Bandwidth
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Thomas Frazier Scott |
Alto and Soprano Sax, Flute, Clarinet |
| Dave Newhouse |
Baritone and Tenor Sax, Bass Clarinet, Flute, Piano, Organ |
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| Billy Swann |
Bass, Guitar |
| Paul Sears |
Drums, Guitar |
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Gastmusiker
| Dough Elliot |
Posaune (Tracks 2, 3, 7 und 8) |
| Amy Taylor |
Violine (Track 10) |
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| Amy Cavanaugh |
Cello (Track 10) |
| Kristin Snyder |
Viola (Track 10) |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Walking the Duck
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2:53
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| 2. |
World Maps
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6:06
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| 3. |
Down From the Sun Tower
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1:29
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| 4. |
Impossible John
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1:53
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| 5. |
Military Road
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3:14
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| 6. |
Dear Mona
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3:12
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| 7. |
People in the Snow
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5:51
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| 8. |
Essay R
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5:53
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| 9. |
Out of the Boot
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7:00
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| 10. |
East of Diamond
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6:43
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| 11. |
Sam's Room
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2:25
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| 12. |
3 Pennies
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4:14
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| Gesamtlaufzeit | 50:53 |
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Rezensionen

Die Muffins sind wieder da! Nachdem die Band schon seit ein paar Jahren ab und zu live in Erscheinung getreten und 2001 eine Live-Mini-CD erschienen war (LOVELETTER #1), legt die Band nun nach rund 20 Jahren wieder ein komplettes Studioalbum vor.
Schön ist es geworden! Canterbury-inspirierter Jazzrock wird hier geboten, nicht mehr so schräg und wild wie vor 20 Jahren und sehr bläserlastig. Newhouse bedient auf vielen Tracks hauptsächlich Sax und Klarinette, E-Piano und Orgel halten sich eher dezent im Hintergrund (bis auf das abschließende "3 Pennies"), dazu kommt noch die Posaune von Elliot, d.h. oft sind hier 3 Bläser zu hören. Erinnerungen an die Soft Machine der frühen 7ziger kommen auf, doch wenn Swanns Fuzz-Bass mit diesem eigentümlichen Bohrmaschinenklang dazwischenfährt, brummt und dröhnt, ist man doch auch schnell wieder an die alten Muffins erinnert! So richtig schräg und bizarr, wie in den alten Zeiten wird es aber nur selten (der Anfang von "Out of the boat", der freie Mittelteil von "East of Diamond" oder der Schluß von Walking the Duck.). Gesang gibt es keinen, aber der war ja nie sonderlich eine Stärke der Band. Sehr entspannt-jazzig ist die Musik über weite Strecken, und manchmal wird es für meinen Geschmack fast (zum Glück nur fast) etwas seicht-swingend; in "East of Diamond" kommt sogar ein Streichtrio zum Einsatz.
Bandwidth erinnert eher and die frühe Phase der Muffins (Chronometers, Manna/Mirage) als an die schräge RIO-orientierten Werke der späten 70er und frühen 80er (Open City, <185>). Die Scheibe wirkt zudem reifer und entspannter, aber dabei sind die früheren Verrücktheiten, die Spontaneität und die schräge Experimentierfreude etwas verlorengegangen. Kurzum eine solide CD einer Band, die erwachsen geworden ist, ohne große Überraschungen oder Experimente, aber trotzdem schön anzuhören.
| Anspieltipp(s): |
World Maps, Dear Mona |
| Vergleichbar mit: |
Soft Machine, National Health |
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| Veröffentlicht am: |
28.10.2002 |
| Letzte Änderung: |
4.5.2004 |
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Man mag noch so offen sein für Innovation, Experiment und schrägen Klang - ohne ein bißchen Nostalgie kommt keiner aus, und ich denke, dass Achims Bewertung dieser CD einen solchen Nostalgie-Bonus beinhaltet. Mir ist "Bandwidth" eher zufällig in die Hände geraten. Und da ich den musikalischen Weg der Muffins nicht verfolgt habe, kann ich mich durch das Album auch nicht an gute alte Zeiten erinnert fühlen. Die Schlüsselworte aus obiger Rezension sind für mich "entspannt-jazzig" und "solide". Dies sind Attribute, die man durchaus positiv verwenden kann. Aber gerade die Vokabel "solide" eignet sich ebenso gut auch für die zahlreichen Fälle, in denen man höflichen Respekt und zugleich mangelndes Interesse bekunden möchte. Genauso geht es mir mit "Bandwidth". Was ich hier höre, ist eine Jazz- bzw. Jazzrock-Routine, die keinen tieferen Eindruck zu hinterlassen vermag. Es werden gekonnt Canterburyklischees und Bigband-Sounds miteinander verwoben, aber eine Herausforderung für den Hörer, der dem Jazz gegenüber nicht allzu sehr fremdelt, stellt das gewiß nicht dar, nicht mehr jedenfalls als ein Neoprog-Album für den 70er-gestählten Vertrackt-Rock-Enthusiasten. Dass es zwischendurch sogar etwas seicht zu werden droht, hat mein Mitrezensent ja auch nicht verschwiegen.
Fazit: Solide eben, aber alles andere als aufregend.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
30.5.2003 |
| Letzte Änderung: |
30.5.2003 |
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