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Magdalena (Jap.)

Magdalena

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1987
Besonderheiten/Stil: RetroProg
Label: Musea
Durchschnittswertung: 8.5/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Megumi Tokuhisa vocals
Tako Fujii guitar
Youzou Kashima keyboards
Chokura Nishiguchi bass
Nubuo Ito drums

Tracklist

Disc 1
1. Leanhaun-Shee 7:49
2. Anna-Magdalena 3:53
3. Shadow 4:46
4. Waltz 4:41
5. Omen 10:12
6. Lagrima 8:49
7. Left-Alone 2:44
Gesamtlaufzeit42:54


Rezensionen


Von: Dennis Egbers @ (Rezension 1 von 2)


Magdalena sind eine weitere Band der "großen Zeit" (im Hinblick auf den kommerziellen Erfolg betrachtet) des japanischen Prog Mitte und Ende der 80er Jahre. Wie viele andere Bands der Zeit auch stammen sie aus Osaka - überhaupt kann man die japanischen Progbands wohl fast zu 100 % auf die Regionen Tokyo (meist die schrägere Seite) und Osaka-Kobe-Kyoto (eher melodisch) verteilen. Es frage mich aber bitte keiner, woran das liegt und woher die Unterschiede kommen...

Magdalena bestätigen jedenfalls oben genannte Regel und spielen einen sehr melodischen Prog, teilweise in den kürzeren Stücken sogar etwas in Richtung Melodic Rock tendierend. Wobei dies nicht heißen soll, daß die Stück flach oder anspruchslos seien - an diesen Klippen mogeln sie sich nämlich geschickt vorbei. Nichtsdestotrotz wissen wie so oft auch hier die längeren Stücke mehr zu überzeugen als die kürzeren. Gleich der Opener kann einen mit schönen Gitarrensoli, aber auch hervorstechenden Akzenten durch Youzou Kashima an den Keyboards, positiv überraschen. Hinzu kommt der wirklich gute - wenn auch manchmal sehr hohe - Gesang von Megumi Tokuhisa, die ja immer noch (nun bei Teru's Symphonia) im Progbereich aktiv ist. Nach den kürzeren Stücken, die wohl teilweise in den 80ern noch singletauglich gewesen sein dürften, können Magdalena mit Omen und Lagrima noch einmal mit zwei echten Sahnestücken aufwarten, die noch einmal demonstrieren, daß die Stärken der Band eindeutig auf der melodischen Seite liegen, für die sie ein echtes Gespür zu haben scheinen. Zum Schluß dann noch ein kurzes Outro, das einen ruhigen, passenden Ausklang des Albums liefert.

Fazit: Den Freunden des melodischen, nicht zu komplexen Prog sei ein Reinhören durchaus empfohlen, denn Magdalena können in dieser Hinsicht wirklich überzeugen. Metaller und Anhänger krummer Takte allerdings seien eher gewarnt, daß dürfte wohl eher nicht das passende für ihren Geschmack sein.

Anspieltipp(s): Leanhaun-Shee, Lagrima
Vergleichbar mit: pfff..., Genesis zur frühen Collins-Zeit vielleicht
Veröffentlicht am: 11.3.2003
Letzte Änderung: 17.6.2004
Wertung: 9/15

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Von: Kristian Selm (Rezension 2 von 2)


Was bei so vielen Bands aus Japan gilt, macht auch den Einstieg in die Musik von Magdalena nicht gerade leicht. Die Rede ist natürlich wieder mal vom schmachtend tremolierenden Gesang der in unglaublichen Höhen tremolierenden Chanteusen aus den fernen Osten. Sängerin Megumi Tokuhisa schraubt ihr Organ in für europäische Ohren kaum geglaubte Tonhöhen und eigenartige Notenfolgen, was natürlich nicht immer leicht zu verdauen ist.

Magdalenas Musik dagegen ist wesentlich leichtere Kost, denn mit geradliniger Zielstrebigkeit geht es fast immer direkt am progressiven Neo Prog / Sinfonic Mainstream entlang. Zugängliche, schöne Melodien, in kurzen Passagen auch mal härtere Gitarren, um nicht zu seicht zu wirken, letztendlich aber gut gespielter Prog Rock melodischer Ausprägung mit asiatischem Exotic Touch und klassischen Elementen. Weiche Keyboardsounds mit genügend, aber nicht überladen wirkendem Bombast, zwischen denen sich Megumi Tokuhisa's Stimme unwiderstehlich einprägt.

Ob man diese Musik als zu gewöhnlich und damit eine Spur zu langweilig einordnet, oder an ihrer melodischen Eingängigkeit Gefallen findet, hängt von der persönlichen Einschätzung ab. Ende der 80er Jahre stieg Magdalena zur Kultband in Japan auf, nichtsdestotrotz wird das Gefallen oder Missfallen bei uns recht eindeutig, neben der Musik, beim Gesang entschieden.

Anspieltipp(s): Leanhuan Shee
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 5.3.2005
Letzte Änderung: 5.3.2005
Wertung: 8/15

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