Broken Barricades
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Repertoire |
| Durchschnittswertung: |
8/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Gary Brooker |
Gesang, Klavier |
| Robin Trower |
Gitarre; Gesang bei 6 und 8 |
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| Chris Copping |
Bass, Orgel |
| B.J. Wilson |
Schlagzeug |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Simple Sister
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5:48
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| 2. |
Broken Barricades
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3:09
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| 3. |
Memorial Drive
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3:43
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| 4. |
Luskus Delph
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3:44
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| 5. |
Power Failure
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4:29
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| 6. |
Song For A Dreamer
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5:36
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| 7. |
Playmate Of The Mouth
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5:03
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| 8. |
Poor Mohammed
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3:05
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| 9. |
Broken Barricades
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2:32
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| 10. |
Power Failure
|
3:09
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| 11. |
Simple Sister
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5:48
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| Gesamtlaufzeit | 46:06 |
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Rezensionen

"Broken Barricades" war das letzte Album mit Gitarrist Robin Trower, der bei Procol Harum zu wenig Gelgenheit sah, seinen stark Blues-orientierten Stil einzubringen, und daraufhin seine eigene Band gründete. Auf "Broken Barricades" zieht er aber noch mal richtig vom Leder, das Album geht viel stärker in Richtung gitarrenbetonter Blues-Rock als seine Vorgänger. Dafür hält sich Bassist/Organist Chris Copping an der Orgel ziemlich zurück, so dass "Broken Barricades" ein eher untypisches Procol-Harum-Album geworden ist.
Die drei Trower-Kompositionen "Memorial Drive", "Song For A Dreamer" und "Poor Mohammed" sind erwartungsgemäß besonders gitarrenlastig geraten. "Memorial Drive" und "Poor Mohammed" klingen dabei ein wenig nach Southern Rock im Stil von Creedence Clearwater Revival. Bei "Poor Mohammed" agiert Trower auch als Sänger. "Song For A Dreamer", ebenfalls von Trower gesungen, ist, dem Titel angemessen, langsamer und ruhiger. Es handelt sich dabei um ein Lied über den von Trower bewunderten Jimi Hendrix.
Aber auch in den restlichen Songs, die alle von Gary Brooker stammen, kracht es teilweise ungewohnt heftig für Procol-Harum-Verhältnisse. Schon das einleitende "Simple Sister" ist richtig heavy gehalten, Brookers Gesang klingt recht aggressiv. Auch "Power Failure" geht in diese Richtung. Dagegen bieten der Titelsong oder "Luskus Delph" eher den für Procol Harum typischen Klassik-Art-Pop. "Playmate Of The Mouth" schließlich ist ein blues-beeinflusster Song in schleppendem Tempo.
Insgesamt ist "Broken Barricades" eher Art-Blues als Art-Rock ;-). Ich finde es jedenfalls gelungen.
| Anspieltipp(s): |
Simple Sister |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
11.2.2003 |
| Letzte Änderung: |
13.8.2005 |
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Der Gitarrist Robin Trower versuchte auf diesem Album, seinen Einfluß auf die Band zu vergrößern, was ihm hier zumindest gelang. Allerdings verließ er danach die Band - Trowers und Brookers Standpunkte waren wohl doch zu verschieden.
"Broken Barricades" kommt also noch rockiger daher als der Vorgänger "Home", der auch schon in diese Richtung schlug. Der Procol Harum-typische Artpop-Anteil geht noch weiter zurück und ist in seiner Reinform eigentlich nur noch auf dem Titelstück, "Simple sister", "Luskus Delph" und "Playmate of the mouth" (nein, das ist kein Druckfehler!) zu hören. Hier kommt teilweise auch ein Orchester zum Einsatz, das besonders auf "Simple sister" sehr effektvoll orchestriert ist. Die restlichen Stücke sind wesentlich rockiger, gitarrenorientierter. "Power failure" beinhaltet gar ein Schlagzeugsolo. "Song for a dreamer", Trowers Hommage an den kurz zuvor verstorbenen Jimi Hendrix, kommt sogar psychedelisch-gedämpft daher.
Dieses ist wahrscheinlich die untypischste Procol Harum-Platte. Aber, wie gesagt, danach verließ Robin Trower die Band und Gary Brooker lenkte die Bahn wieder zurück zum klassischen Art-Pop.
| Anspieltipp(s): |
Simple sister, Song for a dreamer |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
6.11.2005 |
| Letzte Änderung: |
6.11.2005 |
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