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Vermillion Sands

Water Blue

(Archiv-Tipp 7/2013)
Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1989
Besonderheiten/Stil: Klassischer Prog; Neoprog
Label: Musea
Durchschnittswertung: 10.5/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Yoko Royama Gesang, Keyboards
Masahiro Yamada Keyboards
Hisashi Matoba Schlagzeug
Masumi Sekaue Gitarre
Ryouji Ogasawara Bass

Tracklist

Disc 1
1. My Lagan Love 3:10
2. Ashes Of The Time 12:12
3. In Your Mind 7:36
4. Coral D - The Cloud Sculptors 5:51
5. Kitamoto 4:41
6. Living In The Shiny Days 4:16
7. The Poet 8:43
8. The Love In The Cage   (Bonustrack) 7:03
9. In The Night Of Ancient Tombs   (Bonustrack) 6:15
10. The Love In The Cage (live)   (Bonustrack) 6.20
11. In Your Mind (live)   (Bonustrack) 7:17
Gesamtlaufzeit73:24


Rezensionen


Von: Horst Straske @ (Rezension 1 von 2)


Allein schon das Cover des 1989 veröffentlichten Albums "Water Blue" der Formation Vermillion Sands deutet darauf hin, dass der musikalische Inhalt sehr romantisch ausgerichtet ist. Dabei werden insbesondere Erinnerungen an das Artwork der zweiten Veröffentlichung von Anyone´s Daughter wach.

Schon die ersten Töne des Openers "My Lagan Love" belegen, dass eine High-Tech-Nation wie Japan eine Band hervorbringen konnte, die sich voll und ganz der romantischen Spielart der progressiven Rockmusik verschrieben hatte. Der musikalische Inhalt ist somit keinesfalls mit dem üblichen Nippon-Bombast der Marke Gerard oder Ars Nova vergleichbar. Vermillion Sands hatten sich ohne Wenn und Aber dem melodischen Wohlklang verschrieben und verfügten mit Yoko Royama über eine junge Sängerin, die mit ihrem kristallklaren Gesang den Kompositionen einen eigenen Stempel aufsetzen konnte.

Aus der kurzen Biographie der Musea-Wiederveröffentlichung aus dem Jahr 1999 geht hervor, dass die Band in ihrer Anfangszeit unter anderem Songs von Renaissance, Solstice und Sandrose gecovert hat. Gerade die erstgenannte britische Legende Renaissance kann in dem meisten Kompositionen auf "Water Blue" herausgehört werden. Sängerin Yoko Royama kann ohne jede Übertreibung als fernöstliche Ausgabe der Gesangsgöttin Annie Haslam bezeichnet werden. Natürlich wäre es jetzt unfair, die Gesangsleistung direkt an diesem übermächtigen Vorbild zu messen, da sich die japanische Herkunft nicht verleugnen lässt. Stellenweise wirkt dies auf das europäische Ohr ein wenig gewöhnungsbedürftig. An dieser Stelle sei auch erwähnt, dass sich Vermillion Sands teilweise auch der japanischen Sprache bedient haben.

Nach dem bereits erwähnten traditionell angehauchten Opener folgt mit dem Longtrack "Ashes Of The Time" ein Titel, der schon voll und ganz in der Tradition von Renaissance steht. Trotz dieser Seelenverwandtschaft liegt hier keinesfalls eine Kopie einer großen Band vor. Bei all der Inspiration besitzen die Kompositionen genügend eigene Substanz und schwelgen im symphonischen Schönklang.

Die weiteren Titel geben dann Fräulein Royama auch das eine oder andere Mal die Gelegenheit zu lautmalerischer Gesangsakrobatik, wie beispielsweise in dem Titel "Coral D - The Cloud Sculptors". Das poppige "Living In The Shiny Days" bietet englischsprachigen Gesang, muss aber leider als unerwarteter Totalausfall bezeichnet werden. Nach diesen harmlosen "Trallala" findet das eigentliche Album "Water Blue" mit dem Titel "The Poet" einen stimmungsvollen Abschluss.

