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Genesis for two grand pianos

Genesis for two grand pianos

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2000
Besonderheiten/Stil: instrumental; Klassischer Prog
Label: Camino records
Durchschnittswertung: 11.4/15 (5 Rezensionen)

Besetzung

Yngve Guddal grand piano
Roger T.Matte grand piano

Tracklist

Disc 1
1. The Fountain of Salmacis 7.59
2. Mad Man Moon 7.59
3. Can-Utility and the Coastliners 5.52
4. One for the Vine 10.47
5. Down and out 5.10
6. Duke's Travels 6.21
7. Evidence of Autums 5.23
Gesamtlaufzeit49:31


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @ (Rezension 1 von 5)


In ihrer anzunehmenden Hochachtung vor den Genesis-Werken haben die beiden norwegischen Pianisten Guddal und Matte ihre Namen nur als Kleingedrucktes gelten lassen, so dass die vorliegende CD ausschließlich als "Genesis for two grand pianos" vermarktet wird.

Bei den vorliegenden Piano-Aufnahmen der sieben Genesis-Stücke lassen sich kaum Variationen, oder andere Egotrips ausmachen. Stets nah am Original, geben die Pianisten die unvergleichlichen Keyboardparts von Tony Banks wieder, wissen die vokale und rhythmische Komplexität der Klassiker "The fountain of salmacis" und "Can-Utility and the coastliners" überzeugend zu interpretieren, und scheuen nicht vor sehr schwierig für ihre Zwecke zu adaptierenden Stücken wie "Down and out" und "Duke's travels" zurück. Im Vergleich dazu sind "Mad man moon" und "One for the vine" für die beiden Pianisten nur noch positiv verstandene Routine. Das Coverbild stammt übrigens von Paul Whitehead, ohne jedoch Ähnlichkeiten mit Nursery Cryme oder Foxtrot aufzuweisen. Und in seinem kurzem Begleittext fühlt sich Steve Hackett an Stravinsky erinnert.

Altbekannte Genesis-Stücke im neuen, klassischen Gewand : geschmackvoller als die meisten den einzelnen Rockbands gewidmeten Best of-Sampler mit Orchester. Wie wäre es dann mit Yes für drei akustische Gitarren, oder Gentle Giant für vier Cellos?

Anspieltipp(s): The fountain of salmacis
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 28.2.2003
Letzte Änderung: 28.2.2003
Wertung: 11/15

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Von: Michael Weinel @ (Rezension 2 von 5)


Ich möchte hier in erster Linie der bereits vorhandenen Rezension zustimmen.

Viel mehr gibt es dazu nicht zu sagen: das bisher beste - und sicher auch originellste - "Tribute"-Album an meine offizielle Lieblingsband! :-)

Handwerklich zum allergrößten Teil vom Feinsten, originelle Arrangements - definitiv hörenswert für Genesis-Fans, die die Songs auch mal in anderem Sound-Gewand bewundern wollen.

Zudem gibt's die CD inzwischen sehr preiswert (z. B. bei amazon.de), zugreifen, es lohnt!

Anspieltipp(s): Alle!
Vergleichbar mit: Tony Banks solo (haha, Wunschtraum!)
Veröffentlicht am: 4.5.2003
Letzte Änderung: 4.5.2003
Wertung: 12/15

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Von: Jörg Schumann @ (Rezension 3 von 5)


Routinemässig glitten meine Finger durch die CD Regale : E (stop, Emerson, Lake, Palmer), F, G (stop, Genesis) und plötzlich ein neues cover. "Genesis for two grand pianos". Neugierde pur, aha, Steve Hackett hat was dazu gesagt und dann die Titelauswahl : wenn ich meine Rezis der ersten paar Genesisalben durchgehe, sind fast ausnahmslos die Titel dieses Tributealbums auch meine Favoriten oder Highlights. Rein in den Player und......traumhaft. Gefühl pur, toll umgesetzt und interpretiert. Die perfekte "alternative"-Genesis-Scheibe. "Genesis ist tot, es lebe Genesis". Das sagten sich zwei norwegische Pianisten der "Academy of music" in Oslo und spielten auf zwei Steinway D Grand Pianos diese Klassiker ein. Sehr nahe am Original kann man die Stücke sehr gut mitverfolgen, kann heraushören, welche Hand gerade welches Instrument bzw. welche Melodie spielt . Gefällt mir sehr gut. Manchmal hätte ich mir zwar gewünscht, wenn die Stücke etwas mehr variiert oder mal eine Prise Jazz eingestreut worden wäre. Aber dennoch : das beste "Genesisalbum" seit langen, langen Zeiten.

Einziger Wermutstropfen : das Album ist viel zu kurz. Angeblich haben beide Musiker unabhängig voneinander jahrelang Genesiswerke auf dem Klavier gespielt. Zwei Hände waren jedoch zu wenig, um die komplexen Stücke so zu spielen, wie es sich ein jeder eigentlich vorstellte. Erst als sich Yngve Guddal und Roger T Matte kennenlernten und merkten, dass sie beide die gleiche Musik liebten, wurde aus der Idee ein konkretes Projekt. Da müssten die beiden doch bestimmt ein ganzes Dutzend Stücke auf Lager haben, oder ? Im übrigen arbeiten Guddal und Matte unterdessen an Vol.2.....

Anspieltipp(s): Frevel ! Alles natürlich !
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 3.6.2003
Letzte Änderung: 3.6.2003
Wertung: 12/15
das beste Genesisalbum des 21.Jh !

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Von: Fix Sadler (Rezension 4 von 5)


Toll!

Ich stimme meinen Vorrednern zu (die verantwortlich für diesen Kauf sind - Danke!).

Geschmackvoll, transparent, nahe am Original und doch so eigen aufgrund des Piano-Konzepts.

Genesis For Two Grand Pianos: zum nebenbei hören oder zum fallen lassen und in den schönen Kompositionen einer meiner Lieblingsbands zu schwelgen.

Das beste Genesis Tribute Album? Jawoll!

Anspieltipp(s): The Fountain Of Salmacis
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 6.7.2003
Letzte Änderung: 6.7.2003
Wertung: 11/15

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Von: Ralf J. Günther @ (Rezension 5 von 5)


Maßstabsetzend im Bereich der sogenannten "Tribute"-Alben, nicht nur in Bezug auf Genesis.

Was auf den ersten Blick vielleicht spröde erscheinen könnte, die Reduzierung des Sounds auf reine Pianoklänge, erweist sich bei näherem Hinhören als das Gegenteil. Die Musik wirkt edel und ist zugleich so unterhaltsam, dass man die Kürze der Spieldauer wirklich nur bedauern kann.

Ein echter Tipp!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 29.7.2003
Letzte Änderung: 29.7.2003
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Genesis for two grand pianos

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2004 Genesis For Two Grand Pianos Vol. II 10.67 3

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