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Shadowfax

Folksongs For A Nuclear Village

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1988
Besonderheiten/Stil: instrumental; Jazz; Worldmusic / Ethno
Label: Capitol
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Chuck Greenberg lyricon, saxophone, flutes, ocarina
G.E.Stinson guitars, mbiras, accordeon
Stuart Nevitt cymbals, drums, gongs, timbales, caxixi, boobams, bamboo zither, shaman rattles, klappers, kiwi drums, morrocan clay drums, tambourines, bendir, gankogui, talking drum, conga
Charles Bisharat violin, Yamaha DX7
David C. Lewis Yamaha DX7 & TX7 & QX-I-sequencer, Oberheim DX-stretch drum machine, memorymoog, E-mu Emax
Phil Maggini bass, fretless bass, string bass, Roland D-50 synthesizer, baby grand piano, bowed waterfone

Tracklist

Disc 1
1. The Firewalker   (Greenberg) 4:54
2. We Used To Laugh   (Greenberg) 4:07
3. Solar Wind   (Lewis) 5:08
4. Behind Green Eyes   (Maggini) 5:17
5. Lucky Mud   (Nevitt) 4:40
6. Madagascar Cafe   (Nevitt, Stinson) 3:06
7. Against The Grain   (Basharat) 3:42
8. No Society   (Basharat) 4:16
9. Elephant Ego   (Lewis) 5:00
10. Folksong For A Nuclear Village   (Maggini, Stinson) 5:13
Gesamtlaufzeit45:23


Rezensionen


Von: Jörg Schumann @


Shadowfax begannen mit Watercourse way als "klassische" Progband, wandelten ihren Stil dann in Richtung New Age, um schliesslich bei jazzig gefärbter Worldmusic zu enden.

Folksongs For A Nuclear Village ist das sechste Album der in den frühen siebziger Jahren in Chicago gegründeten Band. Es basiert offenbar auf einer Tanzperformance mit selbem Namen, die 1982 in Seattle von einer gewissen Louise Durkee choreographiert und aufgeführt wurde. Das ist aber auch schon alles, was ich dazu in den Tiefen und Untiefen des weltweiten Netzes habe finden können. Die Scheibe gewann den Grammy für das beste New Age-Album des Jahres 1989 und tauchte neben den Charts für Contemporary Jazz (Platz 10) und denen für New Age-Alben (Platz 19) sogar in den Billboard Top 200 auf.

Das Album ist vielfarbig. Nicht nur deswegen, weil alle Bandmitglieder ihren kompositorischen Anteil an dem Album haben, sondern auch, weil die Liste der verwendeten Instrumente kaum enden will. Vor allem aus der Percussion-Ecke, aber auch was Tasten- und Blasinstrumente anbelangt, wird hier ein ganzes Arsenal an Klängen aufgeboten, was die einzelnen Stücke sehr abwechslungsreich und vielseitig macht.

Greenberg spielt unter anderem das von ihm mitentwickelte Lyricon, das erste elektronische Blasinstrument, das es gab, welches zum Signature-Sound von Shadowfax wurde, dann auch die Ocarina und verschiedene Saxophone, Nevitt bedient sich verschiedener Rhythmus-Instrumente aus Afrika und Südamerika, die geschüttelt oder geschlagen werden (Bendir, Coxixi, Boobams, Congas, Bushman Rattles, Clay Drums und Gongs), Stinson spielt nebst den Gitarren die Mbira, ein Lamellophon und Bisharat die Violine. Einige Gastmusiker fügen dem bereits bunten Sound noch weitere Tupfer durch Tabla, Marimba, Flapamba, Gamelan Gongs, Metal Angklung, Dumbeg und Shekere hinzu.

Die Musik ist so eine Mischung aus modernem Jazz, mal ruhig und warm, mal auch rockiger, und zahlreichen, vor allem perkussiven Ethnosounds. Die Kompositionen sind allesamt ansprechend bis gut und der Klang sauber und knackig.

Wer auf jazzige Worldmusic mit Ethnotouch steht, sollt hier mal reinhören.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 1.2.2018
Letzte Änderung: 1.2.2018
Wertung: 10/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Shadowfax

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1976 Watercourse way 12.33 3
1982 Shadowfax 5.00 1
1983 Shadowdance 8.00 1
1984 The dreams of children 9.00 2
1986 Too far to whisper 11.00 1
1990 The odd get even 12.00 1
1992 Esperanto 8.00 1
1995 Shadowfax live 5.00 1

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