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Aksak Maboul

16 Visions of Ex-Futur

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2016
Besonderheiten/Stil: ArtPop; Elektronische Musik; RIO / Avant; sonstiges
Label: Crammed Discs
Durchschnittswertung: 12/15 (1 Rezension)

Tracklist

Disc 1
1. Itken Aina (I'm always crying)   (Jaakko Eino Kalevi) 4:23
2. My kind of doll   (Forever Pavot) 3:25
3. The aboriginal variations   (Marc Collin) 4:14
4. Afflux de luxe   (Laetitia Sadier) 3:57
5. I'm always crying   (Lena Willikens) 5:21
6. Veronika Winken   (Bullion) 5:28
7. Je pleure tout le temps   (Flavien Berger) 6:24
8. Endormons-nous   (Aquaserge) 2:52
9. Saure Gurke 2016   (Aksak Maboul) 2:55
10. Le troisième personnage / Paysage vole   (Aksak Maboul) 10:15
11. Kinda doll   (Capitol K) 3:58
12. Chez les aborigènes   (Nite Jewel) 6:02
13. Oh je veux!   (Hello Skinny) 5:56
14. Je pleure tout le temps   (Burnt Friedman) 3:59
15. Afflux Skoui   (Easy & C.O.U.) 3:41
16. Fuir les aborigènes   (Beranger Maximin) 3:55
Gesamtlaufzeit76:45


Rezensionen


Von: Achim Breiling @


Streng genommen handelt es sich bei “16 Visions of Ex-Futur” nicht um ein neues Album von Aksak Maboul (oder Veronique Vincent & Aksak Maboul). Im Grunde ist es gar kein Album von Aksak Maboul. Meist sind hier nämlich Musiker und Stimmen zu hören, die direkt nichts mit den Belgiern zu tun haben. Wie der Titel der Scheibe schon andeutet, sind hier Interpretationen von Nummern von “Ex-Futur” zu hören (Visionen), eingespielt von verschiedenen Musikern und Bands aus aller Welt.

Offenbar waren dieselben, darunter z.B. Aquaserge, von “Ex-Futur” so begeistert, dass sie als Hommage ihre eigene Version (Vision) einer der Albumnummern einspielen wollten. Von Bandseite hatte offenbar niemand etwas dagegen. Im Gegenteil, man machte daraus ein neues Album und steuerte gleich zwei eigene Neuinterpretationen bei (die Tracks 10 und 11).

In stilistischer Hinsicht entfernt sich die Musik auf “16 Visions of Ex-Futur” nicht allzu weit von den Originalen, bietet auch ein seltsames Gemenge aus Art-Pop, Rockavantgarde, Punk und Retro-Wave, typische Crammed-Discs-Musik eben (Wave-RIO-Pop). Die jeweiligen Interpretationen unterscheiden sich aber doch recht deutlich von den Urversionen (Instrumentierung, Tempo, Stimmung), kommen mehr oder weniger frei interpretiert, bizarrer und vielfältigst verfremdet aus den Boxen und verbreiten sehr viel eigenen Charakter. “Je pleure tout le temps” (“I’m always crying”) ist gleich mehrmals vertreten, sogar in einer finnischen Version (gleich am Anfang).

Höhepunkt des Albums ist aber bezeichnenderweise das lange Duo aus „Saure Gurke“ (vom Aksak-Maboul-Erstling – siehe „Onze danses pour combattre la migraine“) und „Le troiseme personnage“ (von „Ex-Futur“), das Vincent und Hollander selbst mit allerlei musikalischen Gästen eingespielt haben. Das Ganze ist ein dichter, hypnotisch-schwungvoller RIO-Prog-Pop-Trip, angereichert mit allerlei Elektronischem, aber auch fast retroprogressiven Tasteneinlagen (die bisweilen Canterbury-Atmosphäre verbreiten), repetitiv, farbig und intensiv. Toll!

Freunde von Wave-RIO-Pop, die die anderen Scheiben von Aksak Maboul im Speziellen, und die Hervorbringungen der franko-belgischen Progavantgarde im Allgemeinen schätzten, und keine Aversionen gegen bizarre Pop-Momente haben, können auch hier bedenkenlos zugreifen.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 16.10.2016
Letzte Änderung: 16.10.2016
Wertung: 12/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Aksak Maboul

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1977 Onze danses pour combattre la migraine 9.00 1
1980 Un peu de l'âme des bandits 13.50 2
2014 Ex-Futur Album 12.00 1

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