Hold Your Fire
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Polygram/Mercury |
| Durchschnittswertung: |
9.25/15 (4 Rezensionen) |
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Besetzung
| Geddy Lee |
Bass guitar,synthesizers,bass pedals,vocals |
| Alex Lifeson |
Electric and acoustic guitars |
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| Neil Peart |
Drums,percussion and electronic percussion |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Force Ten
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4.28
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| 2. |
Time stand still
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5.07
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| 3. |
Open secrets
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5.37
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| 4. |
Second nature
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4.35
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| 5. |
Prime mover
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5.19
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| 6. |
Lock and key
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5.08
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| 7. |
Mission
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5.15
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| 8. |
Turn the page
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4.53
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| 9. |
Tai Shan
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4.14
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| 10. |
High water
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5.32
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| Gesamtlaufzeit | 50:08 |
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Rezensionen

"Hold your fire" zeigt wie man sich erfolgreich dem progfeindlichen Musikmarkt der 80er anpassen konnte, ohne die Qualitätsansprüche aus den Augen zu verlieren. Die Platte ist randvoll mit oft magisch wirkenden, rockig-poppigen, manchmal hymnenhaft-bombastischen Songs.Elektronische Keys, funkiger Bass, zwischen hardrockigen Powerakkorden und zurückhaltender Begleitung wechselnde Gitarre und nicht selten mit verblüffenden Samples überraschendes, einfallsreiches Schlagzeug sorgen dabei für die eindrucksvolle Umsetzung der Stücke.
Als Beispiel sei hier "Mission" genannt, das trotz des bombastisch-getragenen Grundtons zeitweise auch temperamentvoll und ungehalten daherkommt. Der fernöstlich angehauchte Song "Tai Shan" soll übrigens durch China-Radtouren inspiriert worden sein, die der Fahrrad-Freak Peart unternommen hatte.
"Hold your fire" dürfte trotzdem nicht allen gleich gefallen, eine gewisse Offenheit gegenüber ungewöhnlichen Pop/Rock-Konzepten sollte man schon mitbringen.
| Anspieltipp(s): |
alles |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
3.4.2002 |
| Letzte Änderung: |
4.4.2002 |
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Lauscht man dem Album das erste mal, so erlebt man eine ähnliche Frische wie auf "Grace Under Pressure". Die Kompositionen sind zwar nicht ganz so ausgewogen, der Stil und das Erfolgsrezept sind jedoch ähnlich wie auf dem 84er Album. Produzent ist abermals PETER COLLINS, der der Band einen wesentlich transparenteren Sound als auf "Power Windows" verpasst hat. Das kommt den Stücken unbedingt zugute.
Das bereits erwähnte Erfolgsrezept basiert wieder auf einprägsamen Melodien und ausgetüftelten Songarrangements. RUSH konzentrieren sich bei diesem Album auf das Wesentliche, manche Leute sprechen dabei sogar von Selbstkopie oder Stagnation. Soweit würde ich nicht gehen, denn dazu ist die Klasse der Songs einfach zu gut. Das Hören macht einfach Spaß. Los geht das schon mit dem rasanten "Force Ten", welches insbesondere durch den tollen Groove bewegen kann. Mit "Time Stand Still" hat man gar eine Hitverdächtige Single am Start. Besonders die durchlaufende Bassdrum groovt beim Refrain grandios. Auch "Open Secrets" ist erwähnenswert, besonders wegen der tollen Gitarrenmelodien des Herren Lifeson. Ein echtes Highlight und eher als progressiv denn pop-rockig einzustufen ist "Mission". Auch "Turn The Page" begeistert durch seine grandiosen Melodie-Elemente und ausgefallene Instrumentierung.
"Hold Your Fire" bietet wieder mehr Spaß und Abwechslung als der Vorgänger. Die typischen RUSH Elemente stehen im Vordergrund. Abwechslung bekommt man genügend. Da treffen verspielte auf eingängige Sachen gepaart mit viel Melodie. RUSH ziehen ihre Linie konsequent durch, können allerdings weniger Überraschungsmomente streuen, als Anfang der 80er. Ein gutes rockiges Album.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
17.6.2004 |
| Letzte Änderung: |
16.6.2004 |
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Das poppigste Album von Rush und doch eines der Besten. Die Mannen um Sänger Lee fröhnen hier reinstem Melodic-Rock mit Ohrwurmcharakter. Ein flotter Opener "Force Ten" wird abgelöst von "Time Stand Still", einem der vielen Rock-Pop-Songs feinster Güte - Dauerbrenner im Gehörgang wie: "Prime Mover", "Lock and Key" und "Second Nature". Ein typisches 80er Album und trozdem ein zeitloses Rush-Werk. Gut gemachter Spagat und überzeugender als "Big Generator" oder "Invisible Touch". Die getragenen Stücke sind wieder typisch Rush-bombastisch in ihrer Art aber sehr weich im Gewande. "Mission" ist etwas langatmig geraten, wird das Genre "Bombast-Ballade" doch viel besser durch das exotisch angehauchte "Tai Shan" oder mein Lieblingsstück "High Water" vertreten. Ein "Schmusealbum" von Rush, aber mir macht?s Spaß. Die wilde Seite von Gitarrist Lifeson sucht man hier vergeblich. Rush klingen auf "Hold your fire " leicht, fröhlich und beschwingt, was auch an den Bassläufen von Lee liegt. Seine Stimme paßt wirklich gut zur melodischen Gangart. Schlagzeuger Peart gibt wie gewohnt dem Album den letzten Schliff mit seinem abwechslungsreichen, feinem Schlagwerk. Wer die poppigen Seiten von Genesis, Yes und Konsorten auch mal genießen konnte, ohne gleich Bauchschmerzen zu bekommen, wird hier seine Freude haben.
| Anspieltipp(s): |
Time stand still, High Water |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
3.1.2011 |
| Letzte Änderung: |
3.1.2011 |
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Und Rush konnten es nicht lassen... ein weiteres Mal durfte Peter Collins die Produktion übernehmen. Das Ergebnis ist dabei etwas anders, wenn auch nicht besser ausgefallen als bei Power Windows. Der Sound kommt nämlich einiges natürlicher rüber, auch wenn man noch merkt, dass es die 80er sind. Dafür ist die Qualität der Kompositionen aber flacher und austauschbarer geraten. Eine gefällige Produktion verhilft mittelprächtigen Melodien zu einem gleichförmigen Klang. Die pop-rockigen Songs rauschen dadurch an Hörern wie mir - für die diese Rezension geschrieben ist - vorbei; das Album langweilt nach kurzer Zeit.
Ich erinnere mich noch an ein Rush-Konzert vor einigen Jahren, das ich mit einem Kumpel, dem Yeti, besuchte. Damals waren mir die Alben der 80er noch nicht allzu vertraut. Jedesmal wenn ich einen langweiligen Song hörte, fragte ich den Yeti, von welchem Album DAS denn sei. Seine Antwort war stets: „Hold your Fire“...
| Anspieltipp(s): |
Force Ten, Lock and Key |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
19.6.2012 |
| Letzte Änderung: |
19.6.2012 |
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