Never for ever
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Informationen
Allgemeine Angaben
| Erscheinungsjahr: |
1980 |
| Besonderheiten/Stil: |
ArtPop |
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| Label: |
EMI |
| Durchschnittswertung: |
10.5/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
Gastmusiker
| John Giblin |
Bass |
| Larry Fast |
Prophet |
| Morris Pert |
Percussion |
| Brian Bath |
Guitar |
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| Alan Murphy |
Guitar |
| Del Palmer |
Bass |
| Max Middleton |
Keys, Guitar |
| and Paddy Bush, Preston Heyman, Stuart Eliott |
Martin Ford Orchestra |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Babooshka
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3:20
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| 2. |
Delius (Song of Summer)
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2:51
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| 3. |
Blow away (For Bill)
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3:34
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| 4. |
All we ever look for
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3:48
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| 5. |
Egypt
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4:12
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| 6. |
The Wedding List
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4:15
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| 7. |
Violin
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3:15
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| 8. |
The infant Kiss
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2:50
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| 9. |
Night scented Stock
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0:51
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| 10. |
Army Dreamers
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2:58
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| 11. |
Breathing
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5:29
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| Gesamtlaufzeit | 37:23 |
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Rezensionen

Gleich vorweg: Kates dritter Longplayer "Never for Ever" ist ohne Zweifel ein sehr gelungenes Album. Beginnt etwas schwächer, aber ab Titel 3 ist es ein Ohrenschmaus.
Es beginnt mit der unvermeidlichen Single, "Babooshka" - nicht umsonst ist Kate Bush so bekannt - auf jeder Scheibe war ein gut gemachter Ohrwurm. "Delius" ist trotz netter Gesangsarrangements mit dem unterlegten Drumcomputer etwas blutleer. Ansonsten ist "Never for Ever" herrvorragend produziert von Jon Kelly und Kate herself. Und ab Titel 3 bekommen wir dies deutlich zu spüren... überhaupt sind hier doch ein paar alte Bekannte am Werk an die das Album zu einem Genuß machen: John Giblin (Brand X), Larry Fast (siehe Peter Gabriel), Moris Pert (Gong) u.a. ...
Und natürlich ist dies ein typisches Kate-Album, weil alles, Giblins seufzender und singender Bass, die dezenten aber tragenden Strings, Kates magischer Gesang, gelungene Background vocals, souveräne, bezaubernde Keyboards und die Violine unter Kates Regie steht und einen faszinierenden Klangteppich webt. Bühne auf: für Märchen, Geschichten, sanft bis erschreckend, mystisch und geheimnisvoll... Proglastigeres ("Egypt": verspielt - mystisch), "Violin": (Rockröhre Kate!), wie Romantisches ("The Infant Kiss"), oder Folklastiges (dem ironischen "Army Dreamers"), steigert sich "Never for Ever" stetig und entläd sich in der genialen Prog-Hymne "Breathing". Ein Song aus der Kategorie 15 Punkte! Was mir an dem Album auch gefällt, ist dass es sich kaum abnutzt, im Gegensatz zu manchem neueren Kate-Album.
| Anspieltipp(s): |
All we ever look for, Violin, Army Dreamers, Breathing |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
10.5.2003 |
| Letzte Änderung: |
21.4.2004 |
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"Never for ever" ist reifer, geschliffener und etwas mainstreamiger als seine Vorgänger. Die Stimme ist erwachsener geworden, die Stücke zum Teil etwas rockiger. "Babooshka" ist ein netter, aber ziemlich anspruchsloser Beinahe-Hit. "Delius" befremdet durch Drumcomputer und eine Männerstimme, die vor sich hin brummt, wie ein saft- und kraftloser Maori. Und nach Sommer hört sich das nun gar nicht an. Unnötig. Auch "Blow" kann mich noch nicht überzeugen. Das gab es ähnlich auf den ersten beiden Alben auch schon. Das Stück gewinnt durch das Martin Ford Orchestra einfach ein wenig an Dichte im Gesamtklangbild, wirkt etwas voluminöser, als dies die Stücke auf "Lionheart" und "kick inside" waren, aber wirklich hinzugewonnen haben die Kompositionen für mich nicht. Auch werden mehr Synthesizer und mehr SoundEffekte eingesetzt als zuvor. Das macht die Stücke vielleicht etwas farbiger. Aber sonst : The wedding list ist anfänglich die Fortsetung von Coffee homeground. Der Schluss des Stücks ist dann ganz spannend und lässt einen mit den Fingern schnippen. Mit "Violin" kann ich dann wieder weniger anfangen. Was mich mehr nervt, als die hohe Stimme auf kick inside sind diese gejaulten Quietscher, mit denen jede zweite Textzeile beendet wird. Und überhaupt : Kate Bush sollte keine simplen 3-Stufen-Rocker schreiben. Das passt überhaupt nicht zu ihrer Stimme. Jawoll !
Mit "the infant kiss" kehrt sie wieder in ihr Revier zurück, was gleich viel ehrlicher und überzeugender rüberkommt. Ein Lichtblick dieses Albums. Ebenso das kurze "night scented stock". Mit "army dreamers" folgt der zweite Hit der Platte, der einen durch seinen wiegenden Waltzer-Rhythmus umgarnt.
"Breathing" ist dann das Meisterstück der Platte und eines der Ueberwerke der Künstlerin schlechthin. Perfekt das Zusammenwirken der einzelnen Instrumente und der Stimme. Ein singender, weicher Bass, sanfte Trommelwirbel, glockenhelles Klavier und die "atmende" Melodie von zwei stets wiederholten, benachbarten Tönen, dazu Kates` "out-in". Am Ende etwas Bombast, harte Gitarrenriffs, die Stimme nimmt an Intensität zu, ein Chor unterstützt. Das ganze erinnert mich ein wenig an PinkFloyd.
Ohne "Breathing" wäre "Never for ever" Durchschnitt. Das Album hat für mich weniger Klasse als "the kick inside", bringt ausser einer reiferen Produktion, dichteren Arrangements und der erwachseneren Stimme nicht wirklich was Neues. Breathing ist ein Meisterwerk.
| Anspieltipp(s): |
Breathing |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
12.5.2003 |
| Letzte Änderung: |
12.5.2003 |
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