Die Musea-Version wartet zusätzlich noch mit vier Bonustracks auf, wobei besonders der für das 1993 veröffentlichte Konzeptalbum "Seven Days Of A Life" produzierte Titel "The Love In The Cage" überzeugt. An diesem Projekt hatten sich sieben Bands aus unterschiedlichen Ländern beteiligt, die jeweils einen Song beisteuerten.

Sicherlich werden Vermillion Sands die Hörerschaft in zwei Lager spalten. Während sich der romantisch veranlagte Hörer von dem melodischen Wohlklang verzaubern lässt, wird es sicherlich auch Leute geben, die das Dargebotene einfach nur kalt lässt und womöglich sogar von Kitsch reden. Der Schreiber dieser Zeilen gehört, wie jetzt nicht anders zu erwarten, der erstgenannten Gruppe an.

Anspieltipp(s): Ashes Of The Time
Vergleichbar mit: Renaissance
Veröffentlicht am: 5.10.2002
Letzte Änderung: 5.10.2002
Wertung: 11/15

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Von: Kristian Selm (Rezension 2 von 2)


Tja, das ist ja immer so eine Sache mit CDs aus Japan. Ist der oft recht hohe Importpreis es wert, sich diesen Silberling zuzulegen, oder lässt man diesen Kelch lieber an sich vorüberziehen? Dann versuche ich mal diese Entscheidung etwas zu vereinfachen und analysiere, so gut es geht, diesen Tonträger, aus dem Jahr 1987, der Ende der 90er als Reissue mit zwei neu aufgenommenen Liedern nochmals auflegt wurde.

Es beginnt gleich mit den neuen Versionen. "My pagan love" ist ein traditionelles Lied, das von Vermillion Sands neu arrangiert wurde. Da meine Kenntnisse gegenüber japanischer Volksmusik eher gering sind (um ehrlich zu sein, außer der Coverversion von "Kojo no tsuki" vom "Tokyo tapes" Album der Scorpions fällt mir spontan nicht weiteres ein), äußere ich mich also nur über diese Adaption. In den sehr ruhigen drei Minuten singt Youko Rouyama mit glasklarer Stimme über schwebenden Keyboardklängen. Und schon jetzt höre ich wieder einige schreien: Hilfe, japanischer Gesang! Okay, Frau Rouyama hat eine sehr hohe Stimme, singt in Landessprache und viele werden mit ihr wieder ihre Probleme haben, jedoch besitzt sie eine Stimme und kein Stimmchen und vermeidet den typischen Nippon Kreischgesang.

Positiv fallen weiterhin die Produktion und die musikalischen Fähigkeiten auf. Die Besetzung ist traditionell (Gesang, Keyboards, Gitarre, Bass, Schlagzeug) und "Ashes of time" (netterweise sind die Lieder auch in Englisch aufgeführt) weist gleich die Richtung, die in den folgenden 43 Minuten noch eingeschlagen wird: leicht folkloristische Arrangements mit Soloeinlagen und sehr schönen Melodien. Spätestens im Schlussteil dieses Liedes, wenn eine Geige erklingt, zückt man gedanklich das Feuerzeug in die Höhe - einfach wunderschön. Um wenigstens etwas Vergleichbares als Gruppenname zur Orientierung zu bieten, werfe ich für diese Lied mal den Namen Renaissance (zur deren Hochphase Mitte der 70er) in die Runde.

Bei "In your mind" wird dann gesanglich die englische Sprache gewählt, die man aber nur mühsam verstehen kann. Musikalisch geht man haarscharf an Kitsch und Belanglosigkeit vorbei und rettet sich gekonnt durch ein zuckersüßes Gitarrensolo. "Coral D - The cloud sculptors" hat dann noch mehr Renaissance-Parallelen und erinnert stimmungs- und gesangsmäßig stark an deren "Prologue". Bei "Kitamoto" wird es besinnlich und ruhig. Fretless Bass und Akustikgitarre stehen im Vordergrund. "Living in the shiny days" führt dann von akustischen Instrumenten geprägt diese Wiederveröffentlichung recht beschwingt weiter, bevor "The poet" mit einen Duett zwischen Gesang und Gitarre "Water blue" sinfonisch ausklingen lässt.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 23.7.2005
Letzte Änderung: 23.7.2005
Wertung: 10/15

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