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Space Debris

Behind the Gate

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2017
Besonderheiten/Stil: improvisiert; instrumental; Blues; Funk; HardRock; Jazzrock / Fusion; Psychedelic; Spacerock
Label: Green Brain
Durchschnittswertung: 12/15 (1 Rezension)

Besetzung

Tommy Gorny guitar
Winnie Rimbach-Sator keyboards
Janni Schmidt bass
Christian Jäger ludwig-drums

Tracklist

Disc 1
1. sunlight 6:27
2. behind the gate 14:19
3. ohnword 8:59
4. stardreamer 8:01
5. sun of fun 2:47
6. new rag   (nur auf CD und als 7''-Single) 11:07
Gesamtlaufzeit51:40
Disc 2
1. music is god 6:35
2. blue alert 15:10
3. summernightdrive part 1 12:45
4. summernightdrive part 1ext. 7:45
5. summernightdrive part 2 5:46
6. planet paradise 5:27
Gesamtlaufzeit53:28


Rezensionen


Von: Christian Rode @


KRAUTROCKSESSIONS hieß das Album mit dem Space Debris vor 15 Jahren debütierten. Schon damals schrieb ich: „dabei klingt es gar nicht mal so besonders krautrockig, was die drei bis vier Musiker an Gitarre, Bass, Hammond-Orgel und Schlagzeug bieten.“ Und daran hat sich bis heute auch wenig geändert.

Die Odenwälder jammen vielmehr in leicht veränderter Besetzung so psychedelisch-bluesrockig wie eh und je, mit allerlei Reminiszenzen an die Hochphase dieser Musik Ende der 60er/Anfang der 70er Jahre (Deep Purple, The Doors, Jimi Hendrix, Allman Brothers, Pink Floyd u.a.) und einigen funkigen wie jazzrockigen Anklängen. Jeder Song transportiert eine besondere Stimmung, aber insgesamt ergibt sich ein erklecklich homogenes Bild. Die Musiker ergänzen sich an diesen an nur zwei Tagen eingespielten Sessions (17.11.2015 und 8.11.2016) in blindem Einvernehmen virtuos.

Wenn sich etwa Tommy Gorny an der Gitarre und Winnie Rimbach-Sator an der Orgel im Wechsel die Motive ping-pong-artig zuspielen, diese aufnehmen und variieren, dann lässt dies das Herz jedes Rockfans aufgehen. Selbstredend tragen auch Gründungsmitglied Christian Jäger am Schlagzeug und Neuzugang Janni Schmitt am Bass druckvoll dazu bei. Je öfter und je länger man zuhört, desto mehr gibt es zu entdecken. Vor allem aber wird der Hörer in einen steten Flow hineingesogen, dem er sich kaum entziehen kann. Aus jedem Takt fließt überschäumende Spielfreude.

An diesem Album gibt es mal wieder nichts auszusetzen, außer vielleicht, dass es im Mix der geschätzten Zutaten schon sehr typisch nach Space Debris klingt, wenn man dies für einen Makel halten will. Eine wirkliche musikalische Weiterentwicklung ist abgesehen von einigen Details nicht festzustellen. Der Fan wird dies aber wohl kaum bedauern, sondern darf sich dank Doppel-CD/LP auf beglückend-verjammte Stunden musikalischen Genusses ganz im Geiste der frühen 70er freuen.

Die Doppel-CD-Version enthält als Bonus den „New Rag“, der aber auch zusammen mit der Doppel-LP als 7''-Single erhältlich ist.

Anspieltipp(s): summernightdrive, ohnword
Vergleichbar mit: Deep Purple, The Doors, Allman Brothers, Pink Floyd, Jimi Hendrix u.v.m.
Veröffentlicht am: 22.2.2017
Letzte Änderung: 22.2.2017
Wertung: 12/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Space Debris

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2002 Krautrock-Sessions 1994-2001 11.00 1
2005 Kraut Lok 11.00 2
2006 Three 11.00 3
2007 Into the Sun. Live at Burg Herzberg Festival 2006 (DVD) 11.00 2
2008 Elephant Moon 11.50 2
2009 Live Ghosts 10.50 2
2011 Archive Volume 3: Deepest View 10.50 2
2011 Archive Volume 2: All Man 10.00 2
2011 Archive Volume 1: Journey to the Starglow Restaurant 10.00 2
2013 She's a Temple 10.33 3
2014 Phonomorphosis 11.00 2
2015 At Finkenbach 2012 11.00 1
2017 Back to Universe. Archive Volume 4 11.00 1

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