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Michael Brückner

Incarnation Generator

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1999 (digital)
Besonderheiten/Stil: instrumental; Elektronische Musik
Label: Eigenproduktion
Durchschnittswertung: 9/15 (1 Rezension)

Besetzung

Michael Brückner electronics

Tracklist

Disc 1
1. Incarnation Generator 4.29
2. Prenatal Joy 1.10
3. Chemical Inflections 2.35
4. Frugal Spin 3.30
5. Wombat 3.08
6. Pygmie Rite - Part One 1.17
7. United State of Grace 4.06
8. Stimulus 3.32
9. Orbital Distance 1.49
10. Chromium 3.34
11. Sybill Speeches 4.45
12. Gentle Transmigration 4.15
13. Pygmie Rite - Part Two 1.27
14. Black Seed 5.45
15. Inside the Bell   (Bonus) 5.00
16. Magick 1   (Bonus) 1.18
17. Magick 2   (Bonus) 5.08
18. Night Train   (Bonus) 8.56
19. Preview Blue Medley   (Bonus) 4.09
20. Inside the Bell - Mix 2007   (Bonus) 7.30
21. Magic - Revisited   (extra Bonus) 14.32
Gesamtlaufzeit91:55


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


Michael Brückner ist möglicherweise ein sehr fleißiger Elektronik-Musiker, der keinen Tag zu verbringen scheint, ohne mindestens ein elektronisches Musikstück generiert zu haben. Darauf könnte die Tatsache hindeuten, dass es inzwischen ca. 100 Alben von ihm gibt.

2017 begann Brückner damit, seine frühen Aufnahmen neu (oder überhaupt erst) zu veröffentlichen, manchmal auch in nachbearbeiteter Form, oder zusammen mit neuen Abmischungen und Bonus Tracks. „Incarnation Generator“ gehört zu den drei Archiv-Alben, die Brückner im Mai 2017 auf die erstaunte Weltöffentlichkeit losließ.

Bei „Incarnation Generator“ von 1999 handelt es sich um eines der ersten Alben von Brückner. Es ist zumindest das erste, das Brückner zu „promoten“ versuchte, indem es an einen inzwischen längst (von ihm) vergessenen Elektronik-Wettbewerb schickte.

Den Albumtitel und die kurze Beschreibung des Künstlers fand ich erst einmal ansprechend, also hörte ich mir daraufhin auch die Musik zum ansprechenden Albumtitel an. Die Musik ist minimalistisch ausgefallen, weitgehend frei von Einflüssen der „Berliner Schule“, experimentell, mutig und von daher für mich interessant. Damit ist schon mal Folgendes bewiesen: wenn man 20 bis 30 zufällige Alben von Brückner gehört hat, darf man nicht davon ausgehen, dass die restlichen 70 bis 80 fast gleich klingen. Was ich bisher überwiegend von Brückner hörte, klang nämlich ziemlich anders, als die vorliegenden Aufnahmen.

Der Titeltrack bewegt sich – ein wenig unentschlossen wirkend - zwischen Ambient-artig eigensinnig, rhythmisch und melodisch zugänglich. Tracks wie „Prenatal Joy“, „Frugal Spin“, „Chromium“, „Sybill Speeches“ und „Chemical Infections“ bieten dagegen das, was ich von guter Avant-Ambient-Musik erwarte: (im positiven Sinne) verstörende, unerwartete Klänge. Kleine Klang-Abenteuer eben. (Einige davon sollen damals durch EVE, ein Computerspiel von Peter Gabriel inspiriert worden sein).

In „Wombat“, und „Pygmie Rite“ gehen die spartanischen, dissonant-schrägen Klang-Exkursionen weiter, nur diesmal mit diversen Rhythmen unterlegt.

„United States of Grace“ halte ich für eine nicht sonderlich spannende Ambient-Meditation, während „Orbital“ eher in Richtung Industrial Music schielt.

In „Stimulus“ geht es technoid und mechanisch zu, glücklicherweise bleibt das untypisch für das Album.

Ohne die von mir subjektiv als schwächer eingestuften Stücke (darunter auch einige Bonus Tracks) fände ich „Incarnation Generator“ um einiges homogener und damit noch ein Stück überzeugender. (Wobei, es gibt auch lobenswerte Ausnahmen unter den Bonus Tracks, wie das verspielt-abgefahrene „Inside the Bell – Mix 2007“ und das kreativ abwechslungsreiche „Magic-Revisited“.

„Incarnation Generator“ darf man wohl nur der kleinen (und wahrscheinlich leicht nerdigen) Hörergruppe empfehlen, die auf Abenteuer und Experimente im Bereich der Ambient-Elektronik steht.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 3.6.2017
Letzte Änderung: 3.6.2017
Wertung: 9/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Michael Brückner

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2002 The Outsider 11.00 1
2003 Breakfast On Yuggoth 11.00 1
2006 trips and ticks 6.00 1
2011 Endless Mind Portal 9.00 1
2012 R is for "Rocket" and S is for "Space" 10.00 1
2012 100 Million Miles under the Stars 11.00 1
2013 Kings of the Earth 9.00 1
2013 Naura 7.00 1
2013 In letzter Konsequenz 9.00 1
2014 Thirteen Rites of Passage 11.00 1
2014 Two Letters from Crimea - Live at St.Peter, Frankfurt, April 2014 11.00 1
2014 Ombra Revisited 11.00 1
2016 Muzikhala 9.00 1
2016 The Giant Illusion 10.00 1
2016 trois briques 11.00 1
2016 Hikari 11.00 1
2017 Mousic 5.00 1
2017 Drones 10.00 1
2017 All The Pieces Fit Forever 9.00 1
2017 Movies Moving In My Head 9.00 1
2017 Trees Of Olivandá 11.00 1

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