Neroli
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Neroli
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57:58
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| Gesamtlaufzeit | 57:58 |
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Rezensionen

Die Musik auf "Neroli" ist nicht viel anders als die übrige Musik von Brian Eno: Sie fordert den Hörer heraus, und, wenn er mag, eröffnet sie ihm neue Wahrnehmungsmöglichkeiten.
Etwas unzugänglicher und weniger atmosphärisch als beispielsweise "Music for Airports" oder "Apollo", hat "Neroli" jedoch andere Qualitäten. Wie es in der CD-Beilage heißt, bedient sich diese "Thinking Music Part IV" (so der Untertitel der CD) einer speziellen, zu den Kirchentonleitern gehörenden modalen Tonleiter, und zwar der phrygischen. Auf diese Weise lernt man eventuell auch noch etwas über Musiktheorie.
Es braucht nicht extra erwähnt zu werden, dass, wie es sich für "ordentliche" Ambientmusik gehört, die phrygische Tonleiter auf "Neroli" nur im (hoffentlich) hypnotischen Zeitlupentempo stattfindet.
Das gefällt mir: Es sind doch die Eno-typischen, kopflastigen Grenzmusik-Spielereien, wo die gebräuchlichen Hörgewohnheiten aufgegeben werden müssen, wo die für unabdingbar gehaltenen Elemente, wie nachvollziehbare Rhythmen oder Melodien, die in eingefahrenen Zeiträumen abzuwickeln sind (sonst setzt es was), nicht mehr existieren...Was bleibt, sind hängende, sparsam verteilte, durchdacht strukturierte Notengruppen, die je nach Betrachtungsweise frappierend oder langweilig anmuten.
Und, nachdem ein wenig Musiktheorie meine intuitive Wahrnehmung von "Neroli" verfälscht haben wird, kann ich nicht mehr mit letzter Sicherheit berichten, welche der zuletzt genannten Betrachtungsweisen ich ohne die Booklet-Hinweise gewählt hätte. Eine gute Abwechslung (zum Beispiel zu Progmetal) ist "Neroli" allemal...
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
17.4.2005 |
| Letzte Änderung: |
17.4.2005 |
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