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Manfred Mann's Earth Band

Solar Fire

(Siehe auch: Leitfaden "Progverwandter Rock und Pop der 70er")
Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1973
Besonderheiten/Stil: Klassischer Prog
Label: Bronze Records
Durchschnittswertung: 13.67/15 (3 Rezensionen)

Besetzung

Manfred Mann Keyboards
Mick Rogers Vocals, Guitars
Chris Slade Drums, Percussions
Colin Pattenden Bass

Tracklist

Disc 1
1. Father of day, father of night 9:55
2. In the beginning, Darkness 5:21
3. Pluto the dog 2:47
4. Solar fire 5:15
5. Saturn, Lord of the ring / Mercury, the winged messenger 6:31
6. Earth circle Part 2 3:22
7. Earth circle Part 1 3:55
8. Joybringer   (Bonustrack) 3:24
9. Father of day, father of night   (Bonustrack (single edit)) 3:03
Gesamtlaufzeit43:33


Rezensionen


Von: Andreas Pläschke @ (Rezension 1 von 3)


Wenn ich gefragt werde, welche Rockbands den Syntheziser perfekt in ihre Musik eingebaut haben (und wir sind in den Zeiten der monophonen Moog oder ARP!!!), dann fallen mir THE WHO (man höre sich nur mal WHO'S NEXT an) und eben MMEB ein. Und Mann ist für mich der beste Minimoogspieler in der Rockwelt. Mit dieser, ihrer vierten LP, haben sie ein Meisterwerk geschaffen: perfekte Symbiose aus Orgel, Moog, Gitarre, unterlegt von kraftvollem, aber vielseitigem Schlagzeug- und Bassspiel. Und ich muss noch sagen, obwohl Thompson die melodischere und kraftvollere Stimme hat, mir Rogers Gesang viel besser gefällt, er hat das gewisse Etwas, man vergleiche nur mal "Spirits in the night" in beiden Gesangsversionen, Thompson klingt mir einfach zu glatt.

Dieser LP liegt HOLST "Die Planeten" zugrunde. Mit ätherischen Frauenchören aus den Sphären beginnt die Platte, und Mann zeigt seine ganze Kunst, fremde Songs (hier mit "Father of day.." wieder ein Song von Dylan) so perfekt umzumodeln, dass man glaubt, die Band habe den Song geschrieben, ein wunderbar kraftvolles und zugleich zerbrechliches Lied, mit genialen Passagen am Moog oder der Gitarre und toller Gesangsleistung von Rogers.

Song 2 ist ein treibendes Rockstück, dass mittendrin mal eben das Tempo wechselt um in die typischen MMEB-Improvisationen zu münden, die diese Band auszeichneten - kein Vergleich zu späteren Werken ab 1976. "Pluto the dog" ist dagegen ein Mann-dominiertes Instrumental, mit holzartig klingendem Moog und witzigen Hundegebelleinlagen. Das soll wohl Pluto sein, der Hund von Mickey Mouse, und ich weiss bis heute nicht, ob das nun auch elektronisch erzeugt wurde.

Seite 2 wird von "Solar fire" eingeleitet, einem Schwesternstück zu "Father.." , ebenso kraftvoll und zerbrechlich. "Saturn.." kommt im langsameren Bluestakt daher, während das direkt folgende "Mercury.." aus schnelleren Percussions und Minimoog besteht. "Earth circle 2" beginnt mit einer kurzen Gesangsstrophe, um sofort danach mal wieder ein Wechselspiel Mann / Rogers einzuleiten. "Earth circle 1" ist abschließend eine sanfte Ballade, die aber ab der Mitte eher Richtung Jazzrock geht, ein in weiter Ferne erklingender Rogers beendet dann die ursprüngliche LP mit einer letzten Gesangseinlage. Insgesamt überwiegen die Instrumentalpassagen, was mir die erste Ausgabe der Earthband so sympathisch machte.

Auf der remasterten CD findet sich als Bonustrack die vorab veröffentlichte Single "Joybringer", die eher Hitparadenqualität hat, sehr eingängig ist, aber ich liebe sie, immerhin war das der Song, der mich überhaupt erst auf die Earthband aufmerksam gemacht hatte in jenen Jahren. Hier zeigt Mann mal wieder, wie man tolle Songs schreiben kann, die trotzdem radiotauglich sind. Auch eine alternative, bisher unveröffentlichte Singleversion von "Father.." ist enthalten, weil die ursprüngliche Single bis zur Veröffentlichung nicht mehr aufzutreiben war. Witzig ist auch, daß man bei der Bearbeitung die quietschenden Drumpedals nicht rausgemixt hat. Fazit. Die LP ist perfekt, Punktum!

