SUCHE
Erweiterte Suche
NEUE REZENSIONEN
22.6.2018
Mother Turtle - Zea Mice
Sleeping Horses - Water for Air
Heldon - Heldon IV "Agneta Nilsson"
cosmic ground - cosmic ground IV
Lunatic Soul - Under The Fragmented Sky
21.6.2018
Arena - Double Vision
Karfagen - Messages from Afar: First Contact
20.6.2018
Syrinx Call - The Moon On A Stick
Galaxy Space Man - Unravel
Widek - Dream Reflection
19.6.2018
The Soft Machine Legacy - Burden of Proof
Heldon - It's Always Rock'n'Roll
18.6.2018
Il Bacio della Medusa - Seme
17.6.2018
Temple - Temple
Jack O'The Clock - Repetitions Of The Old City II
Bad Dreams - Chrysalis
Corde Oblique - Back Through The Liquid Mirror
16.6.2018
Sensitiva Immagine - E tutto cominciò così
ARCHIV
STATISTIK
24728 Rezensionen zu 16924 Alben von 6590 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

Electric Eye

Different Sun

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2016
Besonderheiten/Stil: Psychedelic; Spacerock
Label: jansen plateproduksjon
Durchschnittswertung: 10/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Øystein Braut Guitar, vox
Njål Clementsen Bass, vox
Anders Bjelland Keys
Øyvind Hegg-Lunde Drums

Gastmusiker

Richard Myklebust sings on 2,3 & 6
Linn Frokedal sings on 1 & 3
Arne Hakon Tjelle sings on 3

Tracklist

Disc 1
1. Silent By The River 5.05
2. All Of This Has Happened Before And Will Happen Again 6.12
3. Mercury Rise 5.22
4. Bless 4.14
5. Heavy Steps On Desert Floor 7.43
6. Never Fade Away 3.58
7. Part One 6.08
Gesamtlaufzeit38:42


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @ (Rezension 1 von 2)


Seit wann es Electric Eye gibt, konnte ich bisher nicht ermitteln. Fest steht, das norwegische Quartett absolviert seit 2013 Konzerte und hat bis Anfang 2016 zwei Alben veröffentlicht. In dem nachfolgenden Text soll es um das zweite, „Different Sun“, gehen.

Eigentlich beschreibt der Titel des ersten Albums “Pick-up, Lift-off, Space, Time“ so ziemlich alles, was der Hörer von Electric Eye erwarten darf. Und zwar psychedelisch-trancigen Spacerock, dessen Schwerpunkte gleichermaßen bei den Songstrukturen, wie bei den farbenfroh arrangierten Instrumentalteilen zu liegen scheinen.

Die Stücke spiegeln das Interesse der Musiker an der fernöstlichen Musik, an „dem ständig expandierendem Universum“ und nicht zuletzt an der „Modernisierung“ vom traditionellen Spacerock wider. So glaube ich in manchem Song neben dem psychedelischen (Space)Rock der vergangenen Jahrzehnte auch leichte Einflüsse von New Wave und Alternative Rock ausmachen zu können.

Bei dem Gesangsthema von „Mercury Rise“ dachte ich zunächst, hier wird gerade ein Stück von Marc Bolan gecovert, bis man sich im Refrain anderweitig orientierte. „Part One“ ist dagegen eindeutig durch Pink Floyd aus der Zeit von „Meddle“ beeinflusst.

Auch wenn Electric Eye keine musikalischen Pioniertaten vollbringen, so darf „Different Sun“ allen Freunden von gut gemachtem Spacerock empfohlen werden.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 26.3.2016
Letzte Änderung: 26.3.2016
Wertung: 10/15

Zum Seitenanfang

Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 2 von 2)


Und wieder eine Band, die tief in der Vergangenheit gräbt und eine Musik hervorbringt, wie sie vermutlich die Großväter der beteiligten Musiker gemacht oder zumindest gehört haben. Von der ersten Sekunde an fühlt man sich zurückversetzt in die späten 60er, das heimische Wohnzimmer verwandelt sich in den Londoner UFO-Club, und ab geht’s. In bester Hawkwind-Manier rumpeln die Riffs voran, hin und wieder wird auch psychedelisch soliert, wobei es gerne mal nach Gilmour klingt, dazu röhrt die Schweineorgel. Bass und Schlagzeug sind beide durchaus variabler als vielfach im Spacerock üblich, gerade der Bass pumpt gerne mal druckvoll. Der Gesang ist oft mehr ein im Hintergrund gehaltenes Raunen, fügt sich angenehm in die Musik ein. Ein paar wohldosierte Wave-Einflüsse sorgen außerdem dafür, dass die Musik nicht komplett zur 60er-Nostalgieshow wird.

Sicher, das ist nicht gerade als innovativ zu bezeichnen, was die vier Norweger auf Different Sun fabrizieren. Hin und wieder gerät es sogar gefährlich nahe ans Klontum, etwa im abschließenden Part One, das ohne weiteres von Pink Floyd stammen könnte. Aber es ist eine wunderbare musikalische Mixtur zum Abheben in fremde Sphären. Macht Spaß!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 1.6.2016
Letzte Änderung: 1.6.2016
Wertung: 10/15
für eine höhere Wertung klingt es mir nicht eigenständig genug

Zum Seitenanfang

Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Electric Eye

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2017 From The Poisonous Tree 10.00 2

Zum Seitenanfang

© 1999-2018; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Datenschutzerklärung - Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum