9012 Live - The Solos
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
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| Durchschnittswertung: |
5/15 (3 Rezensionen) |
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Besetzung
| Jon Anderson |
vocals |
| Chris Squire |
bass guitar,vocals |
| Trevor Rabin |
guitar,vocals |
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| Tony Kaye |
keyboards |
| Alan White |
drums |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Hold On
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6.57
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| 2. |
Si (Tony Kaye Solo)
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2.40
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| 3. |
Solly's Beard (Trevor Rabin Solo)
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4.39
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| 4. |
Soon (Jon Anderson Solo)
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2.18
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| 5. |
Changes
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7.00
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| 6. |
Amazing Grace (Chris Squire Solo)
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2.10
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| 7. |
Whitefish (Chris Squire/Alan White Solos)
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8.40
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| 8. |
City Of Love
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6.31
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| 9. |
It Can Happen
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6.29
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| Gesamtlaufzeit | 47:24 |
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Rezensionen

Dieses knapp 34 minütige Minialbum war seinerzeit in Deutschland nur als Vinyl erhältlich und auf CD nur als Japan-Import.
Über die Sinnhaftigkeit dieser Veröffentlichung darf diskutiert werden. Anstatt ein komplettes Konzert zu veröffentlichen (einen Videomitschnitt der 90125-Tour gab es ja) finden wir auf 9012 Live nur 2 komplette Songs (Changes und Hold On) sowie als Jon Anderson Solo das Stück Soon (Anderson in Bestform). Der Rest sind mehr oder weniger gelungene Instrumental-Solos, die jedoch völlig aus dem Zusammenhang gerissen sind und irgendwie nicht so recht einen Eindruck hinterlassen wollen.
Das Rabin Solo ist eine nette Akustikgitarren-Einlage bei der man das Gefühl hat er riskiert jeden Augenblick einen Saitenriß (gleiches Solo hat er in leicht abgewandelter Form auf der damaligen Union-Tour zum Besten gegeben). Das Keyboard Solo von Kaye ist einfach nur eine Reihe von bombastischen Keyboardeffekten und zeigt wieder einmal deutlich, daß Kaye der schlechteste Yes-Tastenmann aller Zeiten ist.
Auch die anderen Geschichten von Squire und White können auf diesem Album nicht wirklich überzeugen. Es fehlt einfach die visuelle Unterstützung zur Wirkung.
Tja, wieder einmal eine Scheibe aus der Kategorie "Nur für Fans die alles von ihren Lieblingen haben müssen". Daher keine Note!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
5.8.2002 |
| Letzte Änderung: |
5.8.2002 |
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Ein Solo, eingebettet in eine Komposition, diese auflockernd oder um neue Aspekte erweiternd, oder einfach nur einen Künstler für kurze Zeit in den Vordergrund rückend, ist spannend.
Ein Solo für sich alleine ist irgendwie amputiert, ohne Boden. Gar ein ganzes Album davon, zumal live, wirkt zerstückelt und uneinheitlich. Zumindest ist das hier so.
"9012 live - The Solos" ist, wie Oliver bemerkt hat, nur etwas für Komplettisten. Die "Songauswahl" ist für meinen Geschmack schlecht. "Hold on" ist langweilig, einzig ein Gitarrensolo am Ende macht ein wenig Freude, Tony Kays Solo ist aus Plastik, ein Toccata-Sprengsel nur peinlich. Das Rabin Solo hat keine Seele, der "knallende" Sound der elektrisch verstärkten Acoustic-Gitarre verunmöglicht, dass auch nur ein Quäntchen von etwas wie "Feeling" aufkommt. "Solly`s Beard" ist Handwerk ohne Kunst. "Soon" ist zwar schön; wer aber braucht dies so noch als Solo-Gesangseinlage? "Changes" hat einen interessanten Anfang mit Krummtakten und fetzigem Sound, dann verkommt das Stück zu einem durchschnittlichen AORocker. "Amazing Grace" ist grässlich. Ein matschiger Synthibass, darüber eine verzerrte Gitarre. Den Abschluss macht "Whitefish", bei welchem mal dünn, mal krude, aber stets lieblos auf den Instrumenten rumgewerkt wird, dass man froh ist, dass die Scheibe nach etwas mehr als einer halben Stunde vorbei ist.
Wenn live, dann Yessongs.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
10.4.2010 |
| Letzte Änderung: |
10.4.2010 |
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Ein paar ergänzende Anmerkungen vielleicht zu meinen beiden Vorrednern. Ich denke, der Vergleich mit "Yessongs" (oder auch "Yesshows") geht ein wenig am Sinn der Sache vorbei. Das waren 3er bzw- 2er-LPs, die den Zustand einer Band zu einer bestimmten Zeit dokumentierten, aufwändigst aufgemacht und mit hohem Anspruch an alle möglichen Qualitäten. "9012Live: The Solos" dagegen ist eine so genannte Mini-LP gewesen, mit gerade mal 33:24 Laufzeit. Dass die beiden Vorgänger da besser abschneiden ist klar, dafür braucht es die Mühe des Vergleichs nicht.
Eine ganz andere Parallele führt dagegen auf die (meines Erachtens) richtige Spur: Seit den frühen Siebzigern hatten Yes bei ihren Konzerten jedem der Bandmitglieder einen Solo-Spot eingeräumt, selbst Ersatzleuten wie Patrick Moraz. 1971, auf "Fragile", war dieses Konzept dann auch auf einem Studioalbum umgesetzt worden: vier Songs standen fünf Solobeiträge gegenüber. Bis "9012Live" war dieses Konzept, das auch bei der 90125-Tour noch Gültigkeit besaß, allerdings nie auf einer Live-Aufnahme der Band dokumentiert worden. So betrachtet ist "9012Live" das Live-Gegenstück von "Fragile": Zwei Bandkompositionen (mit "City Of Love" und "It Can Happen" sind es sogar vier, genau wie bei "Fragile") stehen fünf Soli gegenüber. Diese Scheibe ist eine Art Geschenk an die Fans, vielleicht sogar besonders an die enttäuschten 70er-Jahre Fans gewesen, das scheint mir der zu "Fragile" parallele Aufbau jedenfalls zu signalisieren. Dass "9012Live" nicht das Beste ist, was es von Yes zu kaufen gibt, ist allerdings auch klar. Völlig unverständlich ist es dagegen, dass man damals nach einem erfolgreichen Comeback-Album, einer Welttournee und einem Welthit kein voll gültiges Live-Album herausgebracht hat - aber die falsche Entscheidung zur falschen Zeit zu treffen, das hat bei Yes ja Tradition....
| Anspieltipp(s): |
"Solly's Beard" finde ich gar nicht so übel, und dann natürlich das geile "City Of Love" |
| Vergleichbar mit: |
Tja, Fragile. Irgendwie... |
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| Veröffentlicht am: |
12.4.2010 |
| Letzte Änderung: |
20.8.2011 |
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