Childhood's end (El fin de la infancia)
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Musea |
| Durchschnittswertung: |
13/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Pedro Castillo |
guitars,voice |
| Giuglio Cesare Della Noce |
synthesizers,piano |
| Miguel Angel Echevarreneta |
bass,classic guitar |
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| Gerardo Ubieda |
drums |
| German Landaeta |
sound engineer,keyboards on 2,samples |
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Gastmusiker
| Peter Pejtsik |
cello |
| Carola de Landaeta |
soprano on 6 |
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| Egberto Chririnos |
maracas on 6 |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Tres
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1.23
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| 2. |
Timorato
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3.07
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| 3. |
Lugar de casas nuevas
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4.44
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| 4. |
Sin retorno
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7.05
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| 5. |
Grillos
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5.12
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| 6. |
El fin de la infancia
1. Obertura-Maquinas humanas 2. Open spaces-Maquinas 3. Before the labyrinth gates 4. Santuario de UNO 5. UNO 6. Sacrificio 7. Gioia 8. Wheels of life
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24.28
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| 7. |
Escape para el hombre comun
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4.22
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| 8. |
En la via
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6.24
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| Gesamtlaufzeit | 56:45 |
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Rezensionen

"Tres", ein ebenso starker wie kurzer Opener, bietet dichtes Zusammenspiel von Cello und Bass zu komplexem Rhythmus. Ähnlich treibend und verwoben - diesmal mit Gitarren und Cello in der Hauptrolle - geht es auf "Timorato" weiter. Fühlte man sich bisher vielleicht etwas an King Crimson oder Gentle Giant erinnert, so tendiert der dritte Track "Lugar..." eher Richtung Genesis oder Steve Hackett. Mit "Sin retorno" folgt ein leichtfüßiges, auf spanisch gesungenes Stück, auf dem der Gitarrist Castillo ein einfallsreiches Solo zum Besten gibt.
"El fin de la infancia", die Titelsuite, ist das absolute Prachtstück dieses Albums. Die jazz-rockige Leichtigkeit trifft hier auf kraftvolle Akzente, die in erster Linie von den virtuosen Keys ausgehen. Es erwarten einen hier ungemein abwechslungreiche Instrumentalpassagen, die sich u.a. zwischen Canterbury, luftiger Fusionmusik und druckvoll-dichten Progrock-Parts bewegen. Dazu gibt es zappaeske Tape-Effekte und akustisch-lyrische Themen für Piano und Gitarre.
"Escape.." erinnert mit seinen krummen Rhythmen z.B. an Bill Brufords Fusionmusik Anfang der 80er. Nur dass Tempano mit ihren zahlreichen Tempiwechseln und Samples um einiges abwechslungsreicher rüberkommen. Zum Abschluß erklingt "En la via", ein optimistisches, lateinisch angehauchtes Fusionstück mit einigen klassischen Einsprengseln.
Ich darf also abschließend von der geradezu brillanten, stilistisch letzten Endes eigenständigen, beinahe ohne Gesang auskommenden Band Tempano aus Venezuela berichten, die ihren eigenen Einfallsreichtum mit der Virtuosität des klassischen Prog und des Jazz-Rock zu verbinden weiß. Hinzu kommt die wohldosierte Ausdrucksstärke a la King Crimson und die zeitweilige Verspieltheit als würden Henry Cow auf Yes treffen, das alles gelegentlich mit einer Prise lateinamerikanischer Folklore gewürzt. Das ausgezeichnete Bass-Spiel des Herrn Echevarreneta muss ebenso gelobt werden , wie die kompositorische Dichte der Titelsuite, die jedoch nie aufdringlich oder gekünselt wirkt.
| Anspieltipp(s): |
El fin de la infancia |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
27.9.2002 |
| Letzte Änderung: |
30.9.2002 |
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