Neben entspannenden New Age-Nummern beinhaltet dieser Soundtrack auch einige charismatische Klangbilder, die mit Hilfe von wohldosierten Samples, unaufdringlichen Rhythmen bzw. subtilen Sequencermotiven dahergezaubert werden. "Tiger Forest" bietet eine gelungene Synthese aus komplexem Rhythmus und sphärischer Elektronik. Die fernöstlichen Andeutungen verleihen "Great wall of china" zudem eine besondere Note.
Anspieltipp(s):
The south gate knights,Cradle of prodigies,Tiger forest
Wieder einmal haben Tangerine Dream den Soundtrack zu einem Dokumentarfilm geschrieben. Diesmal über die große chinesische Mauer. Dementsprechend werden immer wieder Elemente fernöstlicher Musik (oder was wir dafür halten) aufgenommen, zumeist in Form spezieller Klangfarben, deren synthetischen Ursprung man jedoch nur allzu deutlich heraushört. Da die Assoziationen zu den Bildern fehlen, wirkt so manches Stück ziellos und uninspiriert. Dann gibt es aber auch andere, die feine Stimmungen heraufbeschwören, insbesondere dann, wenn den Sequenzermustern gegenüber den elektronischen Drums mehr Freiraum gelassen wird.