And close as this
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
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| Durchschnittswertung: |
6.25/15 (4 Rezensionen) |
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Besetzung
| Peter Hammill |
keyboards, vocals |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Too many of my yesterdays
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4:39
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| 2. |
Faith
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4:20
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| 3. |
Empire of delight
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4:35
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| 4. |
Silver
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5:22
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| 5. |
Beside the one you love
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5:05
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| 6. |
Other old cliches
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3:39
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| 7. |
Confidence
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6:30
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| 8. |
Sleep now
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4:39
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| Gesamtlaufzeit | 38:49 |
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Rezensionen

Nur wenige Monate nach dem fast schon poppigen "Skin" lieferte Hammill ein Werk, das sich nicht nur von seinem direkten Vorgänger, sondern überhaupt von Hammills 80er-Jahre-Stil radikal absetzt. "And close as this" ist ein Solowerk im wahrsten Sinn des Wortes, denn außer Hammill sind keine weiteren Musiker beteiligt; es ist seine erste Platte, die er ganz im Alleingang eingespielt hat. Die Instrumentierung ist äußerst spartanisch, es werden nur Keyboards (meist E-Piano) eingesetzt. Auch seine Stimme setzt Hammill hier recht zurückhaltend sein, es fehlen die typischen emotionalen Ausbrüche früherer Werke.
Dennoch ist "And close as this" ein sehr eindringliches Album: die Songs sind durchweg sehr melancholisch, ja geradezu düster gehalten, und gerade die karge Ausstattung trägt viel zur Intensität dieser Musik bei. "And close as this" ist für mich Hammills bestes Werk der 80er; ich möchte aber nicht verschweigen, dass viele Fans gerade diese Platte als eine seiner schwächsten betrachten!
| Anspieltipp(s): |
Empire of Delight, Sleep Now |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
21.4.2002 |
| Letzte Änderung: |
26.6.2004 |
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Ich vertrete die schon angesprochene "andere" Meinung zu diesem Album. Normalerweise liebe ich solche intim angelegten, spartanisch arrangierten Werke (Mark Hollis, Tori Amos...), aber was Hammill hier abliefert, ist einfach nur schlechtes Gefummel. Keine Melodien erkennbar, keine interessante Harmonik, wo die Sounds vom Klavier abweichen klingt's nach Plastik, Inspiration und Atmosphaere gegen Null. Hinzu kommt, dass der Mann der Maenner, wenn es um Stimmgewalt geht, hier wirklich grottenkacke in der Gegend rumnoelt, wie besonders an den abstuerzenden Zeilenenden im ersten Stueck deutlich wird.
Mein Fazit: Ueber-ambitioniert, schlecht ausgefuehrt und gesungen, ideenlos, wie fuer Hammill aeusserst untypisch.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
9.6.2002 |
| Letzte Änderung: |
9.6.2002 |
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Für dieses, sein erstes im Alleingang eingespieltes Album, ging Peter Hammill so vor, daß er die Songs am Stück, also den ganzen Song auf einmal, am Keyboard eingespielt hat und dieser auf dem Mac gespeichert wurde. Anschließend konnten sie noch verändert werden, wovon aber nicht so viel Gebrauch gemacht wurde. Es gibt hier auch keine Overdubs, man hört das Stück so, wie Hammill es mit seinen zwei Händen eingespielt hat. Dabei sollte man keine Tastenakrobatik erwarten, dazu reichen Hammills Fähigkeiten wohl nicht aus. Stattdessen gibt es songdienliche Begleitung. Den Einsatz des E-Pianos halte ich nicht immer für sehr glücklich, man erkennt den Unterschied zu einem Klavier oder gar einem Flügel doch sehr deutlich an dem geringeren Volumen. Es klingt einfach viel stumpfer, der Nachhall fehlt. Ja, und auch was seine Gesangsleistung angeht, hat man von Hammill schon besseres gehört, sowohl was die Stimme angeht als auch die Melodieführung. Und die von Jochen angesprochenene intensive Melancholie kann ich dank Hammills Stimme nur bedingt nachvollziehen.
Insgesamt würde ich die Platte als ein Experiment mit unglücklichem Ausgang bezeichnen. Daß Hammill es wesentlich besser kann, hat er schon oft genug bewiesen.
| Anspieltipp(s): |
Sleep now |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
13.5.2004 |
| Letzte Änderung: |
6.9.2004 |
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Von: Gün Schote @ (Rezension 4 von 4)

Auch unter Hammills treuster Schar ist ?And Close As This? umstritten. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung weilte ich als Schüler in der Nähe Londons und kaufte mir in einem wunderbaren Plattenladen das damalige VdGG/PH-Fanzine ?Pilgrims?. Daran gab es massig Fanmeinung in Form von Leserbriefen, in denen intensiv über den Wert des Albums gestritten wurde. Die einen nannten es ?wundervoll?, die anderen nannten es so, wie der Brite eben Dinge nennt, die er nicht wundervoll findet.
Ich war jung, leicht beeinflussbar und liebte ?And Close As This?. Heute bin ich zwar noch immer jung, aber auch weise. Daher weiß ich, dass das Album nicht wundervoll ist, aber es doch wegen zweier Songs mal wieder Erwähnung auf den BBS finden sollte.
?Too Many of My Yesterdays? ist der feinste Moment. ?Other Old Clichés? folgt auf Platz zwei. In diesen beiden Stücken höre ich, was Hammill günstigstenfalls mit diesen Aufnahmen erreichen wollte. Leise Stellen neben den typischen Ausbrüchen, das Apollinische und Dionysische, wie er damals formulierte.
Wenn man sich auf dieses Album eingelassen hat, sind auch Songs wie ?Faith? oder ?Empire of Delight? nicht wirklich schlecht. Aber für sich allein genommen sind es eher schwache Stücke. ?Confidence? zeigt Hammill dann doch noch etwas wirrer, bei ?Sleep Now? spricht der Titel für sich.
Hammill pur im Studio am E-Piano. Auf ?And Close As This? funktioniert dies nur auf zwei Stücken. Während der Auftritte zum Album spielte Hammill auch ein weiteres Piano/Vocal-Stück, das er auf dem nachfolgenden Album auch als solches präsentierte: The Play's the Thing. Und ? heureka ? hier passt alles zusammen. Der Sound ist besser, die Komposition ist besser, ?The Play?s the Thing? ist neben ?Too Many of My Yesterdays? das Highlight dieser PH-Phase.
| Anspieltipp(s): |
Too Many of My Yesterdays |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
20.7.2011 |
| Letzte Änderung: |
20.7.2011 |
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