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IQ

Nomzamo

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1987
Besonderheiten/Stil: Neoprog
Label: Giant Electric PEA
Durchschnittswertung: 8/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Paul Cook drums
Tim Esau bass, rhythm guitar, backing vocals
Mike Holmes guitars
P.L.Menel vocals
Martin Orford keyboards,backing vocals

Tracklist

Disc 1
1. No love lost 6:02
2. Promises (as the years go by) 4:34
3. Nomzamo 7:00
4. Still life 5:57
5. Passing strangers 3:47
6. Human nature 9:41
7. Screaming 4:07
8. Common ground 6:59
9. Colourflow   (bonus track) 5:26
10. No love lost (piano/vocal version)   (bonus track) 4:12
11. Common ground (live)   (bonus track) 6:34
Gesamtlaufzeit64:19


Rezensionen


Von: Jörg Schumann @ (Rezension 1 von 2)


An und abschwellende Synthi-klänge beginnen diese Platte, auf der zum erstenmal PL Menel als Sänger fungiert. Der opener ist ein etwas schleppendes, hartes und sehr rockiges Stück. Was auffällt ist, dass Mr. Menel eine reinere, klarere Stimme hat als Peter Nicholls. Manchmal wirkt auch sie (wie bei Nicholls) sehr zerbrechlich. Aber es fehlt ihr irgendwie das charakteristische, das gewisse Etwas, das ihr einen besonderen Wiedererkennungseffekt verleihen würde. Obwohl Peter Nicholls keine im herkömmlichen Sinne gute Stimme hat, so ist sie doch speziell und unverkennbar.

Von dem ordentlichen "no love lost" geht's zum banalen Promises, hier klingt die Stimme fast etwas schrill und aufdringlich. Beide Stücke sind nicht sonderlich inspiriert, das Titelstück Nomzamo lässt dann erstmals aufhorchen. Hypnotische Tom-Tom`s, ein spärlicher Keyboardteppich und darüber ein schöner Gesang, nach knapp 2.30 min setzen die übrigen Instrumente ein, das Stück wird härter, der Groove verströmt einen Hauch Afrika, dann eine Tempoverschärfung mit einer aggressiven Glocke des Ride-Beckens, das Stück entfaltet sich vollends zum Progrock-Werk, um schliesslich wieder monoton zu enden, wie es begann. Ein Highlight der Platte. Still life ist mir persönlich zu seicht, der Gesang zu hoch. Ein überflüssiger Ausflug in New-Age-Gefilde. Passing strangers ist kruder Pop und in eine Reihe zu stellen mit den meisten Stücken auf der nächsten Platte der Band. Dies war wohl der Quoten-Kommerzsong, der noch schnell mit auf die Platte musste.

Dann das beste Stück der Platte: human nature. Da sind sie endlich, die 11/12-Takte, die perlenden Keyboards, die weinenden Gitarrensoli, unterbrochen von rockigen Bridges, dann die Spannung-aufbauende Überleitung mit Sequenzer, sinnig angekündigt von PL Menel als "an interlude", eine Gitarrenlinie über einem nervösen hi-hat und die tiefen Tom`s, bevor ein genialer Teil folgt. Ein monotoner Bass, über den Mike Holmes ein herrliches, mit Obertönen gespicktes Solo legt, immer wieder angetrieben von Beckengewitter. IQ at it`s best. Der Ausklang ist unspektakulär straight und mit Saxophon verziert. Screaming kann man sich sparen (siehe passing strangers). Zum Schluss nochmal etwas Stimmung, zuerst verhalten, dann etwas bombastischer, wie es sich für ein Finale gehört (die Stücke 9-11 sind ja Bonus-tracks). Colourflow ist der einzige "neue" Bonustrack. Geht aber in die Hose.

Unter dem Strich ist dieses Album viel weniger rockig als die Vorgänger, oft herrschen leise Töne vor, der Trend weg vom Progrock zum Poprock, der sich im nächsten Album noch fortsetzt ist schon erkennbar.

Titel 3 und 6 von diesem und Nostalgia/Falling apart at the seams plus Nothing at all vom nächsten Album hätten eine gute Progplatte ergeben. So sind beide aber bloss Durchschnitt, garniert mit 2 Perlen.

Anspieltipp(s): human nature
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 1.8.2002
Letzte Änderung: 2.8.2011
Wertung: 9/15

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Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 2 von 2)


Während ich den IQ-Platten mit Peter Nicholls durchaus gerne ein Ohr leihe, stehe ich den beiden Alben mit Paul Menel eher reserviert gegenüber. Dabei ist "Nomzamo" insgesamt etwas besser als der Nachfolger, da dieses nicht ganz so penetrant auf Power-Pop getrimmt ist. Mit "Human Nature" oder dem Titelsong enthält es sogar zwei sehr gute Stücke in bester IQ-Tradition, die aber leider von einigem Müll umgeben sind. "Promises", "Passing Strangers" oder "Screaming" sind mir zu banal, "Promises" hat darüber hinaus noch einen reichlich nervigen Refrain. Anderes, wie "Still Life" plätschert nur so dahin.

Schließlich mag Paul Menel vielleicht der "bessere" Sänger sein, aber Nicholls hat nun mal die charakteristischere Stimme, und das zählt für mich im Zweifelsfall mehr.

Für "Progeinsteiger" würde ich "Nomzamo" auf keinen Fall empfehlen - das würde manchen Einsteiger wohl eher abschrecken. Auch der IQ-Fan sollte vor dem Kauf erst mal reinhören.

Anspieltipp(s): Human Nature, Promises (damit man beide Enden der Qualitätsskala kennenlernt)
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 22.12.2004
Letzte Änderung: 22.12.2004
Wertung: 7/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von IQ

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1983 Tales From The Lush Attic 12.00 3
1985 The Wake 11.00 2
1985 Living Proof 10.00 2
1989 Sold on you (single) - 1
1989 Nine in a pond is here 8.00 1
1989 Are you sitting comfortably? 6.00 1
1991 J'ai Pollette D'arnu 8.50 2
1993 Ever 10.33 4
1996 Forever Live 11.00 3
1997 Subterranea 12.25 4
1998 Seven stories into '98 8.50 2
1999 The lost attic (a collection of rarities 1983-1999) 6.75 4
2000 Subterranea - The Concert 10.00 2
2000 The Seventh House 11.25 4
2002 Subterranea - The Concert (DVD) 11.00 1
2003 The archive collection - IQ20 10.00 2
2004 The twentieth anniversary show (DVD) 10.67 3
2004 Dark Matter 10.80 6
2006 Stage - Dark Matter Live In America And Germany 2005 (DVD) 11.00 2
2007 Forever Live : Live at the Stadthalle Kleve Germany : June 12 1993 (DVD) 11.50 2
2008 Frequency Tour CD 7.00 1
2009 Frequency 10.00 5
2010 The Wake - Live at De Boerderij - 1
2011 Re:Mixed - 1
2012 Live from London (DVD) 11.00 2
2012 IQ30 - Live In Zoetermeer 10.00 1
2014 The Road of Bones 10.67 3
2015 Live On The Road Of Bones 11.00 1
2017 Scrape Across The Sky 11.00 1
2017 Tales From A Dark Christmas 11.00 2

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