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Elaine Samuels and Kindred Spirit

Phoenix Rising

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2015
Besonderheiten/Stil: Folk; sonstiges
Label: Eigenproduktion
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Les Binks Drums
Catherine Dimmock Flute,Sax,Backing Vocals
Chris Goode Congas,Percussion,Keyboard Synth
Mike Hislop Bass Guitar,Backing Vocals
Steve Hutchinson Backing Vocals
Gavin Jones Violin,Backing Vocals
Jez Lander additional synth and percussion programming
Phil Martin electric Guitar,backing Vocals
David Rowe Drums and Percussion
Elaine Samuels Lead Vocals,acoustic and electric Guitar

Tracklist

Disc 1
1. Kindred Spirit 6.29
2. Life is a Circus 4.59
3. Wolves at the Gate 6.56
4. Let's be happy 3.48
5. It's not too late 6.38
6. Horse with no name 5.21
7. Drunken Landlady 2.15
8. Feed the Fire 5.18
9. Beautiful Day 3.42
10. Let the Music set you free 5.23
11. Children of the Stars 7.41
12. The Phoenix 7.02
Gesamtlaufzeit65:32


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


The Sängerin, Stückeschreiberin und Gitarristin Elaine Samuels ist seit 1993 als Musikerin aktiv. Ihr Interesse gilt der folkigen Musik, die zumindest auf dem vorliegenden Album von Elaine Samuels and Kindred Spirit auch öfters mit dem sog. Progressive Folk flirtet.

Diese Zuordnung liegt nicht unbedingt daran, dass Elaine Samuels and Kindred Spirit durchgehend komplex-filigran in der Art von Jethro Tull auf Alben „Songs from the Wood“ und „Heavy Horses“ musizieren würden. Vielmehr kommen einem bei der Bandbreite der Songs Begriffe wie bodenständiger Folkrock, Artpop, Mainstream-Rock, oder atmosphärischer Artrock in den Sinn. Diese Vielfalt hat schon zu Vergleichen mit Fairport Convention, Jethro Tull, Renaissance, Curved Air, Mostly Autumn, Moody Blues, Fleetwood Mac und Solstice geführt.

Wenn man schon „Phoenix Rising“ mit Jethro Tull vergleichen müsste, dann mit den direkteren Alben Ende der 80er/Anfang der 90er Jahre.

Sehr interessant und durch die Bekanntheit des Liedes natürlich auffallend, ist die jazzig-folkige Version von „Horse with no Name“ (im Original von America). Das kompakt-direkte „Drunken Landlady“ steht für die rockige Facette der Band. Stücke wie „Let the Music set you free“ verbinden folkige Zerbrechlichkeit mit rockigen Akzenten, wobei die Geigen- und Flötensolos das Klangbild vortrefflich ergänzen. In dem balladesk-epischen „Children of the Stars“ tauscht die Flötistin ihr Instrument gegen ein Saxophon aus. In „Phoenix“ kann man sehr gut nachverfolgen, wie die Musiker/Innen Folk mit progressiven Elementen verschmelzen lassen und damit Vergleiche etwa mit Curved Air nachvollziehbar machen.

Wer also die ohne viele Schnörkel auskommende Art von Progressive Folk mag, der sollte „Phoenix Rising“ mal kennenlernen.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit: teilweise Fairport Convention
Veröffentlicht am: 2.6.2016
Letzte Änderung: 2.6.2016
Wertung: 10/15

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