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The Dear Hunter

Act IV: Rebirth in Reprise

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2015
Besonderheiten/Stil: Konzeptalbum; ArtPop; Independent / Alternative; New Artrock; Psychedelic; RetroProg; sonstiges
Label: Rude Records
Durchschnittswertung: 12.5/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Casey Crescenzo vocals, guitar, acoustic guitar, piano, organ, synth, rhodes, programming, aux percussion
Nick Crescenzo drums, percussion
Rob Parr electric guitar, acoustic guitar, vocals, organ, piano
Nick Sollecito bass
Max Tousseau guitar, synth

Gastmusiker

Judy Crescenzo vocals
Tivoli Breckenridge vocals
Awesome Orchestra flute, oboe, violin, clarinet, bassoon, horn, trumpet, bass trombone, tuba, timpani, percussion, harp, viola, cello, double bass

Tracklist

Disc 1
1. Rebirth 2:51
2. The Old Haunt 4:36
3. Waves 4:13
4. At The End Of The Earth 5:16
5. Remembered 3:51
6. A Night On The Town 9:00
7. Is There Anybody Here? 6:43
8. The Squeaky Wheel 4:36
9. The Bitter Suite IV And V: The Congregation And The Sermon In The Silt 5:41
10. The Bitter Suite VI: Abandon 5:32
11. Kings Of Swords (Reversed) 5:08
12. If All Goes Well 4:41
13. The Line 3:37
14. Wait 3:21
15. Ouroboros 5:25
Gesamtlaufzeit74:31


Rezensionen


Von: Thomas Kohlruß (Rezension 1 von 2)


Vielleicht ein bisschen überraschend kam nach sechs Jahren Pause die Fortsetzung der Geschichte eines Menschen vom Leben bis zum Tod, seine zuweilen kuriosen, seltsamen und tragischen Erlebnisse, mit „Act IV – Rebirth in Reprise“. Casey Crescenzo war nicht untätig in dieser Zeit, so erschien doch mit „The Color Spectrum“ ein größeres Werk eben über Farben und mit „Migrant“ ein erstes Dear Hunter-Album ohne einen konzeptionellen Rahmen. Danach war anscheinend das Hirn wieder frei, um die große Geschichte fortzusetzen.

Nachdem sich „Act III“ schon weit aus Prog-Gefilden entfernt hatte und damit vielleicht für die eine oder andere Verwirrung gesorgt hatte, bewegt sich „Act IV“ in die entgegengesetzte Richtung. Natürlich – möchte man schon sagen – liefern The Dear Hunter auch hier wieder ihre unnachahmliche Mischung aus unterschiedlichsten Stimmungen, Musikstilen, Sounds und Einflüssen ab. Crescenzos Händchen für ansprechende, unblöde Melodien sorgt für den Zuckerguss, der alles zusammenhält. Beatleeske Passage neben psychedelisch-floydigen Momenten, anspruchsvollem Pop, queenigen Einsprengseln, Anspielungen an Alternative Rock und immer wieder auch ein paar experimentelle Töne, und alles fügt sich zu einem wundersamen, unterhaltsamen, verblüffenden Ganzen. „Act IV“ hat dazu die meisten sinfonischen Momente, manchmal gar Passagen, die in einem modernen Musical tragende Elemente sein könnten, was ihn damit wohl zum proggigsten Teil der Serie macht.

Der einzige Mecker könnte hier sein, dass gerade die sinfonischere Ausrichtung des Albums dem Ganzen ein bisschen den anarchischen Biss nimmt. „Act IV“ kommt daher etwas sanfter als seine Vorgänger, wie auch der Nachfolger, daher. Aber das ist Haarespalten auf sehr hohem Niveau, denn letztlich ist „Act IV“ - wie alle Alben der Serie – ein modernes musikalisches Highlight.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 29.10.2016
Letzte Änderung: 29.10.2016
Wertung: 12/15

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Von: Jürgen Wissing @ (Rezension 2 von 2)


Mindestens (!) Act IV und V des Mammut – Konzeptwerkes von Casey Crescenzo müssen de facto als Einheit betrachtet, vor allem gehört und daher auch bewertet werden.

Die beiden Alben wurden nicht nur in unmittelbarem zeitlichem Zusammenhang aufgenommen und veröffentlicht, sondern sie stehen auch musikalisch sehr eng beieinander. Einige der auf Act V so grandios ausgearbeiteten Melodien tauchen bereits leicht abgewandelt oder zum Teil etwas „beiläufig“ in Act IV auf, was dem Ganzen über die beiden Alben hinweg einen noch kohärenteren Ausdruck verleiht.

Doch hat Rebirth in Reprise auch eigene großartige Momente des Songwriting zu bieten, so z.B. in Waves oder eigentlich überhaupt in der ersten Hälfte der Scheibe. Worin gegenüber Act V marginale Abstriche gemacht werden können (nicht müssen!), ist beim demonstrierten Ideenreichtum in punkto Stilarten. Nicht ganz so abwechslungsreich, doch immer noch Funken sprühend, präsentiert sich die zweite Hälfte der CD.

Ein sehr gelungenes Album, das besonders in Kombination mit Act V seine volle Wirkung entfaltet.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 12.12.2016
Letzte Änderung: 12.12.2016
Wertung: 13/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von The Dear Hunter

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2006 Act I: The Lake South The River North 10.50 2
2007 Act II: The Meaning Of, & All Things Regarding Ms. Leading 10.00 3
2009 Act III - Life And Death 12.00 1
2013 Migrant Reprise 12.00 1
2016 Act V: Hymns With The Devil In Confessional 12.25 4

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