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Tale Cue

Voices Beyond My Curtain

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1990
Besonderheiten/Stil: Neoprog
Label:
Durchschnittswertung: 7.5/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Silvio Masanotti guitar
Filippo Oggioni drums
Davide Vicchione bass
Laura Basla vocals
Giovanni Porpora keyboards

Gastmusiker

Lisa De Renzio flute on 6

Tracklist

Disc 1
1. The Knell 14:57
2. Craven Smiles 7:02
3. Prisoner of Cutting Light 12:46
4. Choices 7:10
5. Flying to Fade 10:02
6. Pale Light of Morning 11:32
Gesamtlaufzeit63:29


Rezensionen


Von: Thoralf Koss @ (Rezension 1 von 2)


Vielleicht sollte man doch nicht immer voll und ganz Kritiken trauen, ohne ein Ohr auf das besprochene musikalische "Meisterwerk" zu werfen. Nachdem ich eine euphorische Kritik zu besagten Album von einem der ehemaligen Schreiberlinge dieser Seiten gelesen hatte, besorgte ich mir "Voices Beyond My Curtain", in froher Erwartung, all das, was der Kollege da zu Tale Cue schrieb, auch zu hören.

Und herrlich beginnt das Album auch - mit einem wunderbaren akustischen Gitarrensolo, das schwer an den großen Meister Steve Hackett erinnert. Und es wird noch besser! Mit den einsetzenden Keyboards fühlt man sich sofort an "Misplaced Childhood"-Zeiten Marillions zurückversetzt - bis dann, ja dann .... der, meiner Meinung nach, schreckliche Gesang von Laura Basla einsetzt. Der Akzent stört hier kaum - es ist die Stimme, die keine Töne halten kann und statt mit der Musik vielmehr gegen sie singt. Da hilft dann auch nicht mehr, dass der musikalisch tolle erste Titel sogar noch ruhige King Crimson-Anleihen verarbeitet und selbst vor Yes nicht Halt macht. "The Knell" wäre ein ausgezeichneter Prog-Titel, da er über mehr Abwechslungsreichtum verfügt als manch andere Scheibe in ihrer Gesamtheit, aber eben nur OHNE das Mitwirken von Laura Basla.

Doch es kommt noch schlimmer. "Craven Smiles" beginnt wieder wie "Misplaced Childhood" und schon nach wenigen Sekunden setzt vordergründig Lauras Stimme ein. Und spätestens hier erbringt sie den Beweis, dass ihr Gesang nicht nur schrecklich, sondern auch total schief klingt. Fast erscheint es dann, als hätte dies auch der Gitarrist Silvio Masanotti bemerkt, denn plötzlich weist auch sein Gitarrenspiel eine gewisse, aber bei Weitem nicht so störend wirkende, Schieflage auf.

Nach langem Überlegen kam ich dann endlich darauf, an wen mich dieses dünne, oft pathetisch klingende Stimmchen erinnerte - ja, das brachte mir "Ein bisschen (inneren) Frieden" ;-) Sollte Nicole vielleicht unter Pseudonym...??? Ne, mit der Stimme hätte sie wohl nicht den Grand Prix gewonnen.

Spätestens in diesem Moment hatte ich meine doch recht voreilige Kaufentscheidung bereut, weil hier wirklich nicht die erste Prog-Liga (wie ich fest annahm!), sondern höchstens die zweite spielt, wobei der Band eindeutig zugute kommt, dass mit Musea als Label ein Vertrieb gefunden wurde, der sehr hohen Wert auf den Sound legt, der wirklich perfekt abgemischt wurde.

Mit dem weiteren Verlauf der CD verstärkten sich meine Eindrücke nur noch, dass das Album geprägt wird durch den schwachen Gesang und einige Unsicherheiten des Gitarristen, wobei die Musik als solche, ohne den störenden Gesang, einen sehr guten Eindruck hinterlassen hätte ... doch wie's scheint, hatte die gute Laura was dagegen!

Noch eine kurze, aber unerlässliche Anmerkung: Die Kritik zu diesem Album wurde an einem verregneten Herbstabend geschrieben!

Anspieltipp(s): Zur Abschreckung "Craven Smiles", als kleine Entschädigung "The Knell".
Vergleichbar mit: Ein wenig Marillion plus einer Prise Yes und etwas King Crimson - gemischt mit einer Unmenge gruseligem Ürgsel-Gesang.
Veröffentlicht am: 30.9.2006
Letzte Änderung: 17.7.2011
Wertung: 5/15
Ohne Gesang 8 / mit Gesang 2 Punkte!

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Von: Christian Rode @ (Rezension 2 von 2)


Voices beyond my Curtain ist ein bemerkenswertes Album. Und dies liegt in der Hauptsache nicht an den tadellosen Instrumentalisten, sondern an der Stimme von Laura Basla. Ohne diesen Gesang könnte man das Album als einfach gutklassiges Neoprog-Album einstufen. Aber erst der ungemein ausdrucksstarke Einsatz von Laura Basla macht das einzige Album von Tale Cue zu einem Erlebnis.

Natürlich kann die Dame singen. Allerdings hat Kollege Koss vollkommen recht, wenn er schreibt, dass sie nicht mit der Musik, sondern gegen sie singt. Und gerade das macht das Zusammenspiel zwischen Sängerin und Band so ungemein reizvoll! Denn es ist auch für mich offensichtlich, dass Laura Basla keinen typischen (Neo-)Prog-Gesang darbietet, sondern in ihrer Intonation an Indie- bzw. Wave-Chanteusen denken lässt. Zwar kann Laura Basla auch fast elfenhaft säuseln, aber oft ist da einfach eine gewaltige Unruhe und Aggression, vielleicht auch seelische Gestörtheit im Ausdruck der Stimme, die auf diese Weise auffällig mit der zwar recht abwechslungsreichen, aber eben doch neoproggig symphonisch-geschmeidigen Musik kontrastiert, auch wenn es hier und da rockt.

Damit stehen Laura Basla und Tale Cue in der besten Tradition des Neoprog, die meiner Meinung nach von Twelfth Night vertreten wurde. Denn dort findet sich bereits Anfang der 80er ein waviger Einschlag, der allerdings bei Twelfth Night - vermutlich zeitbedingt - insgesamt deutlicher ausgeprägt war. Eine weitere Assoziation vom Gesang her wäre Peter Hammill, der es auch verstand in seinen Gesangsstil schon früh punkig-wavige Attitüde zu integrieren bzw. sogar vorwegzunehmen.

Dass es sich bei Tale Cue quasi um musikgeschichtliche Nachzügler handelt, tut dem Charme der Band keinen Abbruch und die Scheibe ist, gerade weil sie diese Besonderheit, diesen dynamischen Kontrast zwischen Gesang und Instrumentalmusik aufweist, auch heute noch gut hörbar. Was man nicht von allen Alben des 80-er Neoprog behaupten kann.

Anspieltipp(s): Craven Smiles, Prisoner of Cutting Light
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 25.4.2009
Letzte Änderung: 23.3.2012
Wertung: 10/15

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