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Pallas

Knightmoves to Wedge

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1986
Besonderheiten/Stil: HardRock; Neoprog
Label:
Durchschnittswertung: 8/15 (3 Rezensionen)

Besetzung

Alan Reed Vocals
Graeme Murray Bass, GTR, Voice
Ronnie Brown Keys, Backing Vocals
Niall Mathewson GTR, E-Bow
Derek Forman Drums

Tracklist

Disc 1
1. Stranger   (Knightmoves EP) 3.49
2. Executioner   (The Wedge) 5.20
3. Throwing Stones At The Wind   (The Wedge) 5.08
4. Win Or Lose   (The Wedge) 4.27
5. Imagination   (The Wedge) 4.39
6. Ratracing   (The Wedge) 8.07
7. Sanctuary   (Knightmoves EP) 9.34
8. Just A Memory   (The Wedge) 5.25
9. Dance Through The Fire   (The Wedge) 4.43
10. Nightmare   (Knightmoves EP) 4.17
Gesamtlaufzeit55:29


Rezensionen


Von: Jörg Schumann @ (Rezension 1 von 3)


Ich habe ich so meine Mühe mit dieser Scheibe: zu einfach, zu glatt, zu chartorientiert kommt "the wedge" daher. Mit netten Songs zwar, aber ohne an mir zu kratzen oder mich gar zu begeistern. Pallas klingen hier gelegentlich wie abgespeckte ASIA, mal ein wenig nach Boston mit schlankerer, nicht ganz so hoher Gitarrenwand, selten nach Pallas, wie man sie zuvor kannte. Es wird hauptsächlich straighter 4/4-Rock gespielt, mit einigen Spielereien gewürzt, aber ohne wirklichen Anspruch. Die Produktion ist aufgedonnert und oft gibt es die mehrstimmige Gesangsbreitseite auf die Ohren: ich sage bloss AOR. Im übrigen singt Alan Reed ganz ordentlich, Euan Lawson hatte für mich aber doch die ausdrucksstärkere Stimme.

Aus dem blassen Einerlei stechen "rat racing", "sanctuary" und "nightmare" heraus, weil sie in Ansätzen das bieten, was Pallas auf "the sentinel" auszeichnete: atmosphärisch dichter, mit einer Portion Komplexität, Pathos und Bombast gewürzter, und vor allem abwechslungsreicher Prog.

Anspieltipp(s): rat racing
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 15.2.2004
Letzte Änderung: 29.6.2011
Wertung: 5/15

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Von: Andreas Pläschke @ (Rezension 2 von 3)


LP Nummer Zwei, die ich von der Band damals kaufte. Die CD-Neuausgabe mit den eingefügten Songs ist für meine Ohren allerdings stimmiger als beim Vorgänger.

Ich muß sagen, mir gefällt diese Scheibe einfach, der Sänger klingt besser als Lowson, nicht so operettenhaft, und die Produktion ist deutlich moderner (so hätte ich mir manchmal YES 90125 gewünscht). Obwohl die Tracks eingängige Rocknummern sind, passiert doch ne Menge Wunderliches im Sound. Insgesamt paßt hier einfach alles harmonischer zusammen, die japanischen Keyboards stören nicht mehr, weil sich die Band von den Vorbildern gelöst hat. YES-Epen klingen einfach nicht mit diesen Sounds (was diese Band selbst auch erfahren mußte bei "TORMATO").

"Win or loose" ist wirklich eine schöne Ballade, "Ratracing", "Sanctuary" oder "Dance through the fire" erinnern noch an die alte Band, allerdings im modernen Soundgewand; "Just a memory" ist eine weitere sehr percussiv angelegte und schöne Ballade und "Nightmare" trotz allem Bombastes bedrohlich und mit genug Wechseln im Tempo.

IMHO die bessere, weil in die 80er passendere Platte, soundmäßig deutlich besser als "THE SENTINEL". Und danach begann das lange lange Warten ;-))

Anspieltipp(s): Ratracing, Nightmare, Win or loose
Vergleichbar mit: YES WEST (nur deutlich besser)
Veröffentlicht am: 15.2.2004
Letzte Änderung: 22.12.2005
Wertung: 10/15

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Von: Gün Schote @ (Rezension 3 von 3)


Die Veröffentlichung von "The Wedge" hat es dem Pallas-Fan Mitte der 80er nicht leicht gemacht: die neue LP war das Gegenteil von allem, was man am Major-Debüt The Sentinel zuvor lieben lernte. Das Cover war schlicht, ein breiter weißer Rand umgab einen steinigen Grund, in den ein gläserner Keil eindrang. Jede Mystik aus den Lyrics war mit Euan Lowson verschwunden und dem entsprechend war die Musik auch voll und ganz in den 80er Jahren angekommen. Glattpolierter Neo-Prog fand sich auf dem Album wieder. Dabei war der Beginn mit dem neuen Sänger Alan Reed noch so viel versprechend:

The Knightmoves: Diese EP zierte ein schwarz/graues Schachbrettcover auf dem im Maxiformat der silberne Sentinel zu sehen war. Mit "Strangers" und "Nightmare" fanden sich dort zwei starke Songs, die Power hatten und einen interessanten Neubeginn der Schotten darstellte. Den Vogel schoss dann aber "Sanctuary" ab, mit seinem orientalischen Beginn und der Steigerung zu einem neo-progressiven Meisterstück. Mehr davon und alles wäre in Ordnung gewesen.

Doch obwohl The Wedge grundsätzlich in die gleiche Kerbe schlug wie die EP waren die Songs einfach musikalisch schwächer und dabei noch moderner produziert, was nun wirklich jede Atmosphäre zunichte machte. "The Executioner (Bernie Goetz A Gun)", einer der besseren Songs, klang wie Magnum, "Throwing Stones at the Wind" sollte an neuere Genesis-Stücke anknüpfen, was ziemlich misslang. "Just a Memory" und "Win or Losse" sind Balladen der eher unnötigen Art, "Imagination" auch nur Durchschnitt. Einziger wirklicher Lichtblick war und ist "Ratracing", dass nicht ganz an "Sanctuary" heranreicht, aber trotzdem ein starker Prog-Track mit verschiedenen Parts ist.

Die LP stand damals in allen größeren Plattenläden und für die EMI schien Pallas für einige Monate die Band der Stunde zu sein. Auf HR3 (und sicher auch anderen Sendern) wurde "Win or Lose" einige Tage lang immer wieder zu besten Sendezeiten gespielt (wie auch IQs "Promises")! Allein das kaufende Publikum zog nicht mit.

Ein orientierungsloses Album, das durch die drei Tracks der EP gerettet wird.

Anspieltipp(s): Nightmare
Vergleichbar mit: Magnum, Marillion
Veröffentlicht am: 31.1.2010
Letzte Änderung: 31.7.2013
Wertung: 9/15
The Knightmoves: 11, The Wedge: 7

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Pallas

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1984 The Sentinel 10.60 5
1998 Arrive Alive 8.67 3
1999 Beat the Drum 9.00 3
2000 Live our lives 10.00 2
2001 The Cross And The Crucible 10.00 3
2002 Mythopoeia 9.50 2
2003 The Blinding Darkness (DVD) 13.00 1
2003 The Blinding Darkness 10.00 2
2005 The River Sessions 1 9.00 1
2005 The River Sessions 2 10.00 1
2005 The Dreams Of Men 11.00 3
2006 Official Bootleg 27.01.06 8.00 1
2011 XXV 10.00 3

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