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Arca Progjet

Arca Progjet

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2018
Besonderheiten/Stil: Konzeptalbum; HardRock; Melodic Rock / AOR; Progmetal
Label: Jolly Roger Records
Durchschnittswertung: 7/15 (1 Rezension)

Besetzung

Alex Jorio drums
Gregorio Verdun bass and keys
Sergio Toya vocals
Carlo Maccaferri guitar
Filippo Dagasso keys and programming

Gastmusiker

Mauro Pagani violin (8)
Gigi Venegoni guitar (10)
Arturo Vitale saxophone (1)

Tracklist

Disc 1
1. Arca 5:16
2. Meta' Morfosi 5:07
3. Requiend 4:24
4. Battito D'Ali 4:33
5. Sulla Verticale 7:02
6. Neanderthal 5:37
7. Cielo Nero 5:13
8. Delta Randevouz 4:10
9. Un. Inverso 3:16
10. Pozzanghere di Cielo 7:07
11. Acqua   (CD Bonus) 5:23
Gesamtlaufzeit57:08


Rezensionen


Von: Nik Brückner @


Hihihi!

Arca Progjet! Und das Cover mit 'nem Raumschiff im Briar Patch! Ist das der Progjet? Und "Arca", klingt wie'n Asia-Album. Gefällt mir schon jetzt!

(Der) Arca Progjet entstand aus einer Idee von Alex Jorio (das ist der Schlagzeuger von Elektradrive, wenn die jemand kennt) und Gregorio Verdun (Bass und Tastatur), zusammen mit Sergio Toya (Gesang), Carlo Maccaferri (Gitarre) und Filippo Dagasso (Tasten und Programmierung) zu musizieren. Die Herren behaupten von sich, eleganten und geschmackvollen Prog/Hardrock zu machen (tschegge das Cover: das ist purer Geschmack!) - und präsentieren, um das zu unterstreichen, als ganz besondere Gäste niemand geringeren als Mauro Pagani, Gigi Venegoni und Arturo Vitale, bekannt von PFM und Arti & Mestieri.

Muss ja gut sein!

Sagen wir's neutral: In Italien gab's vor und neben den klassischen Italoprogbands (von denen ich zwei eben genannt habe) eine Tradition abenteuerlustigen Hardrocks. Der war meist irgendwie von Deep Purple hergeleitet, manchmal auch von Jethro Tull oder Uriah Heep, und öffnete sich manchmal mehr, manchmal weniger dem Prog. In diese Tradition stellt sich (der) Arca Progjet. Will sagen: Zu hören gibt es hier einen AOR mittleren Härtegrads, der aufgewürzt wurde vor allem durch jenen gleißend/schneidenden Keyboardsound, den wir Progfans seit anno dunnemals und Rick Wakeman für unglaublich proggig halten. Wenn dann die Gitarre nur eine Terz entfernt die gleiche Melodie dazu spielt, fühlen wir uns, als würden wir im Arca Progjet zu einem Weltraumflug abheben.

Oder? Das ist schön gemacht. Läuft, wie bei solcher Musik üblich, aber immer Gefahr, gar zu s/leicht zu werden. Beispiel "Delta Rendezvous". Ist ein Asia-Song. Bissl weniger wuchtig produziert wär's Italopop. Aber durch den angewählten Keyboardsound klingt's proggy. Und so ist das ganze Album. Ungefähr so proggy wie Asia. Eines jener Alben, wie es sie jetzt öfter gibt: Im Herzen AOR, öffnen sie sich hin und wieder ein wenig dem Prog.

Pagani, Venegoni und Vitale liefern tolle Gastbeiträge ab, das sei erwähnt, weil es derzeit ja üblich ist, dass man die Gastbeiträge auch sehr bekannter Musiker nur mit großer Mühe zu hören vermag (vgl. Jon Anderson und Jordan Rudess auf The Sea Within). Die drei würzen das Album dann aber gleich so sehr auf, dass der Qualitätsunterschied ein bisschen zu deutlich wird.

Macht nichts. Der Bandname und das Cover mit dem Raumschiff im Briar Patch reißen's raus.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit: Hm. Vielleicht HeKz? Subsignal?
Veröffentlicht am: 13.6.2018
Letzte Änderung: 14.6.2018
Wertung: 7/15

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