Anspieltipp(s): alles
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 20.4.2002
Letzte Änderung: 23.11.2015
Wertung: 15/15

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Von: Christian Rode @ (Rezension 2 von 3)


Das Album "Solar Fire" ist in seiner Art einfach perfekt. Dieser Eindruck hat sich auch in meinem Hirn festgesetzt, seitdem ich die LP vor weiß-Gott-wieviel-Jahren das erste Mal gehört habe. Seitdem habe ich Solar Fire immer wieder gehört und es hat nichts von seiner Faszination verloren.

Manfred Mann hat mal in einem Interview geäußert, dass er sich wochenlang Pink Floyd angehört habe und danach Solar Fire aufgenommen hat. Dabei klingt Solar Fire keineswegs nach Pink Floyd, sondern vollkommen eigenständig und doch mit keinem anderen Album der Earth Band vergleichbar. Solar Fire ist ein echtes Konzept-Album über die Planeten des solaren Systems und hat - perfekt mit Synthesizer-Sound umgesetzt - diesen unglaublichen Science-Fiction-Touch.

Allein schon der Anfang des Albums Father of Day, Father of Night, der mit Engelschören einsetzt, um dann unglaublich wuchtig über den Hörer hinwegzurollen, ist ein Erlebnis. Tatsächlich hat Solar Fire keinen Aussetzer, sondern hält das einmal vorgegebene Niveau mühelos. Proggiger sollte es bei der Earth Band nicht mehr werden. Was die Qualität der Kompositionen, die Virtuosität und die konzeptionelle Umsetzung betrifft, nimmt es Manfred Mann hier mit allen Größen des "echten" Prog auf.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 27.11.2003
Letzte Änderung: 2.3.2012
Wertung: 15/15

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Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 3 von 3)


Zum Thema Solar Fire & Gustav Holst muss ich noch was loswerden: Solar Fire ist keineswegs, wie man bisweilen liest, eine "Bearbeitung" von Holsts Planeten-Suite; die Inspiration ist eher konzeptioneller Art, d.h. es handelt sich um eine Sammlung von Rocksongs zum Thema Planeten, die aber mit Holsts Musik nichts zu tun hat.

Die einzige wirkliche Holst-Bearbeitung ist Joybringer, das aber auf der ursprünglichen LP gar nicht drauf war. Dem Song liegt der Satz Jupiter, the bringer of jollity aus der Planeten-Suite zu Grunde. Wer sich nun fragt, was Jupiter mit Fröhlichkeit zu tun hat: Holst war mehr von Astrologie als Astronomie inspiriert.

Wie im Beiheft der Remaster-Ausgabe von Solar Fire zu lesen ist, wurden zunächst auch andere Teile der Suite bearbeitet; diese konnten jedoch nicht verwendet werden, da Holsts Tochter als Inhaberin der Rechte an der Suite ihre Zustimmung nur zur Verwendung des Jupiter-Teils gab.

Was die Bewertungen der Kollegen betrifft, so finde ich 15 Punkte bei aller Liebe zur (frühen) Earthband und speziell diesem Album doch etwas übertrieben, wenn man bedenkt, welche Meisterwerke progressiver Rockmusik in diesen Jahren sonst entstanden. Ein gutes Album ist es natürlich trotzdem, und mit den beiden nachfolgenden Earthband-Alben bildet es den Höhepunkt im Schaffen von Manfred Mann.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 26.11.2006
Letzte Änderung: 26.11.2006
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Manfred Mann's Earth Band

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1972 Manfred Mann's Earth Band 7.00 1
1972 Glorified Magnified 9.00 1
1973 Messin' 9.00 1
1974 The Good Earth 12.00 1
1975 Nightingales and Bombers 12.50 2
1976 The Roaring Silence 11.50 3
1978 Watch 12.00 3
1979 Angel Station 8.00 2
1980 Chance 7.00 2
1982 Somewhere In Afrika 10.00 2
1983 Budapest Live 9.00 2
1986 Criminal Tango 5.00 1
1987 Masque 4.00 1
1996 Soft Vengeance 5.50 2
1998 Mann Alive 8.00 1
2001 Wired 10.00 1

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