Dead End Street
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Informationen
Allgemeine Angaben
| Erscheinungsjahr: |
1993 |
| Besonderheiten/Stil: |
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| Label: |
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| Durchschnittswertung: |
6/15 (1 Rezension) |
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Rezensionen

Gewiss nicht perfekt, aber mit einer ganzen Menge Charme rotiert das bereits 1993 veröffentlichte Album Dead End Street der Bochumer Formation Saris in meinem CD-Player. Vorweg, das Cover ist eine Zumutung - und schon hören meine größten Kritikpunkte auf .......keyboardorientierter Sympho-Rock mit starkem Hang zu Melodiösität, guter - bisschen altbackener - Sound, ein guter Sänger und einfach schöne Kompositionen machen diese Scheibe zu einem verlorenen Schätzchen der deutschen "Prog-"Geschichte.
Sicherlich werden hier Leute mit Vorliebe zu vertrackten Strukturen keine Begeisterung an den Tag legen - doch Freunde der gepflegten Sympho-Kante (ich erinnere da an den typischen SI-Music Sound, Saga oder die charmanten Independent-Neoproggies der 80er) werden vortrefflich bedient. Natürlich sind die Keys teilweise käsig, der Gitarre würde man hier und da ein bisschen mehr "Rotz" wünschen und die Rhythmussektion sollte auch bei (hoffentlich) weiteren Werken etwas mehr Variabilität an den Tag legen. Trotzdem, die an eine Mixtur von Klaus Meine (Scorpions) und Maurits Kaalsbeck (Egdon Heath) erinnernde Stimme von Martin Gellhaus ist in Verbindung mit dem vollen Sound, den melodischen Keyläufen von Stefan Kremer und den elegischen Gitarren von Derk Akkermann eine mehr als brauchbare Mucke für Sommertouren oder heimelige Abende mit der Frau/Freundin, die sonst nur Unverständnis für die musikalischen Vorlieben des Göttergatten aufbringt........
Gelegentlich begibt man sich gar in "Hardrock"-gefilde, die dann sogar durchaus Reminiszenzen an Magnum beim geneigten Rezensenten zulassen.
Ein durch und durch sympathisches Album, welches heute so wohl nicht mehr Veröffentlicht würde, damals (wie gesagt, wir sprechen von 1993) sicherlich äußerst positiv aufgenommen wurde und Lust auf mehr macht.
Wer meine Lust an Egdon Heath, Landmarq oder, bis zu einem gewissen Grad, Magnum nachvollziehen kann, sollte sich einfach mal mit Derk Akkermann (mailbox@akkermann.net) in Verbindung setzen, vielleicht macht er noch die ein oder andere CD mit hässlichem Cover, aber schöner Mucke für kleines Geld locker - und Dir, Derk, sei gesagt: WEITERMACHEN!
| Anspieltipp(s): |
For You |
| Vergleichbar mit: |
Melodic Rock a la Multi Story's Through Your Eyes, Magnum oder Landmarq |
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| Veröffentlicht am: |
10.8.2002 |
| Letzte Änderung: |
2.2.2003 |
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