pH7
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Charisma |
| Durchschnittswertung: |
13.33/15 (3 Rezensionen) |
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Besetzung
| Peter Hammill |
Guitar, Keyboards, Vocals |
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Gastmusiker
Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
My favourite
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2:52
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| 2. |
Careering
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4:06
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| 3. |
Porton down
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3:41
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| 4. |
Mirror images
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3:51
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| 5. |
Handicap and equality
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3:56
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| 6. |
Not for Keith
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2:35
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| 7. |
The old school tie
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5:07
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| 8. |
Time for a change
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3:15
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| 9. |
Imperial walls
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4:16
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| 10. |
Mr X (gets tense)
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5:13
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| 11. |
Faculty X
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4:58
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| 12. |
Mr X (gets tense)
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6:05
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| 13. |
Faculty X
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4:50
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| Gesamtlaufzeit | 54:45 |
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Rezensionen

Wie schon mit der Vorgängerplatte "The future now" und dem nachfolgenden "A black box"- Hammill experimentiert mit Sounds und Technik. Er schichtet elektronische Soundeffekte übereinander oder begleitet sich im Mehrspurengesang als Backingchor. Außerdem sind Einflüsse der New Wave deutlich zu hören, wobei ich denke, er hat eher den New Wave als umgedreht beeinflußt (als Stichworte: BAUHAUS, Cabaret Voltiare, die frühen Human League) Insgesamt eine sehr abwechslungsreiche und experimentelle Platte. Ähnliches machte als Vergleich Bowie in seiner "LOW" - "LODGER"-Phase, und an die Platten vom Konzept erinnert mich dieses Album.
Mit "My favourite" eröffnet Hammill die Platte mit einer sanften Ballade. Nur Gesang, Streicher und akkustische Gitarre. "Careering" ist eine schnellere aber sehr spartanische Nummer, mit sehr schrägen Gitarrenlinien oder Saxophonausbrüchen. "Porton down" klingt sehr hart, at fast was "Human League-ähnliche Keyboardlinien (die ersten Human League!!!) als Basis, darüber eben wieder Schichten von Gesang, Saxophon, harte sehr kurze Gitrarrenriffs.
Mit "Mirror images" beginnt eine Reihe von ruhigeren Songs, teils rein elektronisch oder auch mal mit akkustischen Gitarren und Piano. "Time for a change" kommt hier in der Studioversion daher, und ist ein reiner Gitarrensong, bei Hammill erst sehr tief singt (fast schon Tom Waits-Lage),danach sehr hoch, und am Ende in allen Lagen gleichzeitig. Ein sehr schöner Song. "Imperials Walls" ist dagegen weider ne härtere Nummer, mit vielen Effekten, manchmal Marschrythmus und zeigt hier sein ganzen Können beim Erstellen von Songs.
"Mr. X" fängt mit reinen Soundcollagen an, wird danach aber ein eher konventionellerer Hammillsong mit einem schleppenden Rhythmus. Im Hintergrund wird allerdings eine Geige (sehr verfremdet) malträtiert. Und bei "Faculty X" zeigt er noch mal alles, was er kann, vielstimmiger Gesang, typisch Hammillsche Pianolinien, Geige. Der Song erinnert auch am ehesten noch an VdGG-Zeiten.
Wer Hammill in m.M. besten Phase erleben will, sollte sich diese Platte (und die beiden anderen) unbedingt antun.
| Anspieltipp(s): |
Faculty X, Not for Keith, Time for a change |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
20.4.2002 |
| Letzte Änderung: |
22.4.2002 |
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"pH7" ist Hammills siebte, äh, laß mich nachzählen... - achte Soloplatte. In der Chemie steht pH 7 für ein neutrales, ausgeglichenes Medium. Ausgeglichen ist diese Platte aber überhaupt nicht, sondern im Gegenteil sogar sehr inhomogen. Dies rührt von einem Peter Hammill, der sich wieder sehr experimentierfreudig zeigt. Als man damals ins Studio ging, waren nämlich erst die Hälfte der Songs fertig komponiert. Die anderen entstanden im Studio, wobei die Kapazität der 8-Spur-Maschine z.T. voll ausgenutzt wurde. Und so stehen folkige Songs neben New Wave-beeinflußten/beeinflussenden (ich kenne aus dieser Zeit nur die frühen Ultravox, auch die hören sich ähnlich an). Und zum Schluß gibt's noch ein bißchen VdGG auf die Ohren.
Hammill rührt hier verschiedene Stile zu einer sehr schmackhaften Platte zusammen, die ihren besonderen Reiz gerade aus ihrer Unausgeglichenheit bezieht.
| Anspieltipp(s): |
Time for a change, Imperial walls, Careering |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
7.3.2005 |
| Letzte Änderung: |
28.12.2006 |
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Ebenso wie auf dem Vorgänger finden sich auf pH7 einerseits eingängige, akustisch instrumentierte Stücke, andererseits experimentelle Kompositionen, die allerdings hier nicht ganz so radikal ausgefallen sind. Höhepunkte sind das aggressive Porton Down, ein Song über eine Anlage zur Herstellung bakteriologischer Waffen in England, sowie die kleine Suite aus Mr. X und Faculty X, die etwas an eine New-Wave-Ausgabe von VdGG erinnert.
Die neue Remaster-Ausgabe enthält nun endlich auch die Texte, allerdings in Hammills Handschrift und ziemlich klein gedruckt, außerdem als Bonus Aufnahmen von Mr. X und Faculty X, die 1979 für die John Peel Radioshow entstanden und bei denen Hammill sich ausschließlich am Klavier begleitet. Beide Stücke wurden bereits im auf dem "Peel Sessions"-Album veröffentlicht.
Insgesamt eine tolle Scheibe, die ich noch etwas stimmiger finde als ihren Vorgänger und die zeigt, welche neuen Wege der Progressive Rock nach dem Ende seiner "klassischen" Phase hätte nehmen können.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
5.11.2006 |
| Letzte Änderung: |
5.11.2006 |
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