheinen können.

"In the end" oder "Easy to slip away" sind pianogetragene Stücke, beide sehr ruhig und eindringlich, teilweise mit Orgel und Saxophon.. "What's the worth" ist das Gegenstück mit Gitarren und Flöte.

Insgesamt leben die Solosongs von Hammills eindringlichem Gesangsstil und verbreiten eine sehr düstere Grundstimmung. Der beste Track kommt zum Schluss: "(In the) black room / The tower" ist ein VdGG-Song erster Güte., Hammills Gesang, der im Bandkonzept noch eindringlicher ist, Jacksons Saxophonausbrüche, Bantons Orgel und Evans Schlagzeug - alles vorhanden. Wie bei VdGG üblich gibt es lyrische Stellen, die übergangslos in wilde Kakophonie ausarten. Allein dieser Song ist die gesamte CD wert (die stellenweise ziemlich rauscht). Ansonsten eine der ruhigeren Hammillplatten, die zeigen, wie man ohne großen Schnickschnack eindringliche Songs schreiben und interpretieren kann.

Anspieltipp(s): Black room, German overalls
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 20.4.2002
Letzte Änderung: 22.4.2002
Wertung: 10/15

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Von: Thomas Schüßler @ (Rezension 2 von 3)


Die zweite Soloplatte Peter Hammills hat mit ihrem Vorgänger "Fool's Mate" nicht mehr viel zu tun. Waren dort die Songs noch kürzer, poppig, manche fast schon heiter bis zur Ironie - davon ist hier nicht mehr viel zu finden.

Es gibt drei Gruppen von Songs auf der Platte: die von der Akustikgitarre begleiteten ("German overalls", "Slender threads", "What's it worth", "Dropping the torch"), die vom Klavier getragenen ("In the end", "Easy to slip away") und die von VdGG gespielten ("Rocks and role", "(In the) Black room / The tower"). Letztere sind natürlich über jeden Zweifel erhaben, das sind VdGG wie zu ihren besten Zeiten. Die Klavierstücke verbreiten eine wunderbar verträumte Atmosphäre, man kann sich in ihnen verlieren und möchte nie mehr auftauchen. Lediglich die Gitarrensongs bereiten mir etwas Kopfzerbrechen, da hier der Funke nicht so recht überspringen möchte. Sie können qualitativ nicht ganz mithalten.

Der Aufbau von "Chameleon in the shadow of the night" entspricht dem des Nachfolgers "The Silent Corner and the Empty Stage": Hammills Solosachen plus ein paar VdGG-Stücke. Daß "Chameleon..." dennoch nicht ganz an den Klassikerstatus von "Silent corner" heranreicht, liegt an den leider nicht ganz geglückten Gitarrenstücken.

Anspieltipp(s): (In the) Black room / The tower, Easy to slip away, In the end
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 20.8.2004
Letzte Änderung: 20.8.2004
Wertung: 10/15

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Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 3 von 3)


Nachdem die VdGG-Alben mittlerweile alle als Remaster-Ausgaben vorliegen, kommen ab Oktober 2006 die frühen Hammill-Soloscheiben in klanglich aufpolierter Form auf den Markt. Bisher war von diesen lediglich Fool's Mate als Remaster erhältlich.

Zur Musik haben die Kollegen sich schon ausführlich geäußert, und deren Bewertungen kann ich mich weitgehend anschließen. Daher beschränke ich mich auf ein paar Worte zur Neuausgabe. Diese kommt mit besserer Klangqualität als die alte CD-Ausgabe, ganz optimal ist der Klang aber immer noch nicht - dies dürfte mit den eher unprofessionellen Bedingungen zusammenhängen, unter denen die Aufnahmen entstanden. Im ausführlichen Beiheft findet sich einiges darüber, auch weitere Hintergrundinformationen zu den einzelnen Stücken.

Weiterhin enthält die Neuausgabe drei Bonustitel. Da wäre zunächst Rain 3am, eine bisher nicht veröffentlichte Studioaufnahme aus der gleichen Zeit wie der Rest des Albums. Es handelt sich weitgehend um ein Akustik-Gitarren-Stück, vergleichbar den entsprechenden Songs auf diesem Album.

Dazu kommen Liveversionen von Easy To Slip Away und In The End, aufgenommen im Februar 1978 in Kansas City. Nach den klanglichen Zumutungen, die die Live-Bonustitel der VdGG-Remasters teilweise boten, war ich äußerst skeptisch, zumal auch diese Aufnahmen von einem Bootleg stammen. Der Klang ist aber durchaus in Ordnung, lediglich bei In The End ist ein stärkeres Rauschen zu hören. Hammill ist auf beiden Titeln solo am Klavier, die Performance ist gewohnt intensiv.

Auch für Besitzer der alten CD-Ausgabe lohnt sich die Neuanschaffung!

Anspieltipp(s): Easy To Slip Away
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 14.10.2006
Letzte Änderung: 14.10.2006
Wertung: 10/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Peter Hammill

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1971 Fool's Mate 9.60 5
1974 The Silent Corner and the Empty Stage 13.00 3
1974 In Camera 12.50 3
1975 Nadir's Big Chance 11.33 4
1977 Over 11.67 3
1978 The Future Now 11.67 3
1979 pH7 13.33 3
1980 A Black Box 12.00 5
1981 Sitting Targets 9.00 3
1982 Enter K 12.50 2
1983 Patience 11.00 2
1984 The Love Songs 8.50 2
1985 The Margin+ 12.50 4
1986 Skin 8.00 2
1986 And close as this 6.25 4
1988 In A Foreign Town 8.50 2
1988 Spur of the Moment (Peter Hammill & Guy Evans) 8.50 2
1990 Out Of Water 9.00 2
1990 Room Temperature Live 9.67 3
1991 The Fall of the House of Usher 7.50 2
1992 Fireships 10.50 2
1993 Loops & reels - Analogue Experiments 1980 - 1983 7.50 2
1993 There Goes The Daylight 9.00 2
1993 Offensichtlich Goldfisch 9.00 2
1993 The Noise 7.00 2
1994 Roaring Forties 9.67 3
1995 The Peel Sessions 12.00 2
1995 X My Heart 10.50 2
1996 Past Go: Collected - 1
1996 Tides 9.00 2
1996 Sonix 8.50 2
1997 The UNION CHAPEL Concert (Peter Hammill & Guy Evans) 12.50 2
1997 Everyone You Hold 11.50 2
1998 This 10.00 2
1999 The Fall of the house of Usher (deconstructed & rebuilt) 9.00 2
1999 The Appointed Hour (Roger Eno & Peter Hammill) 9.50 2
1999 Typical 12.50 2
2000 None of the Above 10.00 2
2001 What, Now? 11.50 2
2001 Unsung 11.00 1
2002 Clutch 13.00 2
2004 Incoherence 12.50 2
2006 Veracious 11.00 3
2006 Singularity 12.00 3
2009 Thin Air 11.00 2
2009 In the Passionskirche Berlin MCMXCII 10.00 1
2011 Pno, Gtr, Vox 12.00 2
2012 Pno, Gtr, Vox Box 12.00 1
2012 Consequences 10.33 3

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