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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Pias |
| Durchschnittswertung: |
12.75/15 (4 Rezensionen) |
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Besetzung
| Jón Þór Birgisson |
Vocals, Guitars, Keyboards |
| Kjartan Sveinsson |
Keyboards, Guitar |
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| Georg Hólm |
Bass, Keyboards, Glockenspiel |
| Orri Páll Dýrason |
Drums, Keyboards |
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Gastmusiker
| María Huld Markan |
Violin |
| Edda Rún Ólafsdóttir |
Violin |
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| Ólöf Júlía Kjartansdóttir |
Viola |
| Sólrún Sumarliðadóttir |
Cello |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
1
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6:38
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| 2. |
2
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7:33
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| 3. |
3
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6:33
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| 4. |
4
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6:57
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| 5. |
5
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9:57
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| 6. |
6
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8:48
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| 7. |
7
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12:59
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| 8. |
8
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11:44
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| Gesamtlaufzeit | 71:09 |
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Rezensionen

Bis auf den Namen der Band und die URL ihrer Webseite enthält dieses Album keinerlei Informationen. Weder haben die einzelnen Stücke Titel, noch das Album selbst; der Titel "()" bezieht sich auf zwei klammerförmige Einschnitte im Plastikschuber der CD Box.
"()" geht in eine ähnliche Richtung wie der Vorgänger "Ágætis byrjun", aber die Instrumentierung ist etwas karger, die Musik noch langgezogener, noch zeitlupenhafter, vor allem: noch elegischer geworden. Fast quälend langsam ziehen sich die auf und ab wallenden Orgel- und Gitarrenschleifen dahin, dazu wieder der typische, irgendwie androgyn anmutende Gesang, bei dem man nie sicher ist, ob er jetzt richtige Wörter oder doch einfach nur Laute enthält.
In der zweiten Hälfte des Albums kommt es dann doch ab und an zu etwas heftigeren Ausbrüchen, am Ende des letzten Stücks wird es dann richtig rockend mit fast schon heavy-mäßigen Gitarren, und der namenlose Sänger steigert sich in ungeahnte Höhen.
Fazit: ein absolut faszinierendes Album, das mir noch besser gefällt als "Ágætis byrjun". Zur Untermalung trüber Novembertage bestens geeignet!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
30.11.2002 |
| Letzte Änderung: |
4.3.2003 |
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Zu dem Lob meines Vorredners muss ich wohl ein bisschen Wermut giessen... Leider bin ich nicht ganz seiner Meinung. Sigur Ros gießen hier eigentlich nur neu auf, was die Vorgänger bereits sehr ähnlich lieferten. Das ist zwar nicht schlecht, ganz und gar nicht, aber meiner Meinung nach vielleicht ein bisschen wenig...
Natürlich sind die Klanggemälde gelungen. Natürlich werden Herbstabende toll unterlegt. Natürlich ist es dicht und schwer und so weiter. Aber ist es wirklich nötig? Haben Sigur Ros nicht genau dieselben Aussagen bereits auf Ágætis byrjun bereits getätigt?
Offen gesagt, ich bin nicht sicher, ob diese Einwände berechtigt sind: Reden wir von sinnloser Wiederholung oder von stilistischer Konsequenz? Ich habe dem Album viel Zeit gegeben, mich darüber aufzuklären, aber ich bin bis heute unsicher geblieben. So sei denn nur meine Warnung zur oben angebrachten Empfehlung (die ich bauchmäßig teile) hinzugefügt: Wer sich nicht mit Ágætis byrjun Part 2 zufrieden geben will, sollte sich die Zeit nehmen, einen Nachmittag lang im CD-Laden zu checken, ob ihm die "Neuerungen" für einen Kauf genügen
Anmerkung vom 18.10.2005: Inzwischen muss ich mein Urteil ein wenig revidieren. Ich habe seit einiger sehr wohl nachvollziehen können, was genau meine Vorredner mit Weiterentwicklung meinten. Und wenn man dieses musiktheoretische Gedöns mal weglässt, bleibt folgendes übrig: Eine Band mit einem eigenen Sound, tolle Melodien, perfekte Produktion, viele, viele, viele Ideen und stimmige Atmosphäre. Was wollten wir eigentlich nochmal mehr?
| Anspieltipp(s): |
von vorn nach hinten, jeden Herbstabend |
| Vergleichbar mit: |
Ágætis byrjun ;) |
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| Veröffentlicht am: |
6.6.2003 |
| Letzte Änderung: |
19.10.2005 |
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Es ist gar nicht so einfach, Informationen zu SIGUR ROS zu bekommen. Die CD hat ausser der Webadresse keinerlei arabische Schriftzeichen drauf, dazu ein Booklet aus durchsichtigem Papier, so wie es technische Zeichner benutzen und zudem den verheißungsvollen Titel "()" - was soll man davon halten.
