Concert Bobino 1981
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Stella Vander |
vocals |
| Lisa Deluxe |
vocals |
| Yvon Guillard |
saxophon |
| Alain Guillardv |
trumpet |
| Guy Khalifa |
piano, vocals |
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| Benoit Wideman |
piano |
| Jean-Luc Chevalier |
air bass |
| Dominique Bertram |
earth bass |
| Doudou Weiss |
drums |
| Christian Vander |
drums, vocals |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Zaïn
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7:39'
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| 2. |
Hhaï
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12:52'
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| 3. |
Ürgon Gorgo
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6:04'
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| 4. |
Retrovision (Attahk)
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19:48'
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| Gesamtlaufzeit | 46:23 |
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| Disc 2 |
| 1. |
Who's my love
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7:07'
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| 2. |
Otis
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12:48'
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| 3. |
Zëss (Extrait)
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30:19'
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| 4. |
You
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15:47'
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| Gesamtlaufzeit | 66:01 |
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Rezensionen

Und noch eine Liveaufnahme aus der "Akt"-Serie. Auch hier ist die Tonqualität ziemlich gut. Musikalisch ist es die Phase des Übergangs: teilweise noch die alten MAGMA, wie man sie z.B. aus den "Retrospektïw"-Aufnahmen kennt, teilweise schon so, wie sie später auf "MERCI" klingen werden.
"Zaïn" ist eine Mischung zwischen der Einleitung zu MDK und der "Retrovision"-Version auf der "Retrospetiw 3". "Hhaï" kommt noch energischer daher, mit wüsten Keyboard-, Bass- und Gitarrenduellen, einfach grandios. Dazu haut Vander so kraftvoll auf den Drums herum,dass man Angst bekommt, die Bühne bricht zusammen. "Ürgon Gorgo" klingt wie eine Mischung aus einer Phrase aus dem "Attahk"-Album und "Üdü Wüdü". Hier ist besonders das Spiel der beiden Bassisten erwähnenswert - kraftvoll. "Retrovision" ist eine wüstere Ausgabe des gleichnamigen Songs der "Retrospetiw 3-CD"
Die zweite Cd beginnt mit "Who's my love" - und hier beginnt quasi der "Merci"-teil des Konzertes. Der Song ist sehr viel geradliniger gehalten, monotonere Pianophrasen, dazu ein dezentes Schlagzeug und leider sehr discomäßige Backingvocals.Nur die Ausbrüche der Bläser und Bassisten geben dem Song etwas Power. Nicht so weltbewegend. Dafür ist "Otis" schon drei Nummern besser. Der Song beginnt mit einer sehr ruhigen Orgeleinleitung, das Schlagzeug klingt dann eher wie ein Drumcomputer, aber der Song lebt nur vom Gesang Vanders, der dem Song einfach Seele gibt. Dazu kommen wunderschöne Basslinien. Was stört, das das Publikum anscheinend beim Refrain mitsingen möchte. Hier zeigt sich deutlich das Konzept, dass später mit "Offering" weitergeführt wird. "Zëss" ist eine Mischung aus den alten MAGMA, mit einem durchgehenden, monotonen Schlagzeugrhythmus und Piano, dazu 'erzählt' Vander den Text.nach knapp über 10 Minuten geht der Song dann aber los und ist eine perfekte Mischung aus den fast spirituellen Rhythmen der 'alten' MAGMA und dem "Offering"-Konzept mit dem Stimmexperimenten von Vander. Durch die große Besetzung mit zwei Bässen (und einer Gitarre, oder kommt man mit einem Bass so hoch?) klingen die Songs aber noch deutlich mehr nach MAGMA. Der letzte Song,hätte auch später auf "Merci" erscheinen können, teilweise schon sehr funky. Guy Khalifa übernimmt hier auch teilweise schon den Leadgesang. Stellenweise zitieren sie "Dondai" aus dem "Attahk"_Album, allerdings stark in Richtung Disco gezerrt. Passend dafür animiert Khalifa (?) das Publikum zum Mitsingen (und das bei MAGMA!!). Naja, nett aber absolut nicht weltbewegend.
Wer den Übergang von MAGMA zu OFFERING kennenlernen will, findet hier die ersten Ansätze. Aber insgesamt eher eine durchwachsene Platte, obwohl "Zëss", "Otis" oder auch "Hhaï" sehr zu empfehlen sind.
| Anspieltipp(s): |
Zëss, Otis, Hhaï |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
20.4.2002 |
| Letzte Änderung: |
14.8.2005 |
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Durchwachsen, das kann man wohl sagen. An die alten Magma erinnert hier eigentlich nur noch "Hhaï", das in einer noch kraftvolleren Version als auf (dem ebenfalls sehr durchwachsenen) "Retrospektïw 3" dargeboten wird. Der einsame Höhepunkt der ersten CD, auf der sonst nur noch das coole Intro zu "Zaïn" bemerkenswert ist, wo die einzelnen Sänger(innen) in einer Art Dialog vorgestellt werden bzw. jeder verkörpert eines der vier Elemente - so in etwas verstehe ich das. Leider wandelt sich "Zaïn" danach in eine Art "funky disco"-Stück. In die gleiche Richtung geht auch "Retrovision", das mit penetrantem "Ooh Baby"-Gekreische nervt.
Die zweite CD enthält dann noch mal zwei echte Schätzchen in Form von "Otis" (benannt nach dem Soulsänger Otis Redding, den Vander in der gesprochenen Einleitung erwähnt) und "Zëss". Beide sind musikalisch eher einfach gehalten, weit entfernt von der mystischen Wucht früherer Magma-Epen - aber das passt hier hervorragend, denn beide Stücke beziehen ihre Faszination aus der beeindruckenden Vokalakrobatik Christian Vanders, die durch die sparsame Begleitung noch eindringlicher wirkt.
Erwähnenswert ist noch das abschließende "You". Nicht wegen des Stücks an sich, es ist halt wieder Marke "funky disco", sondern wegen der folgenden Vorstellung der Band, in der Vanders Stimme wieder allerlei Kapriolen schlägt.
Wie gesagt, ein durchwachsenes Album. Die lohnenswerten Stücke "Hhaï", "Otis" und "Zëss" machen etwa die Hälfte der Spielzeit aus; ob es sich lohnt, dafür noch mal die gleiche Menge teils sehr disco-lastiger Musik mitzuerwerben, muss halt jeder für sich entscheiden.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
15.8.2005 |
| Letzte Änderung: |
15.8.2005 |
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