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Spock's Beard

All On A Sunday (Single)

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2001
Besonderheiten/Stil: Rock / Pop / Mainstream
Label: Inside/Out
Durchschnittswertung: 1/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Neal Morse Vocals, Keyboards
Nick D'Virgillio Drums
Dave Meros Bass
Ryo Okumoto Keyboards
Alan Morse Guitars

Tracklist

Disc 1
1. All On A Sunday   (New 2001 Recording) 3.22
2. The Truth   (New Song) 3.52
3. Multimediateil: Videoclip zu "All On A Sunday"


Rezensionen


Von: Sal Pichireddu @ (Rezension 1 von 2)


Das ist wirklich einer der schlimmsten Scheiben, die mir unter dem Etikett Prog in letzter Zeit untergekommen ist und ausgerechnet von den vulkanischen Überfliegern. Schon auf dem Album "V" ist 'All On A Sunday' das blödsinnigste, langweiligste, schnarchigste Stück; überhaupt gewinnt es mühelos den Preis für die mieseste SB-Nummer aller Zeiten, doch was hier vorgelegt wird ist noch schlimmer. In absolut Blödsinn vergrößernder, Langeweile potenzierender, Scharch bis ins Koma provozierender Interpretation mit dämlichen Drum Loops, stur zum Sommer-Sonne-Tralala- Markt schielend, wird uns hier ein Neal Morse'sches Nümmerchen als (potenzielle) Hitsingle präsentiert. Das schmeckt nach Mitklatschen, Bacardi saufen und "mal so richtig abfeiern", hat aber dann nichts mehr mit Prog zu tun, auch nicht mehr mit Rock, wie uns der freundliche Apotheker, pardon, das freundliche Label mit "File under Rock" suggerieren will. Der wichtigste Lorbeer, den man damit erringen könnte, wäre als Bonus Track auf der "Bravo Super Sommer Hits Teil 1596" zu erscheinen, neben musikalischen Schwergewichten (hüstel) wie Ronan Keating, Peter Maffay und der holländischen Hispanozecke Loona (Olé, Olé, Bailamos, Adios, Tralala). Wahrlich eine Gesellschaft, die des Progs würdig ist und die ihn wieder an den großen Markt heranführt. Toller Schachzug...

Die grauenvolle A- Seite wird nur von der B-Seite "The Truth" überboten, einem Stück, dass sicherlich viele Bärte-Aficionados dazu verführen soll (und wird), dieses Machwerk zu erwerben. Werden meine Warnungen unerhört bleiben und zahlreiche arme, unschuldige, ahnungslose Progjünger in die offene Klinge des Prog- Sommerschlußverkaufs rennen? Was für eine üble Nummer - klingt wie eine Mischung aus der "Day for Night" Bonus Track 'Hurt' (grusel) und den Neal Morse'schen Solo-Banalitäten à la 'Lost Cause' vom Solo Album "Neal Morse". Hat mal jemand auf den Text bei 'The Truth' geachtet? Was soll denn dieses "I went to Pakistan". Hat Neal Morse jetzt einen am Teppich, ähm, an der Waffel? Früher trällerten wir doch "Wärst Du doch in Düsseldorf geblieben", nach der Nummer muss es "Wärst Du doch nach Pakistan gegangen" heissen. Aua. Aua. Oh, was für eine tolle Eifersuchtsstory uns hier Neal präsentiert. Derweil er in Pakistan rumkraxel (schüttel, ham'wer's nich' 'ne Nummer kleiner? Pakistan??), vergnügt sich die Herzdame mit einem "Stachelschwein" und Neal's Vorräten an Bud Light. Ja, da muss man noch einmal bei seinem Schatzi nachfragen: "You won't tell me the tru-huuuth/ if you love me/ why won't you tell me the tru-hu-huuuuth..." So ein dämliches, banales, schnödes, tumbes Gelaber und dazu diese quäksige Geschrumme...

Irgendwo habe ich mal im Web über den Lovebeach Faktor für miese Sinfield Texte gelesen - well, Love Beach ist im Vergleich zu dem Gewürge geradezu Dante'scher Minnelyrik und -gesang. Neal Morse sollte schleunigst wieder Depressionen kriegen (Grund genug hätte er ja, wenn er sich sein Output der letzten Jahre anschaut) oder ein paar chemische Hilfen in Anspruch nehmen (ich habe ihn mal auf der Bühne rauchen gesehen!). Dieser Ausbund an Schwachsinn ist mehr als ein kleiner schwarzer Fleck auf seiner Saubermann-des-Progs- Weste (die sprichwörtliche "gravy" auf dem Sonntagshemd). Der Bart is ab! Igitt!

Anspieltipp(s): lieber nicht
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 15.7.2002
Letzte Änderung: 15.7.2002
Wertung: 1/15

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Von: Jörg Schumann @ (Rezension 2 von 2)


Meine Zustimmung: ein Grauen. Völlig lustlos, langweilig, uninspiriert und unprogressiv. Das ist dieses Zugeständnis an den Kommerz. Das Video ist ganz o.k., vor allem die dreckigen weissen Tennissocken.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 1.7.2004
Letzte Änderung: 2.7.2004
Wertung: 1/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Spock's Beard

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1995 The Light 11.80 4
1996 The official live bootleg 11.00 1
1996 Beware Of Darkness 11.25 4
1998 Live: The Beard Is Out There 11.00 1
1998 The Kindness Of Strangers 11.33 3
1998 From the vault 4.00 1
1999 Live at the Whisky and Nearfest 8.50 2
1999 Skin (Single) 3.00 2
1999 Day For Night 9.00 2
2000 V 11.25 4
2000 Don't try this at home 8.50 2
2000 Nick 'n Neal - Live In Europe - Two Seperate Gorillas (The "from the vaults" series vol.2) 3.50 2
2000 Don't Try This @ Home Either (The "from the vaults" series vol.3) 6.00 2
2001 There & here (The "from the vaults" series vol.4) 7.00 1
2002 Snow 12.50 3
2002 Don't Try This At Home (DVD) 10.00 1
2003 Feel Euphoria Ltd. Edition 7.20 5
2004 The Making of Snow - 1
2005 Octane 8.57 7
2005 Gluttons For Punishment - Live in '05 9.00 2
2006 Spock's Beard 8.75 4
2008 Live (DVD) 11.00 2
2010 X 11.00 5
2012 The X-Tour Live 11.00 1
2013 Brief Nocturnes and Dreamless Sleep 10.33 3
2015 The Oblivion Particle 10.50 2
2015 The First Twenty Years 10.00 2
2017 Snow Live 11.00 2
2018 Noise Floor 9.33 3

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