Tyger
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Castle Communications |
| Durchschnittswertung: |
8.5/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Edgar Froese |
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| Chris Franke |
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| Paul Haslinger |
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| Jocelyn Bernadette Smith |
vocals on all but 3,5 and 6 |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Tyger
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5.46
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| 2. |
London
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14.20
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| 3. |
Alchemy of the heart
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12.12
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| 4. |
Smile
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6.07
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| 5. |
21st Century common man (part 1)
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4.48
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| 6. |
21st Century common man (part 2)
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3.58
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| Gesamtlaufzeit | 47:11 |
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Rezensionen

Für die zweite TD-Studioplatte mit Paul Haslinger hatte Edgar Froese eine musikalische Umsetzung der Gedichte von William Blake vorgesehen. Inwieweit diese Song-Adaptationen literarisch gelungen sind, vermag ich nicht zu urteilen. Es wäre sicherlich eine willkommene, bildende Maßnahme, hätte man die Texte dem Tonträger beigelegt.
Keiner der übrigen drei Beteiligten, bis auf Blake-Leser Froese natürlich, konnte sich mit dem Projekt richtig identifizieren. Die dafür engagierte New Yorker Sängerin Jocelyn B.Smith soll Froese sogar im Studio eine Szene gemacht haben, da sie als Rhythm'n'Blues-Künstlerin mit diesem (Zitat) "schoolkid bullshit" nichts anfangen konnte. Trotzdem erscheint mir die gesangliche, manchmal auch sprechgesangliche, Leistung von Fr.Smith recht annehmbar. Die Tangerine Dream-Fans pflegen sowieso allergisch auf Experimente mit Sängern zu reagieren, "Tyger" war also von Anfang an dazu verdammt, die interessierten Hörer in Pro- und Contra-Lager zu spalten.
Und die Musik? Die geht stark Richtung New Age, ohne jedoch ins Banale abzudriften. Ungemein harmonisch, klanglich sehr sanft und gefällig, läßt die Band glücklicherweise leichte Spannungsmomente oder Kulminationen nicht ganz vermissen. Hinter dieser New Age-Fassade entdeckt man eben oft intelligente musikalische Strukturen, insbesondere auf dem Instrumental "Alchemy of the heart", worauf Paul Haslinger mit schnellen Pianoläufen seine Qualitäten zur Schau stellen darf. Außerdem wirkt das melodische Thema des Songs "Smile" auf mich sehr ansprechend. Zu loben wäre auch der geschmackvolle Einsatz von elektronischem Schlagzeug.
Für Freunde der kreativen, nicht einschläfernden New Age-Kunst - diesmal sogar mit sympathischem weiblichem Gesang - von Interesse.
| Anspieltipp(s): |
Smile,Alchemy of the heart |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
19.9.2002 |
| Letzte Änderung: |
19.9.2002 |
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TD und Gesang, ein heikles Thema. Zumindest für manche "Die-hard"-Fans scheint das sein Sakrileg zu sein. Auch mich hat das erste Gesangsalbum von TD, Cyclone, nicht voll überzeugt, aber das lag eher an der Musik als an der Tatsache, dass Gesang verwendet wurde.
Knapp ein Jahrzehnt später experimentieren TD wieder mit dem Einsatz der menschlichen Stimme. Das Ergebnis ist für die 80er-Phase der Band recht passabel ausgefallen. Die Musik ist abwechslungsreicher als auf manchen anderen TD-Alben jener Zeit, weniger poppig, aber es wird auch nicht einfach der Stil der 70er wieder aufgewärmt. Ich finde sie auch nicht so sehr "New Age"-orientiert wie der Kollege, obwohl es teilweise schon in diese Richtung geht. Vielmehr zeigt sich streckenweise ein klassischer Einfluss, insbesondere durch Paul Haslingers Klavierspiel. Schön auch, dass Edgar Froese (ich nehme an, dass er es ist) hier manchmal wieder zur E-Gitarre greift, wie z.B. im Schlussteil von London, in dem geradezu abgerockt wird. Sängerin Jocelyn B. Smith integriert sich gut in die Band, sie setzt ihre Stimme variabel und bisweilen auch kraftvoll ein, ohne die Musik damit zu "erdrücken".
Von den beiden Bonustiteln (über deren Herkunft man nichts näheres erfährt) ist der erste so eine Art klassische TD im Singleformat - ein typischer Sequenzerrhythmus, die elektronischen Klangbögen darüber, aber das alles ziemlich flott und sehr kompakt. Dazu gibt es ein bisschen E-Gitarre. Im zweiten Titel überrascht ein knackiger, geradezu "funky" klingender Bass (wohl synthetischer Natur). Die E-Gitarre steht hier ziemlich im Vordergrund und lässt die Band hier ungewöhnlich "rockig" klingen.
Tyger gehört zu den besseren TD-Alben der 80er. Wer vor TD mit Gesang nicht zurückschreckt, sollte sich ruhig heranwagen.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
16.8.2007 |
| Letzte Änderung: |
15.11.2007 |
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