The Chronicle of the Black Sword
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Hawkdiscs / DOJO Ltd. |
| Durchschnittswertung: |
9.5/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Dave Brock |
vocals, guitar, keys |
| Harvey Bainbridge |
keys, voice of "Arioch" |
| Huw Lloyd-Langton |
lead guitar, lead vocals on "Sea King" |
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| Alan Davey |
bass, backing vocals |
| Danny Thompson |
drums |
| Dave Charles |
percussion |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Song of the Swords
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03:24
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| 2. |
Shade Gate
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02:59
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| 3. |
Sea King
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03:22
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| 4. |
The Pulsing Cavern
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02:31
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| 5. |
Elric The Enchanter
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04:47
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| 6. |
Needle Gun
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04:11
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| 7. |
Zarozinia
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03:19
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| 8. |
The Demise
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01:01
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| 9. |
Sleep of a thousand Years
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04:08
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| 10. |
Chaos Army
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00:51
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| 11. |
Horn of Destiny
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06:18
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| 12. |
The War I Survived
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03:57
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| 13. |
Voice inside my Head
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04:56
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| Gesamtlaufzeit | 45:44 |
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Rezensionen

Dem Gerücht nach hat Lemmy "Hawkwind" verlassen um "Motorhead" zu gründen, weil ihm die Musik zu wenig Power hatte und nicht rockig genug war.... nun ja, da hätte er vielleicht mal bis zum 85er Output "The Chronicle..." warten sollen ;-)
Die eigentlichen Spacerocker "Hawkwind" veranstalten hier eine Hardrock-Schlacht bislang - für diese Band - ungeahnten Ausmasses. Allerdings bleiben die bandtypischen Merkmale wie eher monotone Rhythmen, wabbernde Synthie-Sounds, teilweise mehrstimmiger Gesang erhalten. Dies gibt eine sehr spannende und interessante Mischung, was dieses Album zu einer absoluten Besonderheit macht. Die Songs setzen konzepthaft eine Fantasy-Geschichte um, die auf den "Elric"-Büchern von Michael Moorcock basiert. Michael Moorcock war früher auch schon mal als Musiker, Texter, Live-Performer Teil von Hawkwind.
Am Anfang wiegt einen Synthie-Gegrummel noch in Sicherheit, bis dann unvermittelt die Gitarre losbricht und einen in einen Heavy-Song zum Auftakt förmlich hineinwirft. Dazu kommen sehr treibende, teilweise fast geschriene, Vocals. Im Gegensatz dazu bremst "Shade Gate" das Ganze gleich wieder ein bisserl 'runter und verwähnt mit Vögelgezwitscher und Synthie gewaber, fast ein bisschen Ambient-Musik. Danach zieht "Sea King" wieder ziemlich an (und wird leider vom Gitarristen Lloyd-Langton gesungen). Der Rest der Songs sind dann eher flotter Natur, unterlegt von einem meist einfachen, aber hypnotischen Rhythmus. Erwähnenswert vielleicht "Zarozinia", ein ziemlich schöne Ballade. In dieser Form war mir solches Songmaterial bis dahin unbekannt von Hawkwind, aber die "Chronicles" sind halt auch ein besonderes Album....
Das das Ganze auch Live besonders gut funktioniert, kann jeder auf den "Live Chronicles" nachhören (die auch schon auf diesen Seiten besprochen wurden).
| Anspieltipp(s): |
Song of the Swords, Elric The Enchanter |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
16.2.2003 |
| Letzte Änderung: |
20.6.2003 |
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In den frühen 80ern hatten Hawkwind, offenbar in der Folge eines Besetzungswirrwarrs, die Richtung eines eher konfusen Stils eingeschlagen, der zuletzt (also 1982) auf "Church Of Hawkwind" eher fragwürdige und zerrissen wirkende Songs präsentiert hatte. Drei Jahre später schien der Ausweg dann gefunden zu sein: Mit "The Chronicle Of The Black Sword" konnte man nicht nur ein Konzeptalbum präsentieren, sondern noch dazu eines über das Schaffen von Michael Moorcock, von Alters her durch seine Mitwirkung an Hawkwinds goldener Zeit von "Doremi Fasol Latido" bis "Warrior On The Edge Of Time" bekannt.
Und auch die Musik scheint sich diesem Konzept angepasst zu haben: Eine ganze Menge straight rockender Stücke fährt das Album auf, womit Hawkwind dann wieder recht fest im Sattel ihres Stils sitzen. Auch wenn man hier sicher einschränken muss, dass der Stil von "Song Of The Swords", "The Sea King", "Elric (The Enchanter)", "Needle Gun", "Sleep Of A Thousand Tears" und "Horn Of Destiny" im Prinzip schon zu "Sonic Attack"-Zeiten mit Stücken wie "Rocky Paths" oder "Disintegration" erfunden wurde, bestand er doch aus einer Anpassung der üblichen Bandschemata an die 80er-Gewohnheiten.
Lustigerweise weckt allerdings die geballte Sammlung derartiger Songs auf diesem Album hier meinerseits die Assoziation an die ebenso verschrobenen wie futuristischen Amis von Blue Öyster Cult und ihre zeitgenössischen Alben ("Fire Of Unknown Origin", "The Revolution By Night"), auch wenn hier weder deren Klasse noch Variantenreichtum erreicht wird. Das liegt vor allem daran, dass Hawkwind ihren rhythmusbetonten Stampfer-Habitus in den Rocknummern auf "Chronicles" praktisch nie ablegen und melodisch eher flache Nummern wie "Needle Gun" richtig nervig werden können. Auch fehlt den Songs oftmals bei der Soloarbeit die klangliche Farbe, und Dave Brock ist alles andere als ein herausragender Sänger.
Logischerweise besteht die andere Hälfte (von der Anzahl der Stücke her) bzw. das restliche Drittel (bezogen auf die Spielzeit) von "Chronicle Of The Black Sword" entsprechend aus elektronischen Zwischenspielen, die allerdings nicht mehr so die ganz große Klasse früherer Zeiten ("Virgin Of The World", "Hall Of The Mountain Grill") haben. "Shade Gate" etwa ist zu monoton geraten, und "The Demise" sowie "Chaos Army" sind krude Hörspiele voller lächerlicher Soundeffekte.
Unterm Strich ist "Chronicle Of The Black Sword" damit eine kuriose Angelegenheit: Einerseits haben sich Hawkwind hier stilistisch konsolidiert und liefern ein eigentlich recht schlüssiges und homogenes Konzeptwerk ab. Andererseits sind die Songs selber über weite Strecken nicht gerade spektakulär geraten und in melodischer Hinsicht eher wenig abwechslungsreich, was das Hörerlebnis hier doch ziemlich schmälert. Insofern geht damit auch im Jahr 1985 der Weg von Hawkwind nur langsam wieder bergauf.
| Anspieltipp(s): |
Song Of The Swords, Sleep Of A Thousand Tears |
| Vergleichbar mit: |
Blue Öyster Cult :-) |
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| Veröffentlicht am: |
22.11.2012 |
| Letzte Änderung: |
23.11.2012 |
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