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Special Providence

Will

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2017
Besonderheiten/Stil: instrumental; Jazzrock / Fusion; Progmetal
Label: Giant Electric Pea
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Zsolt Kaltenecker Keyboards, Electronics
Marton Kertesz Guitars
Attila Fehervari Bass
Adam Marko Drums

Tracklist

Disc 1
1. Akshaya Tritiya 5:28
2. Irrelevant connotations 4:27
3. A magnetic moment 5:15
4. Will 3:32
5. Neptunian pyramid chill 4:41
6. Slow spin 4:31
7. The rainmaker 6:44
8. Mos Eisley 4:16
9. The ancient cosmic bubble 7:25
10. Distant knowledge 5:31
Gesamtlaufzeit51:50


Rezensionen


Von: Achim Breiling @


Special Providence aus Ungarn haben mit "Will" ein neues Album am Start, und eher zufällig landete dasselbe in meinen Händen. Auch ihre inzwischen sechste Studioscheibe bietet eine Art von metallischem Jazzrock, und natürlich hält die Band diese Scheibe für ihre bis dato beste. Zitat: "We really set the bar high with the material on ‘Will’, and it’s gonna be the most progressive and heavy stuff we’ve ever done". Na, dann hör’n wir mal.

E-Gitarre, Bass, Tasten und Schlagzeug sind zu vernehmen. Die Gitarre frickelt und rifft oft metallisch, begleitet von verspielt tänzelnden bis härter knurrenden Bassmustern und dem hyperaktiven Schlagzeuger, alles eingebettet in eher zurückhaltende, aber durchaus vielseitige, mal jazzig-rockige, mal elektronische, mal fast retrosymphonische Tastenerzeugnisse. Kollege Nik bezeichnet diese Musik in seiner Rezension zum Vorgänger (siehe "Essence of Change") als melodischen Jazzmetal, was gut passt. Riesige stilistisch-klangliche Unterschiede zu "Essence of Change" sind auch nicht wirklich auszumachen.

Trotzdem haben sich die Ungarn im Laufe ihrer bisherigen Karriere deutlich gewandelt. War auf dem Erstling ("Space Café") noch weitestgehend melodisch-eleganter Jazzrock zu finden, und konnte Freund Thomas in seiner Rezension zum Zweitling zwei streng getrennte musikalische Gesichter ausmachen (Jazzrock und Progmetal), hat sich inzwischen, spätestens seit "Essence of Change", der Metal durchgesetzt. Auch wenn es auf "Will" bisweilen auch noch etwas ruhiger zugeht (in "The Rainmaker" z.B.), dauert es doch nie lange, bis die E-Gitarre härter rockend ihre Stimmer erklingen lässt.

Damit erinnern Special Providence den Rezensenten an die Kanadier von Spaced Out, die auch mit Jazzrock begannen (wenn auch etwas frickeliger und sperriger als die Ungarn), um dann auf ihren letzten Alben einem recht ähnlichen, vielleicht etwas symphonisch-tastenlastigerem Jazzmetal zu fronen (siehe deren Album "Evolution"). Damit sollte auch klar sein, dass das hier Gebotene nichts wirklich Neues darstellt. Das Liquid Tension Experiment hat schon vor fast 20 Jahren in ganz ähnlichen Gefilden musiziert, und auch die Musik von Planet X ist hier nicht so weit entfernt (wobei Special Providence etwas erdgebundener und was die Tasten anbelangt weniger symphonisch-aufgeblasen zu Gange sind).

Trotzdem ist "Will" ein durchaus unterhaltsames Album im Grenzgebiet von Jazzrock und Progmetal, bietet modernen, komplex-vertrackten Instrumentalprog, der sich vor den schon genannten Vergleichsbands auf keinen Fall zu verstecken braucht, und sogar eine Spur farbiger, eleganter und abwechslungsreicher daherkommt (gedankt der vielseitigen Tastenarbeit Kalteneckers). Sehr gut gemacht ist das alles zudem auch. Bis auf den Drumsound allerdings. Warum nervenderweise auf metal-orientierten Alben das Schlagzeug in der Regel nach Pappschachtel, Plastikeimer bzw. Mehlsack klingen muss, ist mir schleierhaft. Ich stelle mir gerade vor wie "Will" klingen würde, hätte man es mit Jon Bonham eingespielt.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 5.11.2017
Letzte Änderung: 5.11.2017
Wertung: 10/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Special Providence

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2007 Space Café 12.00 1
2008 Labyrinth 12.00 1
2010 Something Special (DVD) 14.00 1
2011 Soul Alert 12.00 1
2015 Essence of Change 13.50 2

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