Ein Blick auf die Homepage verrät auch nicht wirklich viel über die Band. Und auch die Musik gibt Rätsel auf. Ziemlich minimalistisch, dazu mit einer eigenwilligen traurigen Atmosphäre, die aber irgendwie auch wieder gar nicht traurig sein kann, weil viel zu viel Elan im Gesang liegt. Ist schon merkwürdig und so wird die Musik sicherlich die Gemüter spalten. SIGUR ROS bauen in ihrer Art eine sehr ungewöhnliche musikalische Stimmung auf. Da werden die Songs vielfach auf dem Piano eingestimmt, basieren auf sehr monotonen Themen, die lediglich durch Einsatz mehrerer Instrumente in Lautstärke und Heftigkeit gesteigert werden und wachsen dadurch auch in ihrer Stimmung. Das mag nun vielleicht eigenartig klingen, so ist es aber - eigenartig.
Und so bleibt unbedingt zu empfehlen, dieses Album lieber nicht blind zu kaufen (wobei das Anhören im CD-Laden sicher nicht ausreicht). Die Klangbilder von SIGUR ROS sind eingenartig aber auch ziemlich einzigartig. Vergleichbares gibt es nicht, macht euch nur auf eine schwere und sehr melancholische Stimmung gefasst. Diese Musik sollte man öfter anhören, vor allem in Ruhe und keinesfalls beim Auto fahren.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
23.6.2004 |
| Letzte Änderung: |
22.6.2004 |
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"()" von Sigur Rós ist seelisch nicht gerade leichte Kost! Okay, vom letzten Konzertbesuch war mir bereits ein Großteil dieser Ansammlung an sehr, sehr ruhigen Titel bekannt, aber so massiv kann einem diese schwermütige Stimmung voller Weltschmerz ganz schön zu schaffen machen. "()" ist nach dem 00er Hammeralbum "Ágætis byrjun" nicht eine bloße Weiterführung, sondern vielmehr eine Neuorientierung des eigenen Stils hin zu besinnlicher Ruhe.
Es fängt bereits bei der künstlerisch sehr wertvollen Gestaltung des Booklets an: transparentes Papier, lediglich bedruckt in verwaschenen Schwarzweiß-Tönen. Dies geht konsequenterweise damit weiter, dass es weder irgendwelche Credits oder Texte, noch Namen für die insgesamt 8 Titel gibt. Nichts soll hier anscheinend von der Musik ablenken.
Aber auch hier geben sich Sigur Rós wesentlich spartanischer als beim Vorgänger. Die ersten vier Titel sind von zurückhaltender Schönheit. Rhythmus, Dynamik oder Gefühlsausbrüche fehlen fast vollständig. Ineinander ruhende Klänge (Gitarre, Bass, Streicher) und sparsamer Gesang sorgen für traurige Atmosphäre, die aber dennoch Hoffnung ausströmt. Doch muss man in der rechten Stimmung für so etwas sein, denn oft bewegen sich die Isländer an der Grenzen des Verträumten, was dem Hörer auch die lieben Äuglein zuziehen kann.
Nach einer 36-sekündigen Pause sind die Songs 5 bis 8 stärker eine Rückkehr zu Dramatik und inhaltlichen Songsteigerungen. Dennoch bleibt die Band größtenteils verhalten, zieht schleppendes Tempo vor. Besonders bei den letzten beiden Titeln spielen Sigur Rós dann ihr ganzes Können aus, wie man auf über zehn Minuten einen Song anwachsen lassen kann, bis er in einem fulminanten, expressiven Ende gipfelt. Diese letzten 25 Minuten der CD sind von solch beeindruckender Dichte, dass man sich wünscht, es würde von dieser emotionalen Tiefe noch mehr auf diesem Album geben.
"()" ist eine Ansammlung von Songs, die wie aus einer anderen Welt klingen. Im Laufe der CD dürfen sie immer mehr die eigenen Emotionen ausleben. Die anfänglich gefangene nordische Unterkühltheit darf gegen Ende in mitreißende Dynamik ausbrechen. Während andere Bands ihre kraftvollsten, besten Titel an den Anfang eines Albums stellen, gehen Sigur Rós genau den anderen Weg. Mit der passenden Hörerwartung eine mutige, aber geglückte Entscheidung, um die ruhigen Stunden des Lebens geschmackvoll zu begleiten.
| Anspieltipp(s): |
7, 8 |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
22.11.2004 |
| Letzte Änderung: |
24.11.2004 |
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