Over
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Virgin |
| Durchschnittswertung: |
11.67/15 (3 Rezensionen) |
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Besetzung
| Peter Hammill |
Guitar, Arranger, Keyboards, Vocals, Multi Instruments |
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Gastmusiker
| Nic Potter |
Bass |
| Guy Evans |
Drums |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Crying Wolf
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5:12
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| 2. |
Autumn
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4:13
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| 3. |
Time heals
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8:42
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| 4. |
Alice (letting go)
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5:33
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| 5. |
This side of the looking glass
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6:57
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| 6. |
Betrayed
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4:44
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| 7. |
(On tuesdays she used to do) Yoga
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3:35
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| 8. |
Lost and found
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7:11
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| 9. |
Betrayed
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4:44
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| 10. |
Autumn
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4:14
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| 11. |
This side of the looking glass
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4:11
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| Gesamtlaufzeit | 59:16 |
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Rezensionen

Insgesamt eine sehr ruhige Peter Hammill Platte, obwohl der erste Song noch recht flott daherkommt. Thematisch ein sehr persönliches Album. Da das Booklet endlich mal die Texte enthält, kann man sie mal in Ruhe nachlesen. Nicht jeder beherrscht Englisch fließend. Und die Texte lohnen sich. Die Songs handeln vom "Vorbeisein", das Ende von Beziehungen (wie ich nachgelesen haben, von seiner damaligen Partnerin Alice), die Trennung von der Band, wenn Kinder die Eltern verlassen. Entsprechend auch die Musik, die meisten Sachen spielt er komplett solo ein, nur bei einem Song helfen Nic Potter und Guy Evans aus, und manche Streicherklänge kommen von Graham Smith oder einem Orchester.
Die meisten Songs sind sehr akustisch gehalten, stellenweise kommen schon seine ersten Experimente mit elektronischen Effekten zum tragen, aber immer noch sehr dezent im Hintergrund. Und wie so häufig begleitet sich Hammill gesanglich per Mehrspurtechnik selbst. Wer John Martyn's Echoplexgitarre kennt, Hammill macht das selbe mit seiner Stimme beim Song " Yoga".
Von der Gesamtstimmung und der Intimität hat es mich sehr stark an "The Who by numbers" erinnert, auf beiden entblössen die Songautoren quasi ihr inneres Seelenleben. "Alice" ist dafür ein passendes Beispiel. Nur bei "Lost and found" kommt textlich am Ende so etwas wie Hoffnung auf.
| Anspieltipp(s): |
Yoga, Alice |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
20.4.2002 |
| Letzte Änderung: |
8.7.2002 |
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Der erste Song kommt noch recht heftig daher, wie eine Nachwehe von Hammills Punk-Allüren auf "Nadir's Big Chance". Danach wird es ruhiger. Hammill begleitet sich selbst am Klavier oder an der A-Gitarre oder läßt sich gar von einem Mini-Orchester unterstützen (Streicher und Holzbläser, im romantischen Stil). Textlich nimmt Hammill die Trennung von seiner Frau Alice zum Anlaß, sich selbst zu analysieren und bloßzustellen. Das kulminiert in dem Ausruf "I don't believe in anything / anywhere in the world" ("Betrayed"). Durch diesen Reinigungsprozeß aber ist er bereit: "I'm free at last / I'm in love at last / I'm lost and found".
Wieder mal eine tolle Platte von Peter Hammill, die ihren besonderen Reiz aus den intimen Texten und den daraus resultierenden Arrangements bezieht.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
29.11.2004 |
| Letzte Änderung: |
29.11.2004 |
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In Ergänzung zu den Rezensionen der Kollegen noch rasch ein paar Infos zur Neuausgabe von Over. Als Bonus gibt es hier Betrayed und Autumn in den schon von den Peel Sessions bekannten Versionen, bei denen Hammill von Graham Smith an der Violine begleitet wird, außerdem eine Version von This side of the looking glass, die auf dem Cover als "alternate take" bezeichnet wird. Im Begleittext erfährt man allerdings, dass es sich um eine Liveaufnahme handelt, entstanden in Kansas City. Vermutlich stammt sie also vom gleichen Konzert (1978), von dem schon einige andere Aufnahmen auf den Hammill-Remasters verwendet wurden. Explizit steht es hier allerdings nicht dabei. Da es sich ursprünglich um einen Bootleg handelt, ist die Klangqualität nicht optimal (leichtes Rauschen), aber noch ganz akzeptabel. Hammill ist hier ganz solo am Klavier zu hören.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
9.12.2006 |
| Letzte Änderung: |
9.12.2006 |
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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Peter Hammill
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