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Palindrome

Strange Patterns

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2016
Besonderheiten/Stil: Konzeptalbum; Mathrock; Progmetal; Psychedelic
Label: Panta R & E
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Rosa Nentwich-Bouchal vocals
Mario Nentwich keyboards
Jürgen Bauer bass
Michel Andriessen guitar
Paul Pozarek drums
Thomas Weber saxophone

Tracklist

Disc 1
1. Carve The Pattern 5:02
2. Gone Before 4:09
3. Timelessness 4:14
4. Mountain Desert 3:51
5. Won't Wake Up 4:52
6. Random Accumulation 3:49
7. Strange Patterns 5:23
8. Infinity 3:54
Gesamtlaufzeit35:14


Rezensionen


Von: Thorsten Gürntke @


Das österreichische Sextett Palindrome liefert mit Strange Patterns seine dritte Veröffentlichung ab. Thematisch hat man sich mit einem komplexen Inhalt auseinandergesetzt. Man beschäftigt sich mit den Mustern, die unsere Welt prägen. Egal ob man dabei im ganz kleinen anfängt (genetisch) bis hin zu gesellschaftlichen Mustern, auch vor dem ganz großen Chaos macht man da nicht halt. Und das passt auch gut zum musikalischen, denn Palindrome sind ziemlich kompliziert und es bedarf einiger Hördurchläufe, die fremden Muster zu entschlüsseln.

Psychedelisch und komplex rocken Palindrome. Sie rocken, weil die Gitarren ganz klar den Ton angeben. Dazu kommt eine abgefahrene Rhythmusarbeit, die ordentlich krumme Takte zwirbelt und dabei trotzdem Gas gibt. Die Unterstützung durch die Keyboards unterstreicht den psychedelischen Aspekt durch die eingesetzten, vielfach verzerrten und hochtönenden Sounds. Das eingesetzte Saxophon geht meines Erachtens nach im Gesamtbild etwas unter, hier wäre mehr Transparenz im Sound wünschenswert. Wie auch immer, musikalisch geht man an die Grenzen. Das ist gut, das hat Tiefe, das ist sehr eigenwillig und steht bspw. den Landsmännern von Mayfair in nichts nach, die in den 90ern ja einiges an psychedelischem Rock unters Volk geworfen haben.

Mein – und ich betone das ausdrücklich als meine Meinung – großes Problem ist leider der Gesang. Ich kann der guten Rosa nicht vorwerfen, sie würde einen schlechten Job machen. Das passt mit all der instrumentalen Psychedelik und Abgefahrenheit schon zusammen. Leider sagt mir diese Art des Gesangs so gar nicht zu, was mir den Hörgenuss deutlich trübt. Die Stimme ist schrill, bedient keine üblichen Melodiemuster, sondern tönt avantgardistisch und kraftvoll über dem Feuerwerk der Instrumente. Besonders dann, wenn sie die Stimme aber in die Länge zieht, kommen zeitweise so quäkende Obertöne, die mein Hörempfinden stören. Ich mag das gar nicht so negativ bewerten, kann mir aber vorstellen, dass manch einer das ähnlich sieht. Ich empfehle also dringend, vorher mal rein zu hören.

Palindrome sind insgesamt eine frische Entdeckung, der man durchaus sein Gehör schenken kann. Wer sich Strange Patterns anhört wird erkennen, dass der Titel gut gewählt ist. Erwartet nicht das gewöhnliche Muster, sondern findet die Muster im fremden Klang. Das Album ist druckvoll und kernig, lässt wenig Atempausen zu und kommt in einem schicken Digipack daher inklusive Texten, falls sich jemand damit noch genauer auseinandersetzen mag. Den ein oder anderen Kritikpunkt habe ich erwähnt, schmälert aber die Gesamtleistung nicht. Und dass ich ein Problem mit dem Gesang habe heißt nicht, dass andere es nicht gut finden können. Also, reinhören und gute Nachwuchsmusik unterstützen.

Anspieltipp(s): Infinity, Timelessness
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 24.4.2016
Letzte Änderung: 24.4.2016
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Palindrome

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2012 Bundle these last scattered synapses 12.00 